360-Grad-Kameraansicht

Wie schon im geschlossenen Thema zum SW 2.11 Update andiskutiert, möchte ich in Bildern zeigen, warum die Ansicht des Autos mit grauem Rahmen durchaus optimierungsbedüftig ist.



M.E. wird der PS im Kasten zu klein dargestellt. Er müsste den Kasten komplett ausfüllen, um ein realistisches Bild zu liefern.

Also ich finde die Draufsicht passt mit den realen Bildern erstaunlich gut. Hätte gedacht das wäre ungenauer

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bin um den seitlichen Abstand eigentlich ganz froh und meine Felgen auch. Wenn man die Kante vom Kasten an die Kante des Bordstein bringt sinds recht gute 10cm „Sicherheitsabstand“

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Was genau willst Du jetzt da optimieren?

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Der PS2 stimmt, der Kasten ist zu groß:grin:
Ich fahre den „Kasten“ immer voll auf den Bordstein, dann stehen die Räder bündig dran :joy:

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Ich hatte es ja schon mal geschrieben:
Bei der Kameraposition an den Spiegeln kann man den grauen Kasten nicht weg optimieren.
Das ist einfach der „blinde Bereich“, den die Kamera nicht sehen kann.

Das ist eben der Nachteil der voll beweglichen Spiegel: Die Kamera muss fest sitzen und daher nah am Fahrzeug.
Bei anderen Fahrzeugen sitzt sie außen am Spiegel und es wird lediglich das Spiegelelement verstellt.
Auch wenn die Spiegel anklappbar sind, ist doch die Position der Kamera bei anderen Fahrzeugen immer die gleiche.
Der Algorithmus zur Erstellung des zusammengefügten Bildes ist sicherlich nicht einfach, was man auch nicht vergessen sollte.

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Ich finde den Kasten eigentlich gar nicht schlecht. Wenn ich die Kanten vom Kasten direkt an die Bordsteinkante stelle, steht das Auto super.

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Naja, ich hatte vorher einen Passat GTE und dort konnten die Kameras bis an die Reifen sehen.
Das war schon besser.

Der Kasten stellt den Bereich dar, den die Kameras um das Auto herum nicht sehen (bzw. der nicht in das zusammengesetzte Bild hineingerechnet wird).
Das Auto auf dem Bild hat die korrekte Größe.
Du kannst Dir somit den Kasten als „Sicherheitsabstand“ vorstellen. :wink:

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Schlag doch jetzt mal voll die Räder ein und tada - es gibt keine kaputte Felge… Also ich finde den Rahmen geradezu perfekt so…

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Also seitdem ich Reifen mit entsprechender Gummilippe benutze, hatte ich nie wieder einen Felgenschaden.

Die Abmessungen stimmen nicht. in der Camansicht. Ich habe es eben durchgemessen. Wenn der Wagen nicht deutlich breiter ist, als von PS kommuniziert (< 2m inkl. Spiegeln), dann wird er innerhalb des Kastens breiter dargestellt, als er ist.

Naja, dieses bisschen Gummi schützt nur vor ganz kleinen Remplern, einen Bordstein halten die auch nicht ab…

Für Dich mag es besser gewesen sein, für mich wäre es nur „anders“. Ich kenne Fahrzeug und Darstellung nur vom PS und hätte möglicherweise mit der Darstellung im Passat am Anfang Probleme, da ich den Kasten mit einberechne

Sicherlich ist es für jeden von Vorteil, wenn man alles sieht und nicht ein Teil blind ist.
Ich sehe das beim Polestar als Nachteil gegenüber anderen Fahrzeugen.
Meinetwegen hätten die Spiegel dann dafür „normal“ gebaut werden können.
Und vorne und hinten sollte man es schaffen, alles zu sehen.
Ich bin zufrieden mit der Darstellung, weiß aber, dass es besser geht und das bei Autos, die billiger sind.

Naja, es sind eben unterschiedliche Umsetzungen des selben Problems.

Ich habe mir mal angesehen, wie VW es macht, die folgenden Bilder Stammen zwar vom Arteon, aber das ist ja fast das gleiche Auto wie der Passat und wird dafür das selbe System verwenden.

Die Kameras vom Polestar können auch bis an die Felgen heran sehen. Problem ist nur, dass man da sehr schnell, naja, wie soll man es nennen, an den „perspektivischen Grenzbereich“ heran kommt, ab dem das Kamerabild, das durch eine Fischaugenlinse ein sehr großes Sichtfeld hat, auf eine flache Ebene zu projizieren.

Diesen distinkten rechteckigen Kasten gibt es bei VW auch, er wird nur anders maskiert:


Auf diesem Bild sieht man deutlich: Die Dartstellung des Autos reicht vorne und hinten an den Rand des schwarzen Kastens, steht sogar ein wenig darüber hinaus. Die Seiten stehen sehr weit darüber hinaus. Während die Seite auf dem 360°-Bild mit den schwarzen Pflastersteinen Bündig ist, sieht man auf der Felgenkamera noch einen deutlichen Abstand. Die Darstellung des Autos ist also offensichtlich zu groß gewählt.


Im Moment des Umschaltens sieht man dann, wie der reale „Tote Winkel“ bei VW aussieht. Man könnte also seitlich zwar mehr sehen, als beim Polestar, dafür wäre dann aber vorne ebenso wie bei Polestar eine überstehende Box. Statt dessen entschied man sich, das Auto vergrößert darzustellen.

Beide Umsetzungen sorgend dafür, dass man, wenn man sich immer an dem orientiert, was man wirklich sieht, ein gewisser Sicherheitsabstand da ist. Mit etwas Eingewöhnung kann man diese Sicherheitsabstände dann vermutlich bei beiden Systemen noch etwas ausreizen. Bei Polestar geht man dabei dann in den Schraffierten Bereich, bei VW ragt das Objekt dann in die Darstellung des Autos.

Zu sagen, dass das eine System besser ist als das Andere halte ich daher nicht für Fair. Zumindest in Hinsicht auf die Top-Down-Ansicht. Dass VW noch ein paar mehr Park-Features hat ist wieder ein anderes Thema :sweat_smile:

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Also, dann vergleichen wir mal fair :wink: (Soweit ich mich noch an den Passat GTE 2017 erinnern kann.)

  • Die vordere , wie auch die hintere Kamera, konnten 180° Winkel sehen.
    Wenn ich aus einer Ausfahrt raus wollte, konnte ich quasi um die Ecke sehen, und zwar nach jeder Seite.

  • Beim Polestar habe ich eben mal eine Latte von der Kamera versucht bis zu den Reifen zu legen.
    Es geht nicht, weil der „Bauch“ zu fett ist. Man kommt nur ca. 10cm an die Reifen ran.
    Das Gleiche gilt auch für die vordere Kamera, die auch zurück gesetzt ist.
    Beim Passat konnte man in den Einzelansichten Stoßstange und Räder sehen,
    Beim Polestar kann man die Räder nicht sehen.

  • Beim e-Golf (7) gabe es mal dieses nette Feature mit der gescützten Kamera, die sich aufklappen kann. Schade , dass es das heute bei keinem (?) Auto mehr gibt. Beim Kia eNiro machen sich manche eine Art Bürste an den Heckwischer, die dann über die Linse wischt…

  • Hast Du beim Arteon Beispiel das beste Multimediasystem genommen?
    Ich hatte es damals, also den größten Schrim. Spielt auch eine Rolle.

Also, was ich so sehr wichtig finde, ist dass man die Räder sieht und somit cm-genau den Abstand zum Hindernis:

Ab Sekunde 12 z.B.:

Man könnte das Problem in Software relativ einfach lösen, indem man die historischen Bilder der Front- und Rückfahrkamera nutzt, um die toten Winkel aufzufüllen. Ein anderer Hersteller (Peugeot?) benutzt das, um rein mit der Rückfahrkamera eine Vogelperspektive zu erzeugen. Theoretisch können sie Frames der 2D-Perspektive speichern, und einfach entsprechend des Bewegungsvektors in den schraffierten Bereich schieben.

Aber wir wollen die Entwickler bei Polestar lieber nicht überfordern.

Das kann man beim Polestar aber auch, bzw. ist sehr nahe dran. Ich nutze regelmäßig die Frontkamera, um hier bei einem Supermarkt aus der Ausfahrt zu fahren, bei der man sonst erst ein paar Meter auf der Straße stehen würde, bevor ich überhaupt irgendwas sehe. So muss nur die Nase etwas hervor lugen.

Das ist richtig, die Kamera beim Passat liegt ein wenig weiter außen.

Soweit ich weiß machen das die meisten VWs (auch Polos) auch heute noch. Bei neueren Mercedes habe ich das auch schon gesehen, dass die Kamera hinterm Logo verschwindet.

Ja, das war das Discover Pro der vorherigen Generation

Mir gings aber vor allem um die 360°-Ansicht. Da beide irgendwo irgendwas maskieren, was nicht ideal ist. Dass das VW-System andere, durchaus praktische Features hat, die wir vermissen, habe ich ja bereits erwähnt.

Am Ende muss man immer irgendwo mit einem Kompromiss leben. Leider gibt es noch keine Technologie, die das Licht derart beugen kann, dass wir das Auto wirklich von außen sehen können :joy: Ich komme mit dem System so wie es ist jedenfalls gut zurecht. Und das System (besonders die PDC) von Polestar ist mir auf jeden fall 1000x lieber als die Kameras bei Tesla :joy:

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„Das kann man beim Polestar aber auch, bzw. ist sehr nahe dran. …“
Ja, nahe dran, aber 180° schafft er leider nicht.

„Soweit ich weiß machen das die meisten VWs (auch Polos) auch heute noch. …“
Nee, nur Golf7, Golf 8 nicht mehr und IDs auch nicht.

Ja, das System ist gut. Und wenn ich mal e-Golf fahre, der nur Heck-Kamera hat, vermisse ich es schon.
In der Oberklasse gibt es natürlich noch Besseres. Hatte mal vor ca. 10 Jahren beim BMW rein schauen können.

Die Frage ist: Wie kann Polestar das nun verbessern?
Eigentlich nur geringfügig.