Ich haben meinen P4 seit rund 3 Monaten und war bis vor Kurzem sehr zufrieden mit dem Auto. Vor 2 Wochen erhielt ich nach einer kurzen Fahrt und dem Abstellen des Autos plötzlich die Nachricht „Elektrischer Fehler. Nicht fahren“ und beim Versuch in den Drive bzw. R-Gang zu schalten, ging der Wagen sofort wieder in den Park-Modus. Auch ein Software-Reset blieb erfolglos, sodass ich den Pannendienst rufen musste, der feststellte, dass die 12V-Batterie nicht mehr die volle Spannung hatte. Der Aufladeversuch der 12V-Batterie half auch nicht und die Batterie verlor immer mehr an Spannung, sodass nach einer Stunde des Reparaturversuchs alle Bordelektronik den Dienst versagte und auch ein Öffnen des Autos nicht mehr möglich war. Am nächsten Tag wurde der Wagen per Kran abgeschleppt und in eine Volvo-Werkstatt gebracht, wo er nun seit fast 2 Wochen steht. Die ersten Tage hatte die Werkstatt Probleme, um überhaupt in den Wagen zu kommen, da sie ohne Strom, keine Möglichkeit gefunden hat, in den Frunk zur 12V-Batterie zu kommen bzw. ein Diagnosegerät anzuschließen. Dies gelang nach einigen Tagen und seitdem erfolgt mit Volvo/Polestar eine Abstimmung der Diagnose bzw. der weiteren Vorgehensweise. Nach einigem Drängen auf Auskunft habe ich heute die Information bekommen, dass ein Steuerrelais der Hochvolt-Batterie wohl aufgrund eines Spitzenstroms (?) ausgefallen sei (gemäß meiner Information für das Beladen der 12V-Batterie zuständig). Es wird nun versucht, die Steuersoftware beim Relais neu einzuspielen, wobei die Werkstatt eher skeptisch klang, dass dies das Problem beheben wird. Falls dies, wie vermutet, nicht funktioniert, muss ein Austausch des Relais erfolgen, wofür der komplette Ausbau der Hochvolt-Batterie erforderlich wäre. Nette Ankündigung der Werkstatt nebenbei: Die Anfrage bei PS/Volvo nach der Lieferzeit des Teils wurde mit der Auskunft „derzeit nicht lieferbar“ beantwortet.
Obwohl ich wie gesagt, bislang sehr zufrieden mit dem Auto war, finde ich es echt erschreckend, dass ein derart massiver Schaden nach nur 3 Monaten / 4000 km auftreten kann. Außerdem habe ich Sorge, dass das komplette Auseinanderbauen des Autos sich negativ auf den Wert des Autos auswirkt und eventuell Folgeschäden verursacht - sollte das Ersatzteil überhaupt lieferbar sein.
Ich wollte euch daher fragen, ob ihr schon einmal von einem derartigen Problem gehört habt und wie ihr eine aus meiner Sicht so massive Reparatur an einem Neuwagen beurteilt.
Bezüglich Ausbau der Batterie: ich hatte beim i-pace im vierten Jahr leider 3x Zelldefekte. Jedes Mal wurden auf Garantie einzelne Zellen getauscht, also die Batterie sogar geöffnet und neu versiegelt. Das war insgesamt kein Problem. Hat aber gedauert.
Autohaus Geisser in Karlsruhe hat auch Polestar in der gleichen Werkstatt. Da war ich insgesamt sehr zufrieden mit der Arbeit. Für die Teileversorgung konnten die ja Nix.
mein Nachbar hatte sich nen EQE geholt (MB Mitarbeiter) er ist nicht mal vom Werksgelände gekommen und alle Lampen haben geblinkt - 2 Wochen später hatte er das Auto dann „wieder“.
Guten Morgen,
ich habe heute Morgen den gleichen Fehler erhalten und das Auto wird heute abgeschleppt.
Leider ist es nicht möglich das Auto in den N Modus zu bekommen als auch der Abschleppmodus ist komplett unbrauchbar.
ich bin gespannt wie es weiter geht.
Das auto ist 6 Monate alt…
Hatte leider auch das gleiche/ähnliches Problem.
Nach zwei Wochen und ca. 2000 km „Elektrischer Fehler. Fahrzeug kann nicht gestartet werden..“
Auto musste abgeschleppt werden mit Kran da nichts mehr ging zum Glück war das Auto noch offen.
Laut der Werkstatt war der OBC ( On Board Charger Steuergerät) defekt. Die Reparatur hat 6,5 Wochen gedauert besser gesagt das warten auf das Steuergerät.
Bei mir ist es eine defekte 12volt Batterie, aber es gibt keine Batterie im Vovlo Lager in Schweden. Lieferengpässe
Wird noch 1 Monat dauern bis ich das Auto wiederhabe, aber polestar hat alles einwandfrei bzgl. Ersatzauto geregelt ..
Ernstgemeinte Frage: warum muss das eine spezielle Volvo/Polestar-Batterie sein? Eine 12 Volt Batterie ist doch eine ganz banale „Autobatterie“??
Das habe ich mich auch schon gefragt, da der Batteriehinweis schon einmal kam. Und ein Leihwagen gestellt wurde.
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Ich verstehe es auch nicht, weil es natürlich eine normale Batterie ist und die ich überall bestellen kann..
300 Euro für ne 70 Ah Batterie
Sind da die Kontakte aus echt-Gold?
Ich darf vermelden, dass ich erst kürzlich für eine originale 12V Batterie für den Toyota Corolla (Vollhybrid) meiner Frau sogar noch 20 Euro mehr bezahlt habe. Und die ist physisch halb so groß. Wirklich unfassbar, wie da zugeschlagen wird.
Und das geile daran, speziell bei Garantiefällen und/oder “Mobilitätsgarantie” bei Leasing-Fahrzeugen, ist ja, dass das eigentlich an Unternehmensinterne Geldwäsche grenzt:
Da zahlt dann dann der Hersteller seiner eigenen Originalteile-Abteilung überteuerte Preise. Und/oder stellt sich selber wahrscheinlich selber hohe Rechnungen für einen Ersatzwagen aus der eigenen Flotte oder der Vorführwagenflotte des Vertragshändlers. Eventuell wird das ganze dann noch auf eine Versicherung innerhalb der eigenen Hausbank ausgelagert…..
So schafft man Umsatz in den Büchern und vernichtet Gewinn, den man am Ende noch versteuern müsste….
Bei den Original-Teilen ist es sicherlich “rechte Tasche, linke Tasche”. Aber spätestens bei den Leihwagen klappt das nicht mehr. Ich bin in den letzten fünf Jahren mindestens 25 tkm mit einem Leihwagen gefahren, der nicht meinen Leasingvertrag belastet hat. Vielfach gehören die Leihwagen auch nicht einmal der Werkstatt, sondern einer Autovermietung (mein Volvo-Händler hat Arndt im Haus).
Hey Leute,
danke fürs Verlinken des Themas. Ich hatte hier das gleiche Problem und bin “beruhigt”, dass nicht nur ich davon betroffen bin:
Wie war der Verlauf bei denen, die hier vorher gepostet hatten? Hat es bei allen sehr lange gedauert? War Polestar bereit euch für den gesamten Zeitraum ein Mietauto zur Verfügung zu stellen (bei mir haben sie es nach einer Woche erst mal nur auf eine weitere Woche verlängert).
