Mein P2 liegt ja wieder im „Winterschlaf“ und ich habe ihn dieses Mal an eine selbstgebaute Überwachung per ODB Buchse gehängt. Dabei wird die Spannung der 12V Batterie überwacht und die Daten landen per Ethernet auf meinem Webserver. Die Überwachung unterscheidet sich von konventionellen Batteriemonitoren in dem Punkt, dass ich mit einem extrem hohen Innenwiderstand messe - dadurch ergibt sich ein Messstrom im μA Bereich - die Boardelektronik nimmt die Überwachung also nicht wahr.
Kurzum - aus meiner Sicht funktioniert das Lademanagement einwandfrei - die Batterie wird durch kurze Ladezyklen (teilweise mehrmals täglich) konstant über 12V gehalten.
Hier eine kleine Visualisierung eines längeren Zeitraums. (die ersten 10 Tage nachdem ich die Diagnose angehängt habe) Zu Beginn war das einphasige Ladekabel angesteckt. Dabei wird permanent geladen. Danach fällt die Spannung flach ab zu einem Grenzwert, ab dann wird zyklisch (aus der Hauptbatterie) geladen.
Anzumerken ist, dass ich nur alle 20min einen Messwert übertrage. Da die Ladezyklen recht kurz sind (wenige Minuten), ist nicht jeder im Diagramm mit voller Spannung erkennbar.
Interessant fände ich es, herauszufinden, wie hoch die Dauerleistung des DC-Converters/Blei-Ladegeräts ist. Einfach, um einen schönen Phoenix-Inverter einzubauen für eine 16A Steckdose.
Hat das schon mal einer gesehen oder selbst gebaut?
Genau - nicht PoE - aber die gesamte Versorgung ist extern. Nicht wie bei einem konventionellen Batteriemonitor der für seine eigene Elektronik / ev. Bluetooth etc. doch ein paar mA zieht.
Angebunden ist das ganze über ein Flachkabel am OBD Port, dass ich durch die geschlossene Tür(-Dichtung) geführt habe. Das Fahrzeug ist also ganz normal versperrt.
Da das Fahrzeug nicht bei mir zuhause steht, ist das eine feine Möglichkeit um die Boardspannung über den Winter überwachen zu können. Wenn die automatische Erhaltung so weiterläuft, sieht es für mich so aus, als wäre ein Erhaltungsladegerät unnötig.
Der ganze Aufbau ist natürlich nicht geeicht oder besonders aufwendig abgestimmt. Darum nagelt mich bitte nicht auf absolute Spannungswerte fest. Die Spannung dürfte immer irgendwo zw. 12,3 und 12,5 Volt liegen. Ich werde dass wenn ich mal Zeit habe mit einem guten Multimeter checken und entsprechend abstimmen.
Es sieht aber schon so aus, also würde die Batterie eher am unteren Limit gehalten - und nicht auf 13V vollgepumpt werden.
Mir ist es eigentlich im ersten Schritt nur darum gegangen um zu vermeiden, dass mir die Batterie über den Winter wegstirbt - bzw. nachzuprüfen ob permanent aus dem Hauptakku nachgeladen wird. Dazu hat man ja in Forum auch schon verschiedene Meinungen gelesen.