Kann es sein, dass Polestar eine Herausforderung mit den neuen EU-Richtlinien hat?
Eigentlich müsste alles an HW an Bord sein, aber ich habe in verschiedenen Anzeigen der letzten Monate gesehen, dass die Anmeldung bis zum 30.06.2025 stattfinden muss…
„Es gilt zu beachten, dass Fahrzeuge, die vor dem 6. Juli 2024 ihre Typzulassung erhielten, diese Assistenten nicht zwingend enthalten“
Wie dem auch sei , habe meinen nach telefonischer Rücksprache mit der Hotline ordern können, obwohl er unter " verfügbare Neufahrzeuge " nicht sichtbar war. Nächsten Mittwoch ist Übergabe. Bin gespannt auf meinen zweiten Zweier.
Schön, dass sich das so im Internet hält. Assistenzsysteme der Zeitstufe B (so z.B. der Müdigkeitsassistent) sind verpflichtend für alle neuen Homologationen seit dem 06.07.2022 ind für alle Neuzulassungen ab dem 07.07.2024.
Quelle: BMDV - Neue Fahrzeugsicherheitssysteme
Dazu gehört auch der neue Geschwindigkeitsassistent der fleißig bimmelt bei Geschwindigkeitsüberschreitung. Dies ist bei den aktuellen Polestar 2 noch nicht der Fall.
Das ist doch alles merkwürdig. Die Produktion in China läuft doch weiter - oder etwa nicht?
Falls noch MY24 gebaut wird, würden diese erst Anfang September hier ankommen - also wieso sind keine mehr verfügbar? Und wieso sind schon seit Monaten keine Fahrzeuge mehr konfigurierbar?
Falls aber schon MY25 produziert wird, dann müsste der Konfigurator längst freigegeben sein. Oder bauen die etwa Tausende Fahrzeuge als vorkonfigurierte Modelle (die ja scheinbar dann monatelang auf Halde stehen)?
Aber apropos China: vielleicht spielt das hier auch eine Rolle:
Das hast Du sehr gut zusammengefasst. In einem andern thread hier hatte ich mal die Vermutung geäußert, dass es kein Modelljahr 2025 geben wird. Aber das wurde dort als völliger Blödsinn abgetan…
Mein Fahrzeug, MY22, konfiguriert und bestellt Anfang April 2022, wurde am 09.06.22 gebaut - kurz danach fand der Wechsel auf MY23 statt. Seinerzeit konnte man das MY22 bis Anfang April frei konfigurieren und bestellen, es war dann ausverkauft. Das MY23 wiederum konnte dann bereits ab Anfang Mai frei konfiguriert und bestellt werden.
Vielleicht gibt es auch eine Verlagerung der Produktion ins EU-Land und die sind noch nicht soweit mit dem Umbau der Fertigungsstraßen bzw. nutzen die Gelegenheit gleich für ein großes Facelift?
dass ein MY25 kommt ist ja schon bekannt (siehe entsprechende Konfiguratoren bei BE/NL Leasing Angeboten), allerdings ist es ein sehr kleines Update, was bisher bekannt ist. Vom MY24 scheint es zb in UK noch jede Menge vorkonfigurierter Fahrzeige geben, ich denke deshalb dass wir bis Ende Juni mit dem Start des MY25 warten müssen
interessant ist, dass sie nicht einen europäischen (Festland) Pool anbieten. Damit könnten sie zb in Deutschland noch Modelle verkaufen, die in anderen Ländern „versauern“.
Welcher Hersteller schließt seine Bestellbücher über (voraussichtlich) fünf Monate (dieser Thread startete Anfang Februar!!), wenn das neue Modelljahr (den Gerüchten nach) nichts weiter als eine neue Farbe und eine andere Zusammenstellung von Sonderausstattungen beinhaltet?
Und im Konfigurator lässt man den Kunden vollends im Dunkeln: „Ihre Konfiguration ist aktuell nicht verfügbar“. Als interessierter Kunde ohne besondere Affinität zu Polestar (also jemand, der dieses Forum nicht kennt und sich daher auch hier nicht anhand der Gerüchteküche weiter „informieren“ kann) schaue ich da allerhöchstens noch einmal ein oder zwei Wochen später nach - und bin dann bei einem anderen Hersteller.
Kommunikation mit dem (potentiellen) Kunden funktioniert anders. Aber das war ja noch nie die Stärke von Polestar. Oder erwarten die ernsthaft, dass der potentielle Kunde dann wie auf der Homepage vorgeschlagen den Support anruft, um von diesem auch nur Unkonkretes, Spekulatives zu erfahren?
Und nochmal: Was wurde denn in den letzten Monaten produziert, wenn Neubestellungen gar nicht mehr möglich waren? Und die Bestellsituation zuvor lässt vermuten, dass hier auch keine über Monate gefüllten Bestellbücher mehr abzuarbeiten waren - schließlich war bei der hohen Anzahl an Haldenfahrzeugen im Winter fast jede Modellvariation direkt verfügbar.
Du meinst den Hersteller, der so dämlich war, den Preis in D derart stark zu erhöhen, dass die BAFA-Förderung mit MY2024 ab Auslieferung August 2024 auf 3.000 EUR zusammengestrichen wurde und das für den Kunden hierzulande eine zusätzliche Preiserhöhung bedeutete?
Und genau das trifft ja so nicht zu. Bestimmte Konfigurationen waren schon frühzeitig nicht mehr verfügbar. Wieviele Kunden daraufhin Polestar den Rücken gekehrt haben, wird nicht einmal Polestar selbst wissen.
Abgesehen davon klärt das immer noch nicht die Frage, was genau da eigentlich seit Schließung des Konfigurators produziert wird.
Aber lassen wir es gut sein - ich finde das Gebahren seltsam, du nicht.
Nun antworte ich doch noch, da ich ungern von mir getroffene, belegbare Aussagen als falsch bezeichnen lasse oder mich in einen verkehrten Kontext zitieren lasse.
Ich habe nicht behauptet, dass das der alleinige Grund war. Aber die erhebliche Preiserhöhung hat nachweisbar zu Absatzproblemen geführt.
Dieser Thread begann Anfang Februar mit der Feststellung, dass freie Konfigurationen nicht mehr möglich sind und bestimmte Konfigurationen nicht mehr verfügbar sind. Das kannst du nicht als „faktisch nicht richtig“ bezeichnen.
Der Konfigurator bietet ca. 420 Modellvarianten an. Wann war eine ähnliche hohe Zahl auch als frei verfügbare Fahrzeuge verfügbar? Tatsächlich waren damit also bereits zu Anfang eine erhebliche Anzahl an Konfigurationen eben nicht mehr verfügbar.
Mag vielleicht sein, dass die am häufigsten Nachgefragten noch verfügbar waren. Das ändert aber nichts an der Tatsache als solches.
Ich sprach von Modelljahreswechsel, du von Modellwechsel. Du kannst gerne einige der vielen Fälle nennen, wo Hersteller bei einem einfachen Modelljahreswechsel die Bestellbarkeit des kompletten Modells für ein paar Monate ausgesetzt haben.
Letztendlich geht deine Argumentation und diese Diskussion aber an meiner ursprünglichen Aussage völlig vorbei. Mein „merkwürdig“ und „seltsam“ bezog sich auf die Fragestellung, welche Produktion bei Polestar eigentlich seit fünf Monaten läuft, wenn das Fahrzeug gar nicht bestellbar ist.
MY24 kann es eigentlich nicht mehr sein, das müsste auf Grundlage noch offener freier Bestellungen spätestens im März abgeschlossen worden sein.
MY25 würde bedeuten, dass man bereits (seit zwei Monaten) wieder auf Halde produziert.
Ich erwarte auf die Fragestellung auch höchstens spekulative Antworten - solange Polestar das nicht offen kommuniziert, wäre das ja Insiderwissen.
Im Konfigurator heißt es jetzt:
„Der Polestar 2 ist derzeit nur begrenzt verfügbar. Ab Ende Juni können Sie wieder wie gewohnt Ihre Wunschkonfiguration oder ein vorkonfiguriertes Neufahrzeug mit kurzer Lieferzeit wählen.“
Lassen wir uns überraschen, wie viele vorkonfigurierte Fahrzeuge mit welcher Lieferzeit dann da sein werden.
Und dann werden wir nach den ersten Zulassungen auch erfahren, wann diese konkret produziert wurden.
Das ist so. Ich habe am 26.03.2022 einen MY22 frei konfiguriert und bestellt. Am 17.05.2022 wurde ich dann von Polestar informiert, dass das MY22 nicht mehr gebaut wird und meine Bestellung (zum gleichen Preis) auf das MY23 mutiert wird. Ende September '22 konnte ich dann mein PS2 MY2023 abholen.
Ironie ein
Vielleicht kehrt Polestar für den Polestar 2 / MY25 ja wieder zu seinen Anfangszeiten zurück und bietet nur noch sehr wenige Auswahlmöglichkeiten an - damals als sog. Launch Version…
Damit wäre die „Vor-Produktion auf Halde“ wohl „manageable“ und rasche Auslieferung möglich Ironie aus
Nein, das ist nicht so. Wenn Polestar im Mai 2022 dir ggü. die Aussage getroffen hat, dass das MY22 nicht mehr gebaut wird, dann bezog sich das darauf, dass dein Fahrzeug nicht mehr in den Produktionsslot 22 passt (und Polestar hat das dann schlecht/falsch formuliert).
Nochmal: mein Fz wurde am 09.06.22 gebaut und ist MY22. Und ich habe nach dir bestellt!
Schau einfach nach, wann dein Fahrzeug gebaut wurde! Ich bin mir sicher, es war nach dem 09.06.22.
Abgesehen davon lassen sich daraus ja augenscheinlich keine Rückschlüsse ziehen, wie es dieses Jahr läuft.
So ein Modelljahreswechsel ist ja nicht, bezogen auf die Kalenderwoche, produktionsseitig in Stein gemeißelt.