Motiviert durch die anderen Roadtripberichte will ich unseren von Berlin nach Norwegen kurz zusammenfassen.
Es ging über Dänemark, Fähre Hirtshals – Kristiansand im westlichen Teil Norwegens entlang bis kurz vor Trondheim und über Oslo wieder zurück. Das Auto macht bei Langstrecke einfach enorm Freude. Immer wenn man einsteigt, hat man so eine Mischung aus Geborgenheit und Science-Fiction-Vehicle.
Ein paar Daten: Wir sind mit unserem Polestar 4 SMLR knapp 4.000 km gefahren, hatten einen Durchschnittsverbrauch von 17,5 kWh/100 km und haben ca. 280 EUR für Strom bezahlt – Sorry für diejenigen, die im Mai 2026 an die Tankstelle mussten.
Die Straßen in Norwegen können auch mal schmaler werden, aber im Zweifel hält man an und die inländischen LKWs rauschen vorbei. Norwegen ist im Bereich Elektromobilität sehr gut aufgestellt, Ladesäulen an jeder Ecke, alles eher eine Frage, für welchen Preis man laden möchte. (Ionity war mit dem Power Tarif unschlagbar).
Da wir eher im Bereich Outdoor mit Zelt und in kleinen Waldhütten unterwegs waren, haben wir auch zwei Nächte im Auto geschlafen. Rückbank umklappen, mit Koffern den Fußraum hinten „auffüllen“, Isomatte drüber und fertig. Der Animal Mode hielt warm (leises Rauschen der Lüftung im Hintergrund). Man muss jedoch das Display abdunkeln. Am zweiten Tag war es warm genug, so dass wir das Fenster etwas offen hatten und das Fahrzeug aus.
Technische Probleme: Keine, außer ein paar Probleme mit dem digitalen Schlüsseln, dem Funkschlüssel und unseren zwei Profilen. Das will ich aber noch einmal richtig einrichten.
Für Fans von Natur, Landschaft, Wandern, Klettern u.vm, Norwegen ist eine Reise wert. Oder zwei, oder drei, oder …
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