Laternen-Ladepunkt

Das ist doch gut, oder? Eines der Dauerargumente der Gegner wäre damit erledigt.

→ keine Erdarbeiten !

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Generell ein guter und bekannter Ansatz, in der Praxis stellen sich für mich aber einige herausfordernde Fragen:

  • Parkplatz an der Laterne nur für E-Autos bzw. nur für solche die auch Laden?
  • Würde das den parkplatzsuchende Verbrenner-Fahrer abhalten, bei knappem Parkraum in Städten?
  • Investition für ggf. wenige ausgelastete Ladepunkte und nur 20-40 kWh geladener Strom pro Zugriff?
  • Blockiergebühr (Y/N)?

Ohne Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz wäre ich heute noch sehr skeptisch und würde mir wahrscheinlich kein E-Auto anschaffen.

Nochmal in einem Jahr bewerten und tatsächliche Umsetzung beobachten.

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Ich finde es traurig, dass, nur um deutsche Regularien zu befriedigen, eine spezielle, klobige Lösung geschaffen werden muss.

Die ursprüngliche Variante mit Adapterkabel und voll in den Mast integriert, war im wahrsten Sinne des Wortes ‚schlank‘.

Dementsprechend wären auch die Kosten niedriger und ein flächendeckender Rollout wäre weit günstiger und einfacher geworden - vom Resourcenverbrauch einmal ganz abgesehen.

So hätte es aussehen können:
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Und das haben wir jetzt:
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Ich denke, dass die neue Variante „schlanker“ ist. Schon einmal darauf geachtet, wie viele unterschiedliche Laternenmasten es gibt? Daneben braucht man halt leider immer noch eine Aktivierung/ Authentifizierung (und die Innogy-Säulen ohne RFID sind bei Roaming nicht wirklich stabil). So bindet man die Ladeeinrichtung um die Säule und dann wird man deutlich mehr kompatible Masten finden.

Bei 4,6 kW einphasig ist eine Blockiergebühr aber hart.

Da gebe ich Dir Recht, finde eine Blockiergebühr auch in der Nacht (22:00 - 6:00) generell bescheiden.

Es gibt auch E-Autos mit großem Akku (80-100 kWh), für die eine bekannte Blockiergebühr nach 4h ebenfalls hart ist, wenn der Akku erst halb voll ist.

Wundern würde es mich aber nicht, vielleicht ja auch nach 8h oder 12h, muss ja nicht die 4h, die wir kennen, sein. Bei EnBW gibt es auch für Schuko eine nach 4h :face_with_hand_over_mouth:

Leute, wir reden hier über Laternenladepunkte. Über den Sinn und Unsinn von Blockiergebühren gibt es hier im Forum schon einige hitzige Diskussionen - bitte hier nicht auch noch :pray:

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Das Bild zeigt doch gerade die neue Variante! Die alte verschwindet im Mast.

Edit: So wie ich das verstanden habe, sind bei der kleinen Variante nicht mal mechanische Arbeiten notwendig. Da wird einfach nur der Wartungsdeckel ausgetauscht, der dann an der Innenseite die Buchse und die Elektronik trägt.

„Schlanker“ im Sinne weniger Varianten notwendig um viele Städte mit vielen individuellen Masten beglücken zu können.

Eine nette Idee. Die Frage ist aber auch wie oft sie sich verwirklichen lässt.
Wenn ich aus dem Fenster schaue stehen alle Masten auf der Häuserseite. Das Ladekabel würde quer über den Gehweg liegen. Da wird das wohl nix…

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Und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sind da Gaslaternen :upside_down_face:
Aber die stehen direkt am Straßenrand…

Wir haben hier gleich mal wieder eine Diskussion entweder/oder. Leute !!
Es gibt 1000 verschiedene Situationen. Und ich freue mich über jeden, der etwas Positives beiträgt. Wenn das Startup sich mit dieser Lösung durchsetzt: phantastisch. Wenn ein anderer kommt und nur den Deckel an der Laterne abschraubt: noch besser. Jede Lösung ist gut, die uns von den Reichsbedenkenträgern unterscheidet. Versucht es doch bitte, Ihr, die ein E-Auto fahrt.
Nicht jeder hat eine Steckdose auf seinem Parkplatz oder/und ein PV auf dem Dach. Es MÜSSEN Lösungen her, damit diese bescheuerte Diskussion der Verbrenner-Lobby endlich aufhört. Laternen und sonstige öffentliche Kabel müssen angezapft werden.

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Yeap, ist aber leider nicht nur die öffentliche Infrastruktur oder schiere Anzahl an Ladepunkten, sondern auch die Einfachheit, „tatsächliche“ Zugänglichkeit/Verfügbarkeit und letztlich auch die Kosten, die eine Entscheidung für oder gegen Elektro, beeinflussen.

Ich hab mir das vor Corona auf der Hannover Messe mal erklären lassen, die Idee ist eigentlich ganz gut.
Nur: In vielen Städten haben die Laternen gar keinen Dauerstrom, sondern ganze Zeilen werden über Dämmerungsschalter ein- und ausgeschaltet. In Berlin geht es, darum macht der Hersteller seine Demos immer dort :wink:
Und es ist wie die Datenrate über Kabelfernsehen ein Mengenproblem: Die Laternen sind nicht einzeln, sondern in Gruppen abgesichert. Laden also in der gleichen Straße mehrere Fahrzeuge, kann es sein, dass man nur noch wenig Leistung pro Ladepunkt bekommt; das Lademanagement macht der Ladepunkt, immer so, dass das Netz nicht überlastet wird. Man hat also keinen Einfluss, mit welcher Zuladung man am nächsten morgen rechnen kann. Wenn alle zwischen 6 und 7 vorklimatisieren wollen, wird das nix …
Aber besser als nicht laden können ist das allemal.

Tja, das ist sicher auch der deutschen Regulierungswut geschuldet. Nach geltender Gesetzgebung muss jeder Ladepunkt einen eichrechtskonformen Zähler haben mit einer von außen ablesbaren Anzeige … sonst darf der Betreiber nicht nach kWh abrechnen, sondern höchstens pauschal. Das passt nicht mehr in den Mast mit nur ausgetauschtem Deckel, fürchte ich …

Sag ich doch… Ursprünglich war ein spezielles Kabel vorgesehen, dass den Zähler und das ganze andere Geraffel enthält - aber auch nur für D. Ansonsten:
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Die einzige Voraussetzung: „Lampenmasten mit einem Durchmesser von mindestens 110 mm im Sockel und mindestens 67 mm im oberen Mastteil“

Wollte das auch nur noch mal bestätigen :sunglasses:

Genau! Für mich ist der größte Stress immer, in eine (Groß)stadt fahren zu müssen, mit dem Wissen, dort laden zu müssen (bzw. zu wollen). Viele Ladestationen (in der App meist nicht erkennbar) sind in Parkhäusern, die öffentlich zugänglichen oft sehr weit gestreut und dann häufig zugeparkt von Verbrennungssauriern oder wie seit längerem in FFM unzugänglich wegen größerer Sanierungsarbeiten im dahinterliegenden Haus (die App zeigt sie immer grün und als frei an :scream:)
Vor längerer Zeit las ich, dass die überall herumstehenden grauen Kästen der Deutschen Post (Zwischenlager für die Zusteller) alle oder größtenteils Stromanschluss hätten (ich fragte mich wofür ursprünglich…?). Deshalb habe die Post vor, diese zu „Street Chargern“ auszubauen. Das war so ungefähr zu der Zeit, als die Post ins E-Scooter Geschäft einstieg (wo sie ja nun schon wieder aussteitn…). Weiß jemand, was aus dieser Idee mit den „Street Chargern“ geworden ist? Gesehen habe ich noch keinen!

So wie hier neulich mitten in Ulm:


Zum Glück gab es einen zweiten Platz, den ich mir dann auf etwas unorthodoxe Weise mit einem E-Renault durch geschickte Ausnutzung der Parkfläche teilte. Die eine Säule hatte drei verschiedene Kabel/Steckdosen und der Renault benutzte eine andere als unser PS2.

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