Renault-Mobilize bringt bidirektionale Wallbox

Mit Vorschusslorbeeren sollte man vorsichtig sein aber hier kommt von Renault & Partnern für den R5 wirklich ein integrierter Ansatz um die Möglichkeiten der E-Mobilität für das Netz zu nutzen. So etwas hätte ich mir von Polestar gewünscht.
Ob damit auch mein Thema V2H, also den Autoakku für die PV Anlage als Speicher zu nutzen gelöst werden kann muss man abwarten. Ich hab mich auf jeden Fall für den R5 auf die Reservierungsliste setzen lassen, das Ding ist so niedlich und wirklich preiswert wenn die Qualität stimmt. Bald kann man das ja in Genf auf dem Automobilsalon überprüfen.

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Der R5 wäre für uns auch eine Alternative als Zweitwagen - wenn wir nicht schon einen elektrischen Twingo in der Garage hätten :slight_smile:

Ja, bidirektional ist eine schöne Sache, aber die Wallbox ist sehr teuer, über 10000 Euro!!!:weary::weary::weary:

Wenn/Falls man mit ner 1000€ Wallbox es hinbekommen würde, dass V2H funktioniert und man sich den Stromspeicher in beliebiger Größe zu Hause sparen kann, ist das ein extrem guter Deal bei den Preisen für die Speicher.

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Zum Einen das aber darüber hinaus könnte man wirklich das E-Auto wirklich nur mit Sonnenstrom fahren und es dem Netzmanagement zur Verfügung stellen. Zumindest Leute wie ich wo das E Auto 95% der Zeit zu Hause an der Wallbox hängt.

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Renault baut V2G-Wallbox: So wird der Renault R5 zum Heimspeicher (msn.com)

So richtig schlau wie die Verso funktioniert und wie das Gesamtpaket aussieht macht uns das auch nicht…Zumindest ist die Box nicht Renault spezifisch sondern soll mit allen (geeigneten) Typ 2 Stecker Autos funktionieren.

das sehe ich anders. Mit dem Auto bin ich tagsüber viel unterwegs (weshalb ich auch ein Auto habe). Wenn meine PV-Anlage also tagsüber einen Überschuss produziert (und das ist in den sonnenreichen Monaten oft der Fall), dann habe ich keinen Abnehmer dafür, weil ja bei Deinem Beispiel die Batterie fehlt. Was nützt mir dann V2H? Denn anders als Software funktioniert der Energiespeicher ja nicht OTA. Der Zauber besteht ja darin, dass ich mein Fahrzeug als „Erweiterung“ nutzen kann: Ist Energie über, speichere ich sie im Auto, benötige ich sie (und das Auto hat etwas über), dann speist es ein. Mindestens für mich würde eine V2H-Lösung ausschließlich in Verbindung mit einem Speicher zu Hause Sinn machen.

Ich hab mein Büro zu Hause und der Polestar ist Drittwagen und steht 95% der Zeit an der Wallbox. Und 5 kW Peak auf dem Dach bekomme ich an der sonnigen Ostsee nicht verbraucht. Deshalb macht V2H für mich Sinn. V2G natürlich erst recht, das hilft dem Netz, auch wenn man keine PV Anlage hat.
Ich meine dass wir uns erst so den Möglichkeiten der E-Mobilität nähern.

Na klar kann ich mir nur die Batterie sparen, wenn zur Zeit des PV-Überschusses das Auto an der Wallbox hängt. Wenn man ein anderes Nutzerprofil hat, dann passt das natürlich nicht. Ich geh ja auch nicht im Ski-Anzug an den Strand und sag dann: Ski-Anzüge sind blöd.

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