PlugSurfing hat ab 15.01.2021 neue Preise

Plugsurfing zieht nochmal die Preise für das Laden in ihrem Netzwerk an.
Ab 15.01.2021 gelten folgende Preise:
AC: 49ct/ kWh
DC: 69ct/ kWh
Ionity: 1,09€/ kWh.

Da schmilzt der Plugsurfing Gutschein schneller dahin, als es einem lieb ist.

Quelle: https://plugsurfing.zendesk.com/hc/de/articles/360014097338-Was-sind-die-neuen-Festpreise-in-Deutschland-

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Bei dieses Preisen reduziert sich der tatsächliche Wert des €500,- Gutscheins verglichen mit günstigen Mitbewerbern auf unter €300,-.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein solcher Anbieter dauerhaft im Geschäft halten kann.
Dann reduziert sich der Wert des Gutscheins im Extremfall auf €0,-
Wäre interessant zu wissen, was Polestar an Plugsurfing für die Gutscheine bezahlt.

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Danke.

Interessant wären noch die exakten (noch) aktuellen Preise als Vergleich.

Ob Polestar überhaut etwas für die Gutscheine hat bezahlen müssen?!

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Das sind ja saftige Aufpreise innerhalb von Monaten. Damit schiebt sich Plugsurfing doch direkt ins Aus.

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Plugsurfing Plus gibt es dann auch nicht mehr.

Ich hatte mir den Gutschein für Urlaubsfahrten aufgespart. Da kann man das Plus- Paket buchen und für realistische Preise weite Strecken zurücklegen.

Gruß

Ralf

Ich denke wir sollten alle die Chance nutzen und Volvo/Polestar mit Nachdruck sagen, dass eine richtige Kooperation mit z.B. Ionity notwendig sein wird, sofern man es mit der Elektromobilität ernst nimmt. Umso mehr spricht ja aktuell alles für ein Tesla und eben nicht für ein Polestar.

Ich meine man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: 1,09€ pro kWh bei Ionity macht bei einem Verbrauch von aktuell so um die 26 kWh/100 km auf der BAB 28,34€.
Einen XC60 Diesel bin ich sogar mit deutlich höherer Geschwindigkeit als Leihwagen mit 7,5l/100 km gefahren. Macht bei Autobahnpreisen von 1,35€ aktuell 10,13€.

Klar ist die Kalkulation anders, wer zu Hause laden kann, aber die Marschrichtung ist ja aktuell sehr klar; 2020 haben eigentlich alle MSPs die Preise angezogen.

Meine Prognose: wer kein eigenes Netzwerk betreibt und entsprechend auch CPO ist, wird in Zukunft vom Markt verschwinden. Die Roaming-Gebühren + selber Gewinn einfahren ist einfach kein Konzept was aufgehen kann. Umso wichtiger, dass Volvo/Polestar seine E-Fahrzeuge attraktiver macht. Die Werbung wieviel man mit einem E-Auto einspart kann sich Polestar aktuell quasi schenken, weil sie nicht der Realität entspricht.

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ich kann nicht verstehen wie solche Preise „geduldet“ werden von unserer Regierung,
wie soll so die Elektromobilität voran kommen?
klar soll der Preis die freie Marktwirtschaft Regeln über „Nachfrage“ usw.
nur mit Kaufprämie locken nützt auf Dauer bei solcher Preispolitik nichts, bei diesen Preissteigerungen kaufen dann viele doch wieder einen „Verbrenner“ und freuen sich noch zusätzlich dem Ladekartencaos zu entkommen…
hier muss!! unbedingt etwas geschehen,

  1. Preis an den Ladesäulen ersichtlich,
  2. Ladekarten auf zb. Kreditkarten umstellen,
  3. Preisdeckel, damit sich der auch Umstieg rechnet…
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Ganz klare Antwort:
Weil unsere Regierung dumm ist!

Selbiges bei der Mehrwertsteuersenkung.
Ab 2021 wieder bei 19%, obwohl sich die Coronasituation nicht gebessert, nein eher weiter verschlechtert hat.

Unsere Regierung ist in Sachen Inkonsequenz ein Vorzeigeobjekt.

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Ist doch gut für die noch immer Verbrenner-orientierte dt. Autoindustrie.

Naja, VW und BMW scheinen ja langsam aus dem langen Winterschlaf aufzuwachen…

Aber auch das ist typisch „deutsch“, sprich sich auf oldscooligen Technologien lange auszuruhen und dann wenn es drauf ankommt, nichts bieten können, weil man es verschlafen hat…

ich sehe uns E - Autofahrer eher als Pioniere,
die unterstützt werden sollten, anstelle uns im nachhinein zu „schröpfen“
so viel ich weiß, werden die Konzerne doch auch vom Staat gefördert um Ladestationen zu bauen… und weshalb dürfen die dann solche Strompreise verlangen ?

Ich hab gut 9.000€ „Stütze“ bekommen… :man_shrugging:

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@Reiner
ja das ist richtig, nur wenn die Strompreise weiter so steigen bleibt davon nichts übrig

Um den gedanklichen Horizont zu erweitern mal eine andere Perspektive:

Es ist nicht Aufgabe der „Regierung“ (Welche? Bund, Länder, Kommunen?) den Betrieb Eurer (hoffentlich bald: unserer) hochmotorisierten Luxusfahrzeuge zu subventionieren. Dass sie es in Teilbereichen trotzdem tut (Prämie, Kfz-Steuer) begründet nicht das uferlos auszuweiten. Im Sinne der erträumten Mobilitätswende ist es nicht, wenn die Bestandskfz 1:1 gegen Elektroautos getauscht werden. Die persönlichen Autos sollen weg, vor allem raus aus den Städten und durch ÖPNV, selbstfahrende Blasen und Lastenfahrräder ersetzt werden, nicht durch schwere, hochmotorisierte Elektroautos, die Verkehrsraum belegen, Feinstaub verbreiten und Litium für die Batterien benötigen.

Ich rechne fest damit, dass „Kfz-Strom“ in naher Zukunft mit Abgaben belegt wird die ihn teurer machen als Haushaltsstrom. In dieses Bild passt, dass im Gegensatz zu CEE Steckdosen Wallboxen beim Energieversorger angemeldet werden müssen. Gleichstrom unterwegs ist schon deutlich teu®er als Haushaltsstrom, beim Wechselstrom als Ladestrom wird das auch noch kommen.

Dafür spricht auch das beliebte Infrastrukturargument. Der Aufbau einer Ladeinfrastruktur kostet Geld, das über den Strompreis wieder hereingeholt werden muss. Das Verlegen der dicken Leitungen in die „Zahnarztallee“wo die Teslas, E-Trons, PS2 und Taycans stehen und laden wollen muss bezahlt werden. Gerechterweise von den „Zahnärzten“ und nicht aus irgendwelchen allgemeinen Subventionstöpfen und damit indirekt auch von denen die gar kein Auto, sondern Fahrrad und ÖPNV fahren.

Disclaimer: „Zahnarzt“ steht hier plakativ einem Vorurteil folgend für Gutverdienende und besser Situierte. Nichts gegen den Zahnarztberuf. Das geschilderte Szenario entspricht nicht meiner persönlichen Vorstellung von wünschenswerter Zukunftsentwicklung.

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Der Strompreis steigt Anfang 2021 nicht…schon alleine darum ist es eine Frechheit, an den Ladesäulen so hinzulangen…zum Glück tanken wir zu 95% Zuhause für 30 cent/KWh.

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Naja man kann sich ja die Mischkalkulationen anschauen. Fakt ist: wenn Plugsurfing innerhalb eines Jahres zweimal die Preise anpasst und das Abo-Modell vorstellt als auch wieder beerdigt, dann muss die Kalkulation ziemlich falsch gewesen sein. Interessant dazu auch die Artikel von FastNed. Die kalkulieren wohl für einen neuen Standort mit einer halben Million € Investitionskosten. Im laufenden Betrieb werden dann allerdings aktuell 59 Cent für die kWh fällig. Das sind grob 11.500 komplette Ladevorgänge mit unserem Polestar 2, nur um den Anschaffungspreis zu kompensieren. Bei vier Ladesäulen und einen Ladevorgang von gut 40 min. muss die Auslastung dann schon gut echt gut sein, damit sich das nach 2 - 3 Jahren rentiert. Und ich sag mal aus meiner Erfahrung auf meiner Pendelstrecke. Bei 5 x Laden bei EnBW stand genau einmal noch ein Jaguar dabei und bei 5 x Ionity 2 x ein Porsche und 1 x ein id4. Hohe Auslastung sieht also anders aus.

Letztlich ist das eben kein Wunder, dass z.B. EnBW Partnerschaften sucht. Wenn die Kosten für Pacht und ggf. auch Anschlusskosten wegfallen und man letztlich „nur“ die Säulen und den Service bezahlt, kann man schon deutlich besser kalkulieren.

Ich denke wir werden auch 2021 eher hohe Preise sehen…wenn die Nachfrage steigt, werden die Preise sich einpendeln.

@Toddy57: sehr richtig, aber die etwas sinkende EEG-Umlage, ist in etwa so, als würde der Diesel einen Cent günstiger werden. Nett, aber an der zugrundeliegenden Kalkulation ändert das erstmal nichts. Die Tankstellen sind halt alle schon seit Jahrzehnten abgeschrieben und neue Standorte für die großen Erdölkonzerne in der Jahresabrechung ein Rundungsfehler. Ganz ab davon werden meines Wissens nach die meisten Tankstellen nach dem Pachtprinzip betrieben. Genau deshalb ist es eigentlich wichtig, dass strategische Partnerschaften eingegangen werden z.B. eben mit McDonalds, Burgerking und Co.

@nobrett: auch sehr richtig. Allerdings sehe ich aktuell das E-Auto als Eigentum sowieso eher für die Leute in den Vororten geeignet. Hier kann im Eigenheim quasi jeder die Wallbox zu Hause anschließen. Im Idealfall wird auch noch Strom über das Dach generiert. Die Städter müssen sich halt langsam mit der Realität abfinden, dass für den Luxus der Stadt (alle Dienstleistungen schnell erreichbar), gleichzeitig bei unseren verstopften Straßen ein Verzicht auf interindividuelle Mobilität folgen muss. Und ja: das ist die eigentliche Debatte. Was ich schon mit „armen Studenten“ diskutieren musste, weil sie denken das es so unglaublich unfair ist, dass ihre Miete in Berlin so teuer ist und ich auf 400 qm lebe und mit einem „dicken Auto“ fahre (übrigens aus meiner Erfahrung dann genau die Wähler jener Verbotsparteien). Letztlich muss man sich damit abfinden, nicht immer alles zu jedem Zeitpunkt machen zu können und aufhören den anderen zu beneiden. Ich würde halt auch Abends gerne spontan noch in eine Kneipe einkehren. Und der Zahnarzt kann auch mit 3,4 kW laden. Davon wird der Akku meist auch voll. Es müssen halt alle kompromissbereit sein. Ich kann - wie viele andere auch - im Schichtdienst und auf dem Land wohnend eben schlicht und ergreifend nicht mit den Öffis fahren. Mich ärgert entsprechend die Gängelung gewisser Parteien, dass Auto komplett aus der Stadt zu verbannen zu wollen. Ich zahle wegen mir auch eine extra City-Maut, aber dann soll das Geld entsprechend so sinnvoll eingesetzt werden, dass die Leute welche auf das Auto angewiesen sind auch nicht 60 min tgl. in Berlin im Stau verbringen und gleichzeitig der ÖPNV weiter ausgebaut wird. Und nein, lieber Rot-Rot-Grüner-Senat, überall Straßenbahnen hinzubauen, welche mit ihren Signalanlagen und den Wegfall von Parkplätzen eher mehr Verkehrschaos verursachen (Hallo Invalidenstraße) sind kein Teil der Lösung.

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Wer will schon besonders in Zeiten von Corona mit den ÖPNVs unterwegs sein, die weder funktionierende Klimaanlagen haben, noch pünktlich sind… :crazy_face:

Ganz ehrlich, so etwas unzuverlässiges brauche/will ich nicht!

Stimmt, aber die Spritpreise sollen steigen.
Der Staat denkt sich dabei: „Warum sollen die E-Autofahrer nicht auch davon „profitieren“?“

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Also so wie ich es im Interview von Robin mit Verkehrsminister Andreas Scheuer verstanden habe, ist es geplant, dass es in Zukunft so ist, dass man nur noch das Kabel an das Auto steckt und dann die Abrechnung automatisch erfolgt, eben wie man es von Teslas Superchargern kennt. Das wäre eigentlich die optimale Lösung.

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