Madame hat ihr Repertoire erweitert ![]()
![]()
Erst einmal ein ganz großes Dankeschön an euch alle! ![]()
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich so viele an meinem kleinen „Diva-Thread“ beteiligen – und ich habe mich köstlich über eure Geschichten amüsiert.
Offenbar haben wir nicht einfach Autos gekauft, sondern jeder von uns ein kleines Individuum mit ganz eigenen Befindlichkeiten.
Und nachdem ich eure Beiträge gelesen habe, dachte ich mir: Meiner Diva gegenüber wäre es eigentlich unfair, ihre neuesten Kunststückchen zu verschweigen. Sie hat nämlich noch zwei weitere im Repertoire. ![]()
Nummer 1: „Du darfst rein. Nein! Doch! Nein!“
Manchmal stehe ich vor der Tür und Madame beschließt erst einmal, mich zu ignorieren. Also Daumen an den Türgriff – klick – offen.
Ich: „Na also, geht doch.“
Ich greife hin.
Madame: KLICK – wieder zu. ![]()
Mittlerweile kenne ich das Spiel und achte tunlichst darauf, meine Finger rechtzeitig aus der Gefahrenzone zu bringen. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, sie möchte erst noch kurz prüfen, ob ich heute überhaupt würdig bin, einzusteigen.
Nach einer kleinen Gedenksekunde darf ich dann meistens rein. Danke, Eure Hoheit. ![]()
![]()
Nummer 2: Google und ich führen Gespräche. Nur leider nicht miteinander.
Besonders schön ist es natürlich immer dann, wenn ich das Navi WIRKLICH brauche.
Ich fahre also, habe bereits eine Route laufen und möchte noch schnell ein weiteres Ziel bzw. einen Zwischenstopp hinzufügen….oder ich möchte einfach irgendwo hin…..![]()
Ich sage freundlich und deutlich, was ich möchte.
Google: „Entschuldigung, das habe ich nicht verstanden.“
Ich noch einmal. Langsamer. Deutlicher. Fast schon mit Nachrichtensprecher-Stimme.
Google sinngemäß: „Keine Ahnung, was diese Frau von mir will.“ ![]()
![]()
Und irgendwann sitze ich da und rede mit meinem Auto wie mit einem leicht schwerhörigen Familienmitglied:
„ICH. MÖCHTE. DA. NOCH. HIN.“ ![]()
Natürlich passiert so etwas bevorzugt dann, wenn man keine Ahnung hat, wo man ist, und das Navi wirklich dringend bräuchte. Wenn ich nur zum Bäcker um die Ecke fahre, versteht sie mich vermutlich in sieben Sprachen. ![]()
Aber was soll ich sagen: Ich mag sie trotzdem. ![]()
Vielleicht sogar ein bisschen wegen ihrer Macken. Sie ist halt keine langweilige Blechkiste, sondern unsere kleine Diva mit Charakter, Tagesform und gelegentlichen Allüren.
„Und kürzlich stand eine ältere ( fast so alt wie ich
) Schweizer Dame neben unserer goldenen Diva, schaute sie ganz entzückt an und meinte: ‚Da habt ihr aber ein goldiges Auto!‘ ![]()
Ich fand das so herrlich – treffender kann man Farbe und Charakter unserer Madame eigentlich gar nicht zusammenfassen.“
Und eure Geschichten zeigen mir ja: Unsere Diva ist nicht allein. Sie hat offenbar eine ziemlich große Familie. ![]()
Also bitte unbedingt weitermachen – ich freue mich wirklich über jeden einzelnen eurer Beiträge. Und ich bin mir ziemlich sicher: Das war noch lange nicht der letzte „Diva-Moment“. ![]()