„Hey Google ich habe ein Abo bei Electra/Ionity/Tesla, plane dementsprechend nur Ladesäulen von diesen Anbietern ein…“
Parallel dazu habe ich auch einen Ideenvorschlag an das Maps Team gesendet. Ich bin seit etwa über 1 Jahr Teilnehmer bei Google Maps EV Research Umfragen und habe dort angemerkt, dass das Zahlungsanbieter filtern zwar nett ist, ein Filter nach Ladeanbieter jedoch deutlich praktischer wäre…
Das sollte ja kein so selten gestellter Request an Google sein, ich hoffe man sieht in Zukunft solch eine Funktion. Das würde einiges erleichtern und die zusätzlichen Kapriolen über ABRP/Chargeprice/Ladeanbieter Apps überflüssig machen.
Ich war letzte Woche 1200km mit meinem Polestar unterwegs und habe da das Electra Netz sehr gerne genutzt, gerade die Reservierung der Ladesäule ist ein extrem tolles Feature. Dazu hatte ich noch das 2 Monate gratis Electra+ Abo mit 0,44€/kWh.
Die Ladeplanung ist grundsätzlich ja über Google im Auto zu machen. Allerdings sind die Variablen noch ausbaufähig .. Google plant immer mit mindestens 10% Rest bei Ziel Ankunft …aus der Erfahrung sind 7-8% schon völlig ausreichend…das spart definitiv viel Zeit, da so ein Stop dann gerade mal 10 Minuten dauert. Wenn’s von dem ein oder anderen Tripp nach Hause geht, (Laden zu Hause ) dann kommt es vor das wir bisweilen nur mit 2% bei Ankunft Kalkulieren…..auch schon vorgekommen das bei Ankunft 0 Restreichweite angezeigt wurde..
Für den Polestar 4 ist das mit dem niedrigen SoC an der Ladestation leider im Moment noch eine eher gefährliche Empfehlung, insbesondere für Langstrecken-Neulinge
Wenn man sich hier die berichte so durchliest, dann ist die Google Maps Prognose schon sehr eng gestrickt, und wenn es kalt ist, dann kann es auch schnell mal kritisch werden, ob man überhaupt ankommt, trotz vorheriger Planung mit 10%.
Beim P2 gebe ich dir recht. Da rechne ich in der Regel mit fast 10% weniger SoC-Verbrauch auf einer Langstreckenetappe, als das was Google Maps prognostiziert.
Ich starte komplett ohne Ladeplanung, aber mit vollem Akku bei Strecken, die die Restreichweite übersteigen. Das mache ich seit 8 Jahren/100.000 km so. Wenn ich auf Langstrecke unterwegs bin, schließe ich ein Abo für den Monat bei Ionity ab, für UK bei Tesla. Und ich halte in der Regel nicht an Raststätten, sondern an Autohöfen oder Ladeparks mit verschiedenen Anbietern. Da ist gefühlt alle 70 km einer. Bei einer Restreichweite von ca 150 km frage ich Google Maps nach Ladepunkten an der Strecke.
Ladekarten habe ich von Ionity, eweGO, enBW und Aral Pulse dabei. Trotz meiner Taktik, meistens unter 5% Restkapazität am Lader anzukommen (lässt sich häufig mit dem Strompedal regeln), bin ich noch nie mit leerem Akku liegen geblieben. Und über 0,60€ zahle ich fast nie. Für mich ist das so recht stressfrei.
Kann man natürlich machen.
Allerdings war eine Optimierung der Kosten für den OP auch ein Kriterium, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Da wäre PS Charge kein guter Rat.
Ich werde da nicht müde, auf folgendes hinzuweisen: Die Rabatte bei Polestar Charge beziehen sich NICHT auf die Betreiber-eigenen Preise, sondern auf die sehr viel höheren Preise bei Polestar Charge.
Beispiel Aral Pulse:
direkt beim Anbieter ohne Abo 69 Cent
über Polestar ohne Abo 1,01 €
direkt beim Anbieter mit Abo 54 Cent
über Polestar mit 13€-Abo 71 Cent
Also: Man bezahlt MIT teurem Polestar Abo MEHR als ohne Abo direkt beim Anbieter.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Polestar Charge für kostenbewusste Nutzer unannehmbar.
Seit 75k km und 10/2021 mit einem PS2 unterwegs. Bei langem Fahrten schließe ich ein Ionity Abo ab, setze den GM Filter auf Ionity und Lisa geht’s. Super komfortable. Hab so ein Paar Ladepunkte die mag, meistens wegen der Infrastruktur. Z.b Nähe Brixen. Da verwende ich Eine EnBW Karte, die ich als Yello Kunde habe.