Falsche Geschwindigkeitsbegrezungen

Juchuh,

endlich ist mein P4 bei mir.

Ein tolles Auto, macht viel Spaß.

Aber die Geschwindigkeitsanzeige ist zumindest bei mir eine Katastrophe. Praktisch komplett durch Hamburg zeigte das Ding 30 an, obwohl da meines Erachtens und auch der Fahrweise der anderen Fahrer nach definitiv 50 war. Auch später an anderen Stellen bleibt er stur bei Geschwindigkeitsbegrenzungen die schon lange ihre “Wirksamkeit” verloren haben.

Ist das nur bei mir so? Kann ich da irgendwas machen oder einfach nur ignorieren? Nach meinem diesbezüglich furchtbaren deutschen Wagen hatte ich echt die Hoffnung der könnte das besser.

Bitte sagt mir, dass es da einen Trick gibt :wink:

Gruß

Myxin

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Auto.

Vergiss die Anzeige der Tempolimits. Das ist bei allen schlecht. Das Stichwort für die Suche ist VZE

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Stimmt, die VZE liegt häufig falsch, findest Du hier im Forum viele Diskussionen. Vielleicht ein kleiner Kommentar dazu - in meiner Gegend liegt das aber nicht so sehr am Polestar, sondern eher an der Beschilderung. Die Verkehrszeichen an sich erkennt der Polestar gar nicht mal so schlecht (was nicht heißt, dass es keine lustigen Erkennungen gibt). Es sind mehr die Situationen wie: 30 ist nach einer Baustelle aufgehoben (da steht halt kein 50 Schild) oder man biegt in eine Hauptstraße ab auf der dann 50 ist. Polestar sollte gefühlt mehr die Google Daten benutzen oder sogar Kreuzungen/ das Abbiegen auswerten.

Google ist aber auch sehr schwierig, da Google z.B. keine unterschiedlichen Begrenzungen je Fahrtrichtung kennt. Ist z.B. auf meiner Richtung 100 und auf der Gegenrichtung 70, sagt google auf beiden Richtungen häufig 70. Ebenso müssten die Systeme jedes Straßenverkehrsrecht aller Länder kennen und anwenden. So ist es bei uns in Deutschland so, dass nach einer einmündenden Straße ohne neues Schild, keine Begrenzung bzw. die auf den Straßentyp anzuwendende Höchstbegrenzung gilt (z.B. 50 Innerorts), außer es ist eine Zone gekennzeichnet. Dann müssten die Fahrzeuge aber auch noch im vorbei fahren erkennen, dass es eine Zone ist. Ich glaube einfach, und da müssen wir uns dran gewöhnen, dass es immer das ein oder andere Problem geben wird. Ich denke und da nehme ich alle Hersteller, keiner hat das perfekte System. vermutlich wäre es am besten, wie früher in den Kartendaten die Geschwindigkeit hinterlegt zu haben, und diese wird durch die VZE überschrieben falls abweichend

Vorsicht - hier im Forum gibt es eine ziemlich lautstarke Fraktion, die das aufgrund eines windigen ADAC-Blogs in Frage stellt.

Diese Klarstellung findet man nicht nur beim ADAC:

https://search.brave.com/search?q=Streckenverbot+Nr.+274

Es macht einen Unterschied, ob man an der Einmündung abbiegt oder vorbei fährt, das wird gern übersehen.

Ich nehme an, Du kannst auch Quellen nennen, die Deine Sichtweise stützen?

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okay, ein juristisches Paradoxon wie ich gerade gelernt habe, und scheint tatsächlich so zu sein. Mir wurde das in der Fahrschule definitiv anders beigebracht, und ich bin seit über 20 jahren davon ausgegangen. Aber man muss auch zugeben wenn man sich Irrt.

Aber auch das ändert nichts daran, wie schwierig es ist, ein funktionierendes System zu programmieren. alleine schwierige Sichtverhältnisse, schwierig aufgestellte Schilder, zugewachsene schilder, die man selbst leicht richtig erkennen kann, eine Kamera (mit abgleichfunktion) aber z.B. nicht etc. Glaube es gibt bessere und schlechtere Systeme, aber wer erwartet, dass imemr zu 100% richtig vom Auto die erlaubte geschwindigkeit angezeigt werden kann, wird glaube ich immer enttäuscht werden.

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“Juristisches Paradoxon” ist treffend formuliert. Ja, den Bürger ein bewußt ein bißchen verunsichern. Unterläuft zwar die Praxis und den gesunden Menschenverstand, aber vielleicht kuscht ja doch der eine oder andere.

Mir auch.

Und dann drückt man den Rücken wieder durch und nutzt Waze. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Oha.

Was ich persönlich wirklich, wirklich hasse ist:
Wiederholungspflicht: Der Sichtbarkeitsgrundsatz verlangt zwar die Wiederholung von VZ 274 hinter Einmündungen, um ortsunkundigen Fahrern die Fortgeltung des Verbots klar zu machen, doch das Verbot bleibt rechtlich bestehen.“

Dass genau diese Vorschrift nicht eingehalten wird. Wir zwar einen Schilderwald in Deutschland haben… aber dann teilweise einfach Schilder fehlen.
Oder so sinnlose Sachen wie:

Landstraße 70. 70 wird aufgehoben. Du darfst 100 fahren… für gefühlt 100 m, dann 70… dann Ortseingang.
Für die paar Meter hätte man sich die Aufhebung von 70 dann sparen können. Umso mehr, wo jetzt viele nach einem generellen Tempolimit von 130 schreien… würden solche sinnlosen Limits, bzw. deren Wegfall viel mehr Sinn machen, bzw. CO2 einsparen.

Auch bin ich kein Freund von ( /// ) außerhalb der Autobahn. Auf der Autobahn meint es ja tatsächlich, dass ein Tempolimit aufgehoben wurde. Überall sonst greifen dann aber übergeordnete Limits. Warum dann nicht direkt die tatsächlich erlaubte Geschwindigkeit auf das Schild schreiben? Sprich 70 → 100 anstatt 70 → ( /// )

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Weil das Schild 282 mehr aufheben kann als nur das Tempolimit. So sind auch sämtliche Überholverbote aufgehoben.

Absolut. In solchen Situationen bin ich auch bei dir. Nur sehe ich es sehr oft in Verwendung wo es nur um die Geschwindigkeit geht.

Du hast es schon sehr generalistisch für Situationen abseits der Autobahn beschrieben. Ich kenne das Zeichen meistens auf der Landstraße nach Kreuzungsbereichen, wo zeitgleich ein Überholverbot besteht. Somit hilft es der VZE eher nicht.

Wenn man bedenkt, dass Waze öfter richtig liegt als die aktuell verbaute UE ind dabei nicht einmal eine Kamera zum Einsatz kommt, merkt schnell, dass hier ziemlich viel schiel läuft.