Aktiver Spurassistent (Level 2)- Unterschiede?

Ich muß öfter Autobahn fahren, teils begrenzt. Ab und zu benutze ich den piloten. Er ist oft hilfreich, gerade auf längeren Strecken. In kurvigen Strecken wird er aber regelmässig unberechenbar. Es ist mein erstes Auto mit aktivem Spurhalteassistenten. Wie ist unserer im Vergleich zu den Wettbewerbern einzuschätzen, gibt es da Erfahrungen? Danke für die Rückmeldungen.

Ja gibt es.
Der BMW ist nicht nur sehr viel besser, ich möchte sogar sagen fast perfekt!

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Ich stimme Heinrich zu und erwähne noch Mercedes, als „fast perfekt“ Beispiel.

Was mich seit Anfang an wurmt: Unser alter VW Sportsvan (technisch gesehen 10 Jahre alte Golf 7 Technik), hatte auch einen Spurführungsassistenten, der dem vom Polestar in nahezu allen Belangen weit überlegen war. Der PS kann - wenn er gerade mal akzeptabel funktioniert - engere Kurven fahren. Das war es dann aber auch schon.

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Was ist mit den Nicht- „Premium“ Marken?

Skoda Superb. Perfekt.

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Aber war es nicht so das er bei bestimmten Fliehkräften die Vorgeschrieben sind aussteigen muss. War damals beim Tesla und Audi das Argument. Fahr mal sehr langsam in ne Kurve, das macht er super. Umso schneller es wird umso eher fliegt der Assistent raus…

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Na, ein Golf 7 ist jetzt nicht Premium.
Gegenbeispiel, auch nicht Premium.
Ford hatte lange Zeit die schlechtesten Spurhalte-/Führungsassistenten, die ich kenne. Mondeo. Unbenutzbar.

Dass ein Skoda Superb einen superben Spurführungsassistenten hat glaube ich sofort. VAG Technik.

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Mit dem Aussteigen in den Kurven war nie ein Thema. Er steuert heftig in eine Richtung, korrigert sich wieder, und schaukelt sich dabei hoch. Wie die zu langsame Reaktion eines Betrunkenen.
Was mich auch stört: Beim automatischen Abschalten gibt es eine für mich kaum wahrnehmbare Vibration des Lenkrades. Ich hätte da gerne ein prägnanteres Feedback, da es ja schon entscheidend sein kann. Oder kann man dies irgendwo einstellen?

Vibrieren in genau welcher Situation?
Das Vibrieren wenn man die 140km/h überschreitet ist bei uns schon sehr stark.
Anfangs dachte ich, da ist was kaputt.

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Also ich bin vor dem PS2 einen Mondeo Bj 2019 mit allen Assistent gefahren. Der konnte das 3x besser wie das Sternchen. Inkl. ACC/VZE.

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Drum habe ich geschrieben „hatte lange Zeit“.
Seit 2018 habe ich keinen neueren Ford mehr gefahren.

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genau dieses, mir ist es eher zu schwach, kann man das irgendwie einstellen?

Leider nicht, sonst würde ich es schwächer einstellen :slight_smile:

Mein BMW i4 übernimmt nach VZE manuell bzw. auf Wunsch auch automatisch die erkannte zulässige Geschwindigkeit und passt diese ebenfalls nach Wunsch auch an die wohl nach Streckeninfo übers Navi ausgegebene mögliche Kurvengeschwindigkeit an - und das im Zusammenspiel mit der adaptiven d.h. situativ justierenden Rekuperation schon ziemlich perfekt!
Dagegen ist das, was der PS2 mit VZE und ACC macht, echt gruselig …

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ich muß leider auch zugeben, dass in meinem Firmen-Golf-8 sowohl ACC als auch Travelassist deutlich geschmeidiger und unaufgeregter funktionieren.

Nur VZE ist ähnlich schlecht und damit zumindest die automatische Übernahme ins ACC sehr nervig und damit bei mir deaktiviert.

hyundai i30 war viiel besser! ich bin entteuscht vom spurhalte assistent. er ist eigentlich nicht zu gebrauchen. fährt wie ein betrunkener um weite kurven. engere kurven (nicht autobahn) sind kriminell. wenn die sonne tief steht hat er auch mehr probleme. den i30 konnte ich fahren lassen der p2 macht mehr stress mit dem assistenten als ohne… schade!

Das ist ein Mißverständnis, ich rede vom aktiven Assistenten, dem bei PS genannten pilot assist. Und eben dieser Verhält sich gelegentlich so. Der Spurverlassenswarner muß sich ja logischerweise so verhalten, es ist ja dessen Aufgabe

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gut dann reden wir vom pilot assist… (ich habe das im forumtittel schon richtig verstanden. denn im algemeinen spricht man nur von dem und nicht vom spurassistent) und eben der pilot assist ist eben wie oben erwähnt gegenüber anderen autos inklusive meines alten i30 hyundai kaum zu gebrauchen oder mindestens viiiel schlechter und besoffen.

Genau.

Ich habe mal die Vermutung geäußert, dass das Verhalten des Pilot Assist mit der klebenden Lenkung zusammenhängt, klang für mich plausibel, kann natürlich völlig falsch sein:

Der PA will sanft lenken.
Die Lenkung klebt.
PA erzeugt mehr Drehmoment.
Klebt immer noch.
PA erzeugt noch mehr Drehmoment, die Lenkung reagiert.
Jetzt aber zu stark, er schießt über das Ziel hinaus.
PA steuert dagegen, usw…

Nur habe ich gefühlt die klebende Lenkung nicht mehr (oder ich habe mich so daran gewöhnt, dass ich es nicht mehr merke).

Und das erklärt auch nicht die Mordversuche, wenn der PA urplötzlich und grundlos derartig das Lenkrad rumreißt, dass man immense Probleme hat ihn einzufangen, um einen schweren Unfall zu verhindern.
Dreimal hatte ich das bisher.
Einmal auf der Landstraße. Da verwende ich den PA inzwischen schlicht gar nicht mehr.
Zweimal auf der Autobahn. Kerzengerade Strecken, gute Wetterbedingungen, gute Fahrbahnmarkierungen, Scheibe war sauber, keine anderen Fahrzeuge im unmittelbaren Umkreis (sonst hätte es gekracht).

Was mich noch interessiert:
Hat jemand auch beobachtet, dass der PA bei höheren Geschwindigkeiten besser funktioniert als bei niedrigen?
Mein Gefühl:
Zwischen 100 und 140 (wenn er eh abschaltet) brauchbar auf Autobahnen.
Zwischen 80 und 100 so lala, aber fühlbar unruhiger.
Unter 80 unbrauchbar.

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Die Erfahrungen würde ich teilen, mit der Lenkung wäre es eine plausible Erklärung. Ich fahre auf meiner Arbeitsstrecke jeden Tag 20 km auf einer gut ausgebauten Landstrasse, Tempo 70-100. Dies macht er fast perfekt.
Auf der AB auf eher sanften „Geraden“ ist er auch gut.
Bei langgezogenen Kurven wird es unberechenbar. Da spielt der Faktor Kurvenradius im Verhältnis zur Geschwindigkeit ein großes Problem. Baustellen (gelbe Markierung) gehen oft überraschend gut.

Das Problem ist die Verlässlichkeit. Es passiert lange nichts, aber ich muß jederzeit damit rechnen.

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