Carpool Versicherung durch Versicherer gekündigt

Wenn man hier über die Suchfunktion in unserem Thread sucht…dann findet man z.B. das da…also können offenbar auch andere Polestar Modelle bzw. deren Besitzer von der Kündigung betroffen sein.

Der Punkt „alles wegen der unausgereiften Karre“ wäre damit wohl vom Tisch…gern geschehen :wink:.

Und was „Reissleine“ betrifft, sind wir aber gar nicht so weit weg voneinander, halt einfach mehr im allgemeinen Kontext von „möglichst verlockendes Angebot, das sich dann mit der Zeit halt doch nicht mehr für alle rechnet, jedenfalls sicher nicht für den, der die (Schadens-) Rechnungen übernehmen muss“…

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Also ich habe noch kein Schreiben von ALD bekommen. Wenn eine allgemeine Kündigung erfolgen soll zum 1.1.26 dann frage ich mich, wie man mit Kunden umgeht, die gerade ihren PS4 neu zugelassen haben…

Ich kann ja nicht innerhalb von 2 Tagen eine Versicherung wechseln, sondern brauche etwas Vorlauf…

Hat denn wirklich JEDER Leasingkunde der ALD schon dieses Schreiben erhalten?

Ich spekuliere mal: es gibt bei ALD verschiedene Policen für eine Poolversicherung, und der Versicherungsgeber hat sich nicht bei allen so arg „verrechnet“ (oder zwecks vorübergehender Attraktivität derart aus dem Fenster gelehnt), entsprechend erhalten auch nicht alle (jetzt) eine Kündigung.

Ich muss hier auch mal eine Lanze für Polestar brechen.
Hatte nun zwei Mitarbeiter von Polestar am Hörer (die gehen wenigstens an Telefon - ALD untergetaucht). Die haben volles Verständnis und haben überhaupt gar nix mit der Versicherung zu tun.

Erstmal ist Verti Versicherung der Versicherer gewesen, welcher scheinbar falsch kalkuliert hat. ALD hat das wiederum mit Verti ausverhandelt. Somit sind diese zwei dafür auch in voller Verantwortung!

Ich bin mit dem Polestar mehr als zufrieden. Wir bekommen auch nur super Feedback. Würde ihn mir immer wieder holen. Das mit der Versicherung ist SUPER ärgerlich aber Schuld von ALD und Verti. Finde hier im Thread wird mir zu sehr auf Polestar geschossen - die stellen sich aber wenigstens

Ich werde mir jetzt eine neue Versicherung suchen und gut ist

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Ja da hast Du grds. Recht, aber Polestar muss sich dieser Kritik stellen, da sie ihr Produkt über Kooperationspartner vermarkten. Das können sie sich nicht leisten und würde von der Kundschaft auch gnadenlos bestraft werden…

Zu sagen „ Da haben wir nichts mit zu tun“ ist aus meiner Sicht nicht richtig und scheinbar stellen sie sich auch dieser Diskussion, es wird halt spannend, was sie den Betroffenen anbieten, um die Mehrkosten zumindest zum Teil zu kompensieren…

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Hi, bei mir sind es auch 4 Jahre Leasingdauer. Wie DOC würde mich auch interessieren, ob dir die ALD die Reduzierung der Dauer angeboten hat. Das würde ich glatt in Anspruch nehmen!!

Das Angebot kam von einem sehr freundlichen Kundenbetreuer der Leasinggesellschaft (kundenbetreuung@polestarleasing.de). Es wurde jedoch betont, dass dies „aus Kulanz“ erfolgt. Vorzeitige Beendigung des gesamten Leasingvertrages nur bei Totalschaden, Diebstahl oder Insolvenz möglich.

Das ist aber für mich ein Denkfehler, weil man alles in einen Topf wirft. Polestar hat das nicht entschieden und hatte auch, nach allem was man hört, überhaupt keine Vorbereitungszeit darauf. Bisher war das Partnerangebot ja anscheinend sehr gut (wohl zu gut, wenn sie nun so drastisch reagieren seitens ALD). Jetzt ist es von heute auf Morgen für viele schlecht.

Was soll Polestar denn nun machen? Tausende Euro für einen Fehler des Leasinggebers kompensieren? Das würde kein Hersteller tun, das mal vorne weg. Das ist wirtschaftlich für Polestar auch gar nicht möglich.

Das einzige was man von Polestar erwarten kann und sollte ist, dass sie besser früher als später einen anderen Leasingpartner für das „Polestar Leasing“ suchen. Bei dem Markt aber auch alles andere als einfach, siehe kürzliche Fusionen in der Branche.

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Das Angebot kam von einem sehr freundlichen Kundenbetreuer der Leasinggesellschaft (kundenbetreuung@polestarleasing.de). Es wurde jedoch betont, dass dies „aus Kulanz“ erfolgt. Vorzeitige Beendigung des gesamten Leasingvertrages nur bei Totalschaden, Diebstahl oder Insolvenz möglich.

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Danke für den Hinweis - das hatte ich nicht gesehen. Mein Info-Stand war: Der gesamte Pool betrifft ausschliesslich PS4. Sollten mehrere unterschiedliche Modelle im Pool und von der Kündigung betroffen sein, muss ich in der Tat die Schlussfolgerungen noch einmal überdenken. Fakt bleibt allerdings: Unser PS4 setzt beim Rückwärtsfahren bereits bei gelb auf dem Hindernis auf. Die Kalibrierung wird von der Werkstatt jetzt im Zuge der Reparatur geprüft. Bin gespannt.

Das ist tatsächlich ALD und nicht Polestar direkt. Ist aber nicht wirklich transparent.
Ob ALD weiterhin die Leasingfirma der Wahl für Polestar wäre? Ich glaube es nicht.

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@Vanni ich fahre einen Polestar 3 und bin auch betroffen, es geht also nicht nur um den PS4. Ich habe wohl noch die „alte“ Vertragsversion mit der ALD, in der mir, eigentlich, ein über die Leasinglaufzeit gleichbleibender Versicherungsbetrag garantiert wird. Habe jetzt alles an den Anwalt gegeben, ich sehe nicht ein bis Leasingende (noch 1 jahr und 10 Monate) knappe 2000€ mehr zu bezahlen, und ich sehe ebenfalls nicht ein, dass deren falsche Kalkulation zu meinem Problem gemacht wird.

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Ich bin gerade interessehalber ein paar gängige Leasingangebote mit gleichzeitig „unter demselben Dach“ abgeschlossener Fahrzeugversicherung durchgegangen und habe festgestellt, dass dort (spätestens im Kleingedruckten bzw. in den eigentlichen AGBs) meistens bezüglich Fahrzeugversicherung davon die Rede ist, dass diese lediglich eine Laufzeit von einem Jahr haben und sich dann automatisch um ein weiteres Jahr verlängern, wenn sie nicht vor Ablauf gekündigt oder Bedingungen angepasst werden - zudem kann die Fahrzeugversicherung normalerweise ja auch ganz unabhängig vom Leasinggeber abgeschlossen werden (er verlangt dann nur den entsprechenden Deckungsnachweis, meist Vollkasko etc.).

In solchen Verträgen sehe ich also leider viel Spielraum, um Leasing und Fahrzeugversicherung - für mich als juristischen Laie - problemlos voneinander zu trennen, z.T. habe ich auch gelesen, dass Änderungen bzw. eine Auflösung der Fahrzeugversicherung selbst im Laufe des letzten Laufmonats von Seite Versicherungsgeber möglich sind…und so allfällige Risiken bezüglich Kostensicherheit über die gesamte Leasingdauer für die Fahrzeugversicheurng (unabhängig vom individuellen Schadensverlauf) eigentlich voll auf Seiten des Versicherungsnehmers zu liegen kommen.

Meine Frage deshalb:

  • wurden im vorliegenden Fall die Kosten der Fahrzeugversicherung (auch als Bestandteil der Leasingrate) tatsächlich über die gesamte Laufzeit des Leasings fixiert bzw. vertraglich zugesichert?

Das würde mich angesichts der Entwicklung der Kosten für die gedeckten Schäden in den vergangenen Jahren, wie sie gerade für moderne Fahrzeuge voller Elektronik und Sensoren (also nicht nur BEVs) selbst bei „Bagatellschäden“ entstehen, doch etwa wundern…

Wenn ich mich nicht täusche, ist die jährliche Kündbarkeit eine langjährige gesetzliche Grundlage.

Leider habe ich noch nichts von ALD gehört. Ich habe um eine genaue Auswirkungen auf meine monatliche Zahlung und um eine Verlängerung der Frist gebeten. (Ich habe den Brief erst am Montag erhalten). Hat jemand mehr Glück gehabt?

Habe einen PS 2 und auch das Schreiben zum 28.11. datiert, am Samstag erhalten
(scheinbar über die Schneckenpost gesendet).
Ich finde schon bedenktlich, hier eine derartig kurze Frist bis zum 14.12. für eine mögliche Kündigung zu setzen.

Bei mir würde die Erhöhung für das letzte Jahr Leasing rund 980 Euro ausmachen.

Ich habe schriftlich widersprochen, auf die Versicherungsbedingungen von 2023 hingewiesen, in der klar eine Prämiengaranie festgelegt ist und um Rücknahme der Erhöhung gefordert.


Brief gestern am Morgen eingeworfen und heute schon zugestellt.

Ich harre nun der Dinge die da kommen…
…letztendlich wird das zum Zünglein an der Waage, ob ich mit Polestar überhaupt ein Geschäft mache.
Zumal mich der PS 4 bei der Probefahrt fahrphysisch nicht vollends überzeugt hatte.

So, jetzt nach 12 Tagen seit Übergabe habe ich auch eine Briefankündigung von Polestar Leasing bekommen, in der mir dann wohl auch die Versicherungskündigung unter den Weihnachtsbaum gelegt wird…

Das ist einfach unfassbar! Ich weiss gar nicht, ob ich in der kurzen Zeit bis zum 1.1. (Weiss eigentlich Jemand, ob dem Verbraucher nicht ein Mindestzeitraum gewährt werden muss??) einen vernünftigen Versicherer finde, der den Wagen nicht für den doppelten Preis versichern kann?

Ich habe VK und TK SF17 bei 17,5 TKM im Jahr. Hat da Jemand vielleicht einen Tipp? Die Selbstbehalte würde ich zwischen 300 und 500 Euro wählen…

Ich werde definitiv nochmal an Polestar schreiben, meine gesamte Freude an dem Wagen und Vertrauen in die Marke ist im Eimer, ich ärgere mich total und fühle mich als Verbraucher echt verarscht von der Marke.

Wie hier schon einige Male versucht zu relativieren: das hat nichts mit Polestar zu tun. Du hast den Vertrag mit der ALD gemacht und diese haben eben diese Flottenversicherung. Das hätte dir auch bei VW, BMW oder sonst wo mit dem Leasinggeber ALD passieren können.

Ich hatte gestern einen MA von Ayvens am Hörer. Ayvens hat ALD aufgekauft.
Und zwar war die Flottenversicherung bei Verti. Verti hat das alles aufgekündigt - nicht nur den P4 sondern alle Polestars. Ayvens hatte überhaupt Mühe irgendeinen Versicherer zu finden der das ganze nachversichert.
Polestar hat da überhaupt gar gar keine Aktien drinnen. Die haben das auch erst an dem Tag erfahren.

Wir haben uns alle geärgert aber der Ärger hat nichts mit einem Autobauer zu tun. Hier können wir uns ärgern wenn Sensoren etc. nicht funktionieren. Ich finde persönlich, dass Polestar es für die größe des Ladens ziemlich gut macht. Der VW Konzern hat das zigfache an Mitarbeitern und kommt gar nicht in die Pötte bzw. hat mit dem Dieselskandal noch eine wirkliche Täuschung des Kundens.

Viel gesprochen aber nun kommen Lösungen: schau einmal bei der HUK24, DA direkt (da gibt es bei mydealz ein Angebot) oder cosmosdirekt. Ich bin mit SF11 und 15km nun genau beim gleichen preis (GAP ist sogar minimal günstiger). Ich bin aber auch nur günstiger geworden, da ich voll und teilkasko auf 1000 gestellt habe - jedoch würde ich bei einem Schaden darunter sowieso selbst zahlen um die SF nicht zu belasten.
Übrigens - und das wurde mir von der Versicherung selbst gesagt: dieser Schadenfreiheitsschutz den viele anbieten, dass deine SF bei einem Unfall nicht runter geht, betrifft dann nur deine Versicherung. Solltest du irgendwann mal die Versicherung wechseln, wird sehr wohl der Schaden gemeldet. Vielleicht für den Hinterkopf, da dieses Extra auch gut 300€ kosten kann

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Danke. Vieles richtig, außer dass TK Schäden die SF nicht belasten. Ich würde dort die SB niedrig wählen und in der VK hoch.

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Ich habe den Leasingvertrag damals direkt über Polestar ausgehandelt. In diesem Zusammenhang wurde mir auch ausdrücklich zugesichert, dass die Versicherungsprämie über die gesamte Leasinglaufzeit konstant bleibt. Vor diesem Hintergrund verstehe ich nicht, warum dieses Thema jetzt vollständig von Polestar wegargumentiert wird und keinerlei Verantwortung gesehen wird.

Dieses Vorgehen passt leider zu meinen bisherigen Erfahrungen. Mein Fahrzeug war inzwischen dreimal in der Werkstatt – jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis: „Es konnten keine Probleme festgestellt werden, alles ist in Ordnung.“ Das konsequente Abweisen von Verantwortung scheint hier leider System zu haben.

Besonders irritierend fand ich die Erklärung zu den GPS-Problemen. Mir wurde gesagt, diese würden auf fehlerhafte Google-Maps-Daten zurückgehen, auf die das System angeblich zugreife. Das wirft für mich eher Fragen auf, wie gut man sich mit den eigenen Systemen tatsächlich auskennt – oder ob Probleme schlicht nicht anerkannt werden sollen.

Insgesamt ist die Situation für mich mittlerweile sehr frustrierend. Verantwortung zu übernehmen oder Fehler klar zu benennen, scheint bei Polestar leider nicht besonders ausgeprägt zu sein.

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