Seit September ist bei meinem Polestar 2 der fahrzeuginterne Internetzugang ausgelaufen. Polestar bietet dafür jetzt ein Abo für 120 Euro pro Jahr an.
Da ich das nicht unbedingt bezahlen wollte, habe ich versucht, den Internetzugang einfach über den persönlichen Hotspot meines iPhones laufen zu lassen.
Grundsätzlich funktioniert das auch. Das Problem ist nur, dass sich der Polestar nicht zuverlässig automatisch mit dem iPhone-Hotspot verbindet. Der Hotspot ist beim iPhone nicht permanent wie ein normaler WLAN-Router sichtbar. Häufig muss man erst am iPhone den persönlichen Hotspot öffnen bzw. aktivieren, bevor das Fahrzeug ihn findet. Bluetooth-Tethering wäre eigentlich die naheliegende Alternative. Bei mir ließ sich die Funktion im Polestar zwar aktivieren, trotzdem blieb das Fahrzeug ohne Internet. Scheinbar ein bekanntes Problem zwischen Apple und Android.
Als Workaround habe deshalb eine Automation mit der Apple-App „Kurzbefehle“ eingerichtet. Dazu öffnet man auf dem iPhone die App Kurzbefehle, geht unten auf Automation und erstellt eine neue persönliche Automation. Als Auslöser wählt man Bluetooth und anschließend den Polestar als verbundenes Gerät. Danach fügt man als Aktion „Persönlichen Hotspot festlegen“ hinzu und stellt ihn auf Ein. Wichtig ist, dass die Automation ohne Rückfrage ausgeführt wird, damit man nicht jedes Mal noch etwas am iPhone bestätigen muss.
Anschließend erstellt man eine zweite Automation für den umgekehrten Fall: Wenn die Bluetooth-Verbindung zum Polestar getrennt wird, soll der persönliche Hotspot wieder ausgeschaltet werden.
Damit läuft der Ablauf bei mir automatisch:
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Ich steige ins Auto
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Das iPhone verbindet sich automatisch per Bluetooth mit dem Polestar
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Dadurch startet die Automation
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Der persönliche Hotspot wird automatisch eingeschaltet
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Wenige Sekunden später verbindet sich der Polestar mit dem bereits gespeicherten WLAN des iPhones und hat Internet
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Wenn ich das Fahrzeug verlasse und Bluetooth getrennt wird, schaltet die zweite Automation den Hotspot wieder aus
Das behebt zwar nicht die eigentliche Ursache, funktioniert im Alltag sehr gut und zuverlässig.
Vielleicht hilft dieser Workaround auch anderen, die nach dem Ende des kostenlosen Internetzugangs nicht direkt das 120-Euro-Abo abschließen möchten.