Volvo XC40 Recharge vs. Polestar2

Tatsache, der Volvo Händler ist als Polestar Service gelistet. Von der Liste wusste ich gar nichts, der Händler selber schreibt dazu nichts auf seiner Website. Allerdings hatte ich vor Monaten nur mal kurz deswegen nachgeschaut. Again what learned.

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Hmm … ich bekomme den PS2 erst im Januar als Dienstwagen, aber eigentlich hieß es, Werkstattaufenthalte würden über Hol- und Bringservice abgewickelt.

Also ich habe zwei Volvo-Händler in der Gegend und einer ist ein Polestar-Service-Punkt und der Andere eben nicht.

Die Händler sind ja alle eigenständige Unternehmen und als Volvo-Partner sind sie eben auch nicht verpflichtet jetzt auch noch Polestar-Kunden zu bedienen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sie etwas gegen den chinesischen Volvo haben und sich lieber voll auf Volvo konzentrieren möchten. Einige wird es sicher auch stören, dass sie keinen Polestars verkaufen sollen/können/dürfen. Hinzu kommt ja auch noch, dass es nicht so viele Polestars in Deutschalnd gibt und ein kleiner Händler wird es nicht als sinnvoll erachten, auf eine neue Marke und Modelle zu setzen, von denen es so gut wie keine Fahrzeuge im Einzugsgebiet gibt. Es macht ja keinen Sinn viel Gel din technische Ausstattung und Schulung zu investieren, wenn es noch keine oder viel zu wenige Kunden gibt, gerade auch in ländliche Regionen.

Die Frage ist auch, ob schon alle Volvo-Händler die Umstellung auf die E-Modell komplett vollzogen haben. Dazu gehören ja umfangreiche Schulungen der Mitarbeiter, sowohl im Verkauf, als auch in der Werkstatt. Ich weiß es z.B. von Renault, dass da auch noch nicht alle Händler die E-Modelle warten können/dürfen. Aktuell hat Renault nichtmal genug E-Autos, um alle Händler mit Vorführfahrzeugen ausstatten zu können.

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Ähm, Volvo gehört Geely, Polestar gehört Volvo und Geely. Faktisch ist das in beiden Fällen mehr oder weniger Chinesisch.
Elektrische Volvo laufen genauso wie die Polestar aktuell überwiegend (ist sogar komplett?) bei Geely vom Band.

Das kann gut sein Punkt sein. Im VW Konzern ist das ja auch ein verständlicherweise großer Streitpunkt mit den Händlern.

Jein, ist eventuell schon auch ein Punkt, aber das sind ja bewusst überwiegend die gleichen Teile und die selbe Wartungssoftware. Ist also ähnlich, wenn ein VW Händler einen Audi wartet. Im Endeffekt eben ein Modell mehr aber nichts ganz grundsätzlich neues.

Würde fast vermuten, dass das der größte Punkt ist. Gute Hochvoltmechaniker sind noch überall knapp. Also gerade ein kleiner Volvo-Händler hat das eventuell einfach noch nicht das Personal.

Auch wen Volvo aufgekauft wurde, wird Volvo dadurch nicht chnesisch. Ein echter Volvo kommt für Volvo-Fans auch nur aus Schweden, auch wenn immer mehr auch China kommt, was sicher nicht gut für die Marke Volvo ist, die dadurch in den letzten Jahren an Image verloren hat.
Viele eingefleischte Volvo-Händer, die sicher zu den größten Volvo Fans gehören, sehen diese Entwicklung nicht mit Freude. Ich glaube auch nicht, dass es Volvo noch lange geben wird, sollten Geely immer mehr von Volvo nach China verlegen. Es gibt noch immer sher viele Menschen, denen es wichtig ist, wo ihr Auto her kommt und wo es gebaut wird. Tradition lässt sich nicht einfach transferieren.

Ganz ehrlich, wenn ich einen Volvo kaufe, dann möchte ich auch einen echten Volvo aus Schweden, der auch die typische Volvo-Qualität bietet. Gibt es das nicht mehr, gibt es ja auch keinen Grund sich einen Volvo zu kaufen. Wenn ich einen Polestar kaufe, dann weiß ich, was ich kaufe, von wem ich kaufe und wo das Auto her kommt.

Kunden von Landrover und Jaguar sagen ja auch nicht, dass sie ein indisches Auto fahren. Und bei Jaguar-Händler wird man vergebens nach den neusten Tata-Modellen suchen und kann sie dort auch nicht warten lassen. :wink: :smiley:

Ich hatte letztens ein nettes Gespräch mit jemandem, der die Nase gerümpft hat, als ich sagte, dass ich einen Polestar bestellt habe, weil das ja ein Chinese sein. Als er dann erwähnte, dass für seine Frau einen BMW iX3 bestellt hat, musste ich laut lachen. Als ich ihm dann im China-Club willkommen hieß und ihn darauf hingewiesen haben, dass er ja einen chinesischen Brilliance mit BMW-Logo gekauft hat, war er ziemlich angepisst. Ich glaube der wusste das auch nicht, da man das beim BMW-Händler dem Kunden nicht so deutilich sagt. Für viele Menschen, die Markentreu sind, ist das ein Problem, wenn ihre z.B. deutsceh Autos aus China oder sonst woher kommen.

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und hätte ich ein TM3 bestellt, würde ich sogar hoffen, dass er MIC und nicht MIA ist.

Oder anders: Wenn zukünftig der PS3 kommt und ich mir einen bestellen würde ( was ich aber sicher nicht tue) würde ich auch MIC vorziehen.

Das prinzipiell zum Thema MIC.

Betrifft aber NUR das Thema QUALITÄT.

Politisch hadere ich auch etwas mit dem MIC und mir wäre mit Made in Sweden eindeutig wohler.

Die Volvo (X)C40 Recharge für USA und Europa werden in Gent, Belgien gebaut, nicht in China.

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Und wurde vorher 1999 von Ford übernommen, was ja einer Majestätsbeleidigung ziemlich nahe kommt :smiley:

Thema China: Asien ist nun mal die Werkbank der Welt, und in jedem Fahrzeug stecken einzelne Komponenten aus Fernost, oder die Zulieferer kaufen Halbleiter aus Fernost.

Also wenn es nach dem geht darf man nur noch Holzkutschen aus einheimischer Produktion kaufen :smiley:

Es geht ja weniger darum, woher die ganzen Einzelteile komme, sondern wo so ein Auto produziert wird, wo die Arbeitsplätze sind und wo der Wertschöpfung statt findet. Das ist vielen Autokäufer noch immer wichtig.

Und wenn ich ehrlch bin, wenn ich einen BMW kaufe und BMW-Preise bezahle, dann will ich keinen chinesischen Brilliance geliefert bekommen. Wenn ich einen Brilliance möchte, dann kaufe ich mir einen Brilliance, der dann sicher auch noch deutlich günstiger ist, als ein vergleichbarer BMW.

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Ich bin da pragmatischer. Wenn ich ein Auto kaufe erwarte ich für den Kaufpreis einen entsprechenden Gegenwert (Qualität, Service, Anmutung, etc.). Wo das Auto letztendlich produziert wird ist mir egal. Die Kiste muss funktionieren und mich zuverlässig von A und B und wieder zurück bringen, ohne das ich alle 3 Monate wegen obskuren Fehlermeldungen oder Rückrufaktionen in die Werkstatt muss :woman_shrugging:

Aber jetzt wird es arg offtopic.

Ich sehe das auch entspannter, hätte aber grundsätzlich lieber ein Auto aus Korea, Japan oder Europa gekauft, wenn es dort etwas passendes gegeben hätte.

Bei Polestar sieht man die Volvo-Gene, aber leider hat man bei Volvo und Polestar versäumt, die alten Tugenden von Volvo fortzuführen und das heißt Qualität, Langlebigkeit und Robustheit, gekrönt von maximaler Sicherheit. Ich glaube nicht, dass es zwischen Poletsras und Volvos aus China keine großen Qualitätsunterschiede geben wird. Gerade wenn man schon maximal günstig in China produziert, wäre es doch ein Leichtes gewesen, die ehelmaligen Merkmale von Volvo zu erhalten, auch wenn diese natprlich auch etwas kosten. Aber ich denke, dass Kunden das honorieren würden.

Wenn ich schon lese, welche Beschwerden es beim schwarzen Lack gibt und das schon nach wenigen Monaten, dann hat das nichts mit den Volvos zu tun, die für den guten Ruf von Volvo verantwortlich sind. Man wird in 5 Jahren sehen, was ein Polestar TATSÄCHLICH taugt, denn aktuell gibt es ja quasi nur Neuwagen auf der Straße, an denen die Zähne der zeit noch garnicht nagen konnte.

Dass Polestar bis jetzt noch immer keine Garantieverlängerung anbietet, weckt zudem nicht unbedingt mein Vertrauen. Man sieht ja bei Kia und Hyundai, wie gut deren 7/8 Jahre Garantie bei den Kunden zieht und das können sie auch nur anbieten, weil die Qualität auch über die Jahre stimmt. Bei Polestar scheint man noch nicht so überzeugt von der eigenen Qualität zu sein.

Gerade bei einem neuen und unbekannten Hersteller auch China, wäre es ein echtes Statement, wenn man eine 7 Jahre Garantie geben würde. Ich bin mir sicher, dass da viele Kunden weniger Bedenken hätten. Man draf ja auch nicht vergessen, dass chinesische Autos bis jetzt in Europa in den letzten Jahre eher durch negative Schagzeilen aufgefallen sind und selbst wenn das Geschichte ist, haben das viele noch im Hinterkopf.

Das gleiche gilt für Volvo, die shon einiges an Vertrauen der Stammkunden verloren haben und es schwer haben neue Kunden zu gewinnen, wenn die Zukunft von Volvo in China liegt. Ich befürchte, dass mit der Umstellung auf immer mehr E-Modelle, immer mehr Volvos in Zukunft in China gebaut werden. Mich würde es nicht wundern, wenn die Werke in Schweden, so verschwinden werden, wie die Modelle mit Verbrennungsmotoren.

Für mich stehen Volvo XC40 Recharge und Polestar 2 auf einer Stufe - jeder hat seine Stärken und Schwächen, aber ich denke nicht, dass es im Bereich Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit große Unterschiede geben wird.

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Jup, da bin ich ganz bei dir. Wie oben geschrieben werden manche Sachen von Volvo klarer kommuniziert. Ich hatte mir aus Gag einen C40 konfiguriert, waren glaub knappe 64.000 €. Für das Geld hätte ich tatsächlich etwas mehr good old Schwedenpanzer erwartet, wobei ich zugeben muss ich kenne das Fahrzeug nur von diversen Videos, bin selbst noch nicht drin gesessen.
Oder ich habe schlichtweg eine für heutige Zeiten zu hohe Erwartungshaltung :smiley:

Grundsätzlich hast du Recht.

Wie ich aber zufällig weiß, ist sowohl die Entwicklung des Polestar 2 als auch der Produktionsaufbau in Luqiao komplett vom „swedish team“ durchgeführt worden. Das hat für einigen Unmut bei Geely geführt, da sie weder involviert worden, kaum ein Mitspracherecht hatten und alles für Lynx&Co praktisch vorgesetzt bekamen.
Ohne diese Kenntnis hätte ich keinen Polestar 2 gekauft - die Kollegen in China haben zwar eine steile Lernkurve, aber sind noch nicht „oben angekommen“.

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Ohne die Beteiligung von Volvo hätte ich wohl auch keinen Polestar bestellt. Volvo ist für mich der Teil, der ein gewisses Vertrauen genießt. Die Frage ist eben nur, wie lange das so bleibt. Natürlich ahe cih auch die ersten Tests abgewartet, um zu sehen, ob meine Erwartungen erfüllt werden.

Grundsätzlich können die Chineses sehr hochwertige Hghend Produkte herstellen, sofern man das möchte. ABER das Problem ist bei den chinesischen Herstellern, dass sie oft noch zu sehr auf den Preis achten und da geht eben oft die Qualität in Bezug auf die Langlebigkeit verloren. Ich hoffe für Polestar, dass Geely die Chance nutzt und unter diese Mrake durch top Qualität zu einer chinesischen Edelmarke aufbauen, bei denen nicht der Preis, sondern die Qualität, das Design und innovative Technik im Fokus stehen. Für die Masse haben sie ja die Autos, die sie über die Marke Geely verkaufen können.
Der Polestar 2 ist ja erst der Anfang, ein erster Testballon. Der ist ja recht gut gelungen und man wird daraus hoffentlich auch viel lernen und an den Schwächen arbeiten.

Ich habe mich für ein Leasing über 60 Monate (5 Jahre) entschieden, da ich damit rechne, dass es bis dahin noch einige wichtige Entwicklungen bei den E-Autos geben wird und man dann besser einschätzen kann, welcher Hersteller sich bei den E-Autos am besten entwickelt. Ich denke auch, dass es bis dahin E-Autos preislich deutlich interessanter werden.
Eins ist aber auch klar, wenn der Polestar große Zicken macht und es nach Ablauf der Garantie zu bösen Überraschungen kommt, war´s der letzte Polestar.

Ist es nicht so, dass nur die Herstellung in China stattfindet? Ähnlich wie beim iX3?
Entwicklung, Design usw. von Polestar sitzen doch in Schweden?
Klar ist die Eigentumsstruktur eine andere als bei BMW, aber solange die Hauptentscheidungen in Schweden getroffen werden, sehe ich kaum einen Unterschied zu einer deutschen Firma, die in China herstellen lässt.

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Ich gehe mal davon aus, dass bei Fahrzeugen, die in China gefertigt werden, deutlich mehr Zuliferteile aus China kommen, als wenn diese z.B. in Schweden oder Deutschland gefertigt werden. Gerade Großvolumige Teile, wie z.B. Polster/Sitze Verkleidungen usw. wird wohl kaum in der EU produziert, um sie dann in China zu verbauen. Es wird ja in China produziert, weil es dort günstiger ist und da gehört ja nicht nur die Endmontage dazu, sondern auch die gesamten Lieferketten. Die Chinesische Wirtschaft ist in weiten Bereichen mehr auf Menge, Wachstum und günstige Preise ausgerichtet, das steht oft im Widerspruch zu hoher Qualität und Langlebigkeit. Man bekommt das in China sicher hin, aber das dauert seine Zeit. Hersteller wie VW, die schon seit vielen Jahren in China produzieren, haben da sehr viel Lehrgeld zahlen müssen und haben lange gebraucht, um ihre Qualitätsansprüche durchzusetzen.

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Nope, Fertigung „vor Ort“ spielt praktisch keine Rolle. Die Transportkosten sind um Faktoren geringer als die Lohnkosten - und die bestimmen den Fertigungsstandort.

„Wir“ sind ein deutsches Unternehmen, 90% unserer Fertigung ist in China und Rumänien, in EU und US sind ausschließlich Engeneering Standorte. Bei der Konkurrenz und unseren Kunden (Automotive OEM) ist das nicht anders. Teilweise werden, aus historischen und politischen (=Subventionen) Gründen noch Werke in der EU aufrechterhalten. Diese fallen aber regelmäßig durch das Kostenraster und werden sicher mittelfristig heruntergefahren und final geschlossen werden.

Auch nachdem sich die Transportkosten teilweise verzehnfacht haben?
Viele Firmen würden aktuell lieber wieder „Zuhause“ produzieren, auch wegen den gestörten Lieferketten.

Auch wegen der immer bessern Automatisierung, sind Lohnkosten immer seltener ein Argument. Deshalb holen die Konzerne auch immer mehr Systemkritische Prozesse zurück nach Deutschland oder in die EU.

Was glaubst Du wieso in D eine Batteriefabrik nach der anderen geplant und gebaut wird und selbst Tesla in Deutschland eine Akkufabrik hochzieht und sogar ein großes Tesla-Werk hingestellt hat? Es ist anscheinend doch nicht so falsch dort zu produzieren, wo der Bedarf ist. Wenn es besser wäre alles in China zu produzieren und es so billig ist die Komponenten und die Autos zu verschiffen, wieso baut Tesla dann ein Werk im Hochlohnland Deutschland und dann auch noch eine Batteriefabrik ? Entweder ist Elon Musk ein Dummkopf oder er ist einigen schon wieder einen Schritt voraus. :wink:

Auch richtig, aber das ist Zukunft. Der Polestar 2 ist ein fertiges Produkt geplant mit den Voraussetzungen und Kenntnisstand von `2015.

Das mit der Tesla-Batterie-Fabrikation in Deutschland wird wohl erst mal nichts werden …

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