So - Zeit die Diskussion mal wieder um eine neue Runde zu erweitern, denn das Update 2.2 ist da - diesmal so gar mit einem Fehler der in der Erläuterung zu den neuen Features erwähnt wird, der Außenspiegel funktioniert nicht mehr wie vorher
Bei aller Liebe - ich warte seit EINEM JAHR auf das Apple Carplay Update und nun ist es da - klingt erst mal gut. Allerdings nur mit Kabel, mir völlig unverständlich warum, der PS hat doch BT und WLAN und alles was man so bräuchte. Nun denn… Hatte sowieso inzwischen ein Kabel verwendet, da mein Iphone nicht gut ausgeladen hatte auf der Ladeschale. Das scheint jetzt auch besser zu sein.
ABER: Warum muss ich das installieren und dann klappen meine Spiegel nach unten und warum ändert sich das OPD (was ich bislang wirklich mochte).
Das mit den Updates ist an diesem Beispiel gezeigt mal wieder ein Beweis für dir ganze Absurdität ein Auto zu rollendem Tablett machen zu wollen. Ständig ändert sich was, bislang war es NIE in einem Zustand der insgesamt zufriedenstellend ist und das was sich zum positiven ändert kann man nur mit Änderungen die man nicht möchte oder die neue Probleme machen installieren.
Dieses Auto ist schön und fährt gut aber es ist technisch eine ewige Baustelle…
Und jetzt komme ich und sage, das neue OPD ist super. Wem kann es Polestar jetzt recht machen?
„Ist ja Software, da kann ich Konfigurationen einbauen“ - wird auch nicht passieren bei einer Firma deren Kernphilosophie Minimalismus ist.
Ich lese seit beginn in dem Forum mit, aber mir vergeht zunehmend die Lust dazu. Warum kaufe ich mir das erste Massenauto einer „jungen“ Autofirma, die sich über Flexibilität und Adaption durch OTA definiert, und eigentlich will ich ein Auto, dass sich nicht mehr ändert? Dann kauft euch bitte ein Auto das nicht „powered by Google“ ist.
Ich bin jetzt mal raus…
Änderungen zum Positiven werden niemanden aufregen, für viele hat sich mit dem „neuen“ OPD das Fahren aber negativ verändert, so auch für uns. Das wird man noch anmerken dürfen, oder? Und dass Polestar den OTA-Prozess noch immer nicht gut genug im Griff hat - mangels ausreichender firmeninterner Tests - lässt sich nun nicht wirklich widerlegen.
Ich frage mich… ob warum es manche nicht merken… oder haben.
Mir persönlich ist auch nichts aufgefallen… allerdings steht mein Assistent eigentlich immer auf Limiter.
Ist die „Gedankensekunde“ vll NUR vorhanden, wenn man mit ACC (egal ob an oder aus) unterwegs ist?
Oder bin ich einfach zu blöde einen Unterschied festzustellen? Oder ist es einfach ein Bug (!?), dass sich bei mir und anderen das Verhalten nicht geändert hat?
Wenn man die Wahl hätte ZUSÄTZLICHES per OTA zu installier, super! Wenn man etwas eigentlich längst versprochenes wie CarPlay nur im Bundle mit einer Änderung des OPD bekommt - ärgerlich bis frech.
Und ich weiß nicht ob es so viele Menschen gibt, die den Polestar deswegen gekauft haben weil die Firma jung (ist sie gar nicht, es ist ein Spin off von Volvo und Teil eines riesigen chinesischen Konzerns) ist und deshalb unausgereifte Software einsetzen darf. Ich würde mich zumindest zu denen zählen, die Polestar deswegen gekauft hatten weil es eben kein rollendes high tech experimentierlabor ala Tesla war sondern ein Auto mit vielen Vorzügen und hoffentlich eben wenig Fehlern.
Nur knapp an der „Massenpsychose“ vorbeigeschrammt
Ich verstehe auch nicht, warum man nicht wahrnimmt, dass ganz offensichtlich nicht wenige Mitglieder hier seltsames/verändertes Verhalten bei ihren Fahrzeugen sehen.
Dass dieses geändert Verhalten, und damit wieder der Bogen hin zum Thema hier, auch noch kryptisch und nicht nachvollziehbar angekündigt wird, ist in meinen Augen ein Unding!
Ich habe letzte Woche gesehen, wie ein Online angebundenes Gerät aus dem Handwerkerbereich ein Firmware Update bekommen hat.
Anschließend kam auf dem kleinen Bildschirm eine Nachricht zu jeder einzelnen, geänderten Funktion mit illustrierter Erläuterung.
Hier werden, nahezu gleichlautend, immer nur ominöse „Optimierungen“ aufgelistet, deren Auswirkung von „nicht spürbar“ bis „deutlich geändertes Verhalten“ reicht.
Wie gesagt: Ein Unding in meinen Augen.
Es ist bei uns leider nicht nur eine Gedankensekunde (ACC an).
Das Auto braucht etwas um überhaupt mit dem Bremsen zu beginnen und dieser Vorgang dauert dann zu lange. Gestern ging es zudem bei eingestellten 30 km/h bergab, der Assistent liess die Geschwindigkeit bis auf 38 km/h steigen, bevor gebremst wurde.
Polestar verwies heute übrigens schlicht darauf, dass es sich nur um ein Assistenzsystem handele und dass der Fahrer verantwortlich sei. Da fasse ich mir bei unserer Konstellation nur noch an den Kopf.
Ich will das aber hier nicht vertiefen, denn das weiter bestehende Grundproblem ist auch aus meiner Sicht, dass Polestar vor dem Release offensichtlich nicht umfänglich genug testet und dann auch noch unvollständige/ kryptische Release Notes veröffentlicht. Ich bin pro OTA, aber Polestar hat noch viel zu tun, bis das anständig läuft.
Meine gehypte Einzelpsychose scheint trotzdem noch nicht behandlungsbedürftig zu sein
Das war mein Verständnis vor Kauf
Auf ein Auto wo die Software bei Kauf und 6 Jahre später die selbe ist… Ohne wirkliche Updates oder Bug fixes oder Funktionen… Hätte ich nämlich keine Lust.
Im Prinzip wollte ich ein Model 3 haben, aber bitte als Hatchback, mit Driver Display, und Begrenzer. Daher wurde es dann der Polestar 2.
True Story.
Das sind immer die Ausreden, damit man nixhr verklagt werden kann!
„Wie der Wagen hat nicht selbst gebremst?! Ja… Also DAS ist ja wohl nicht unsere Schuld… das liegt zu 100% in IHRER eigenen Verantwortung!“
Die dümmste Ausrede aller Zeiten.
Alternativ sehr beliebt: „It’s a feature, not a bug!“ Weil, wenn er dich nicht auf die 30 runter bremst… Bleibt mehr Bewegung erhalten… und du verschwendest weniger Energie, durch verlustbehaftete Rekuperation.
Kann ich leider bestätigen. bin seit P2.0 mit dabei und mit P2.2 leider auch die Veränderung/Anpassung bei der Rekuperation mit zu spüren bekommen.
Ich fand das „Anker werfen“ über Standard in der Stadt super, besonders in Oslo wo wir gefühlt alle 50m einen Geschwindigkeitsbumper auf der Straße habe. Bremsen war bis jetzt nicht nötig, seit Gestern und mit P2.2 leider schon.
Auf der Autobahn habe bis jetzt immer auf die mittlere Einstellung verändert, so war ein Rollen gewährleistet.
Jetzt heißt es mein Fahrstiel anpassen…
…aber wenn Du den Fuss etwas zackiger vom Pedal nimmst, wirft er den Anker genauso wie vorher - zumindest meiner. Lediglich wenn ich langsam vom Pedal gehe, habe ich den sanften Übergang. Ich find’ das seit P2.2 jetzt viel besser dosierbar je nach Verkehrslage.
noch mal etwas Salz in die OTA Wunde - aktueller Ausschnitt aus der Werbung für den Mustang Mach E:
„Der Ford Mustang Mach-E GT wird mit der Zeit automatisch besser. Denn dank Ford Power-Up Software Updates, wird nicht nur Ford SYNC 4A7 regelmäßig aktualisiert und dessen Funktionalität verbessert, sondern auch die Qualität, die Leistungsfähigkeit und der Komfort des Fahrzeugs werden optimiert.“
Das OTA Thema scheinen auch andere zu nutzen um unfertiges schön zu reden. … Wird automatisch besser kann man auch schreiben als: Ist noch nicht gut, wir arbeiten aber noch dran, verkaufen es dir dennoch schon mal…"
Danke, werde ich gleich auf meiner Heimfahrt in der Stadt ausprobieren.
Sag ja ich werde meinen Fahrstiel wohl anpassen müssen bzw. mich daran gewöhnen.
Ich habe bei meiner Testfahrt nach 2.2 keinen Unterschied gemerkt. Ich hatte schon vorher den Eindruck, dass das Bremsverhalten bei leichter Rücknahme vom Gaspedal etwas weniger duetlich war als am Anfang. Zumindest muss ich seit einiger Zeit häufiger mal in der Stadt bremsen statt einfach auf die Kolonne vor der Ampel zufahren.
Wie bei aller Änderungen hätte ich mir gewünscht, dass ich eine Auswahl habe. Gerade bei OPD gibt es ja sowieso Einstellungen.
…das ist leider die heutige Entwicklungsmentalität. Ein Produkt wird in den Grundzügen gebaut ind vertrieben um dan Stück für Stück beim Kunden zu reifen. Funktionen werden nachgeliefert, Probleme behoben und leider manchmal auch neue generiert. Prinzipiell sind Alltagserfahrungen im Regelbetrieb besser als jeder Laborversuch, da in der Praxis dasselbe Produkt nie zweimal völlig identisch behandelt und benutzt wird. Leider führt das dazu, dass dee Kunde ein Versuchskarnickel wird. Es wäre oftmals besser, wenn es eine Betatestergruppe gäbe welche dieses Stadium vor dem Ausrollen durchläuft, in welcher alle Fahrzeugtypen vorhanden sind und welche ein repräsentativer Kundenkreis darstellt.