Ok, dann relativiert sich das wieder. Denn dass einige 4er wirklich mit der eingestellten Leistung (ergibt sich aus Spannung mal Stromstärke) laden, habe ich noch nicht gehört.
Rundungsfehler bei der Anzeige können immer mal wieder sein.
Ok, dann relativiert sich das wieder. Denn dass einige 4er wirklich mit der eingestellten Leistung (ergibt sich aus Spannung mal Stromstärke) laden, habe ich noch nicht gehört.
Rundungsfehler bei der Anzeige können immer mal wieder sein.
Die 110 kW sind i.d.R. normal, wenn Du “nur” 150 km gefahren bist. Der Akku ist dann noch nicht warm genug ( auch nicht mit VK) , außer Du bist mit 200 km/h durchgeknallt.
Bei einem SoC von 50% unter optimalen Bedingungen sollte man schon zwischen 130 und 150 kW sehen können.
Danke für Eure Einschätzungen.. Da ich den Wagen schon ab und zu mal flott bewege (hab ja den DM nicht umsonst geholt) habe ich schon die Erwartung, dass auch mit 50% SoC die hier erwähnten 130-150 KW erreicht werden. Ist übrigens auch auf den vielen hier gezeigten Ladekurven nicht unüblich… Finde es mittlerweile im Frühling auch enttäuschend nach den Katastrophen im Winter.
Mein PS2 war da deutlich flexibler und im Verhältnis performanter im Laden.. Ich habe es schon mal erwähnt, es gibt sicherlich kein Auto, welches perfekt ist.. Die Ladeperformance ist für mich aber echt mau..
Genau das ist auch der Grund gewesen, warum ich diesen Thread aufgemacht habe. Nach einem warmen Sommer, habe ich im September schon gemerkt, das die Ladeleistung nicht so traumhaft ist, wenn es kühler wird.
Glaub mir, die 150 km reichen nicht. Der Akku ist dann noch nicht durchgewärmt. Ich fahre von Lübeck nach Bremen (wo es geht 150 km/h) mit VK und bekomme nach knapp 150 km nicht die volle Ladeleistung.
Im Winter habe ich das teilweise nicht mal nach insgesamt 500 km bekommen.
Und das genau finde ich ehrlich gesagt sehr traurig und zweifle auch die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs an…
Jedes Mal den Wagen mind. 200-250 KM fahren, damit man eine halbwegs optimale Ladeperformance bekommt, geht für mich an der Realität etwas vorbei..
Aber ich bin da wahrscheinlich eher in der Minderheit hier… alles gut
Sehe ich genauso.
Dass ein Akku für eine optimale Ladekurve in einem bestimmten Temperaturfenster liegen muss, ist hinlänglich bekannt. Wenn dafür eine Vorkonditionierung erforderlich ist, die ihre Zeit benötigt, ist das auch ok. An diesen Randbedingungen kommt kein Hersteller vorbei.
Aber:
1)
Bei halbwegs normalen Temperaturen (und das schließt auch leichte Minusgrade ein) sollte meiner Ansicht nach eine Vorkonditionierung nicht mehr als 45 bis 60 Minuten dauern.
2)
Wurde der Akku erfolgreich vorkonditioniert, dann sollte auch eine optimale Ladekurve möglich sein.
Wenn ein Hersteller 1) oder 2) nicht hinbekommt, dann hat er das Produkt falsch entwickelt.
Am 13.05. habe ich nun die erste eigene Ladeerfahrung sammeln können und das Fahrzeug verhielt sich unauffällig:
Nach etwa 400 Autobahnkilometern war ich von 100 auf 9 % runter. Außentemperatur vermutlich so 12 °C, ganz genau weiß man das ja nicht. Der Vorkonditionierung ging irgendwann an, auf den genauen Zeitpunkt habe ich nicht geachtet.
Geladen habe ich bei EnBW, Ladeleistung ging recht schnell über 200 kW, in der Spitze fast 208 kW. Interessant dabei: 494 A Strom - also warum bitte nicht die CCS-seitig zulässigen 500 A, auf die 6 A kommt es jetzt auch nicht mehr an?!
Bei 25 % dann knapp unter 200 kW, bei 35 % noch 175 kW. Da ich dann nach gut 8 Minuten für die restliche Fahrt genug geladen hatte, habe ich den Ladevorgang beendet. Bis dahin also alles fein …
Bei den Temperaturen hatte ich auch nie Probleme
das war genau die Erfahrung der ersten 1-2 Monate für mich (Hab den Wagen im September bekommen).
Es bleibt die Hoffnung, dass Polestar hier weiterhin Verbesserungspotenzial identifiziert - da sie mit dem Modelljahr 2027 weiterhin auch die bisherige 400 V Architektur setzen, sollten sie ein gesundes Eigeninteresse daran haben.
Optimismus stirbt ja immer zuletzt
Sind ja auch nicht alle Fahrzeuge betroffen, vielleicht hast du Glück.
Ich mache mir da, nach den Antworten die ich von dem Support erhalten habe, weniger Hoffnungen.
Willkommen im Kreis der P4-Fahrer!
Mein P4 gehört auch eher zu den Problemladern. Jetzt bei wärmenen Temperaturen ist alles gut und ich komme auf ähnliche Werte, wie Du sie beschreibst.
Ich befürchte daher, dass der Druck auf Polestar jetzt wieder ein halbes Jahr nachlässt und im nächsten Winter stehen wir am selben Punkt.
Dem könnten wir alle etwas entgegen wirken, wenn jedes Forumsmitglied, das auch im Sommerhalbjahr trotz frühzeitiger Vorkonditionierung keine vernünftige Ladekurve hinbekommt, dies hier postet.
Das verlängerte Wochenende musste dann auch mal zur ersten längeren Tour herhalten. Der erste Ladestopp war bei 15 Grad Außentemperatur und Regen an einer EnBW Station, wo ich einer von 4 Ladenden war, von 16 möglichen Plätzen. Hier startete ich mit 37% Akku und 141 kW, wobei die Kurve relativ schnell abflachte und dann im Mittel bei 101kW lag. Nicht gerade berühmt.
Heute ging es dann bei 20 Grad Außentemperatur zurück. Diesmal stand ich an einer EWE Go Säule. Start diesmal mit 18% Akku und direktem Start von 193kW. Im Mittel lag die Ladeleistung dann bei 122 kW. Da wir die Ladestopps mit der Mittagspause kombinierten alles kein Beinbruch, jedoch kann ich den Unmut derer verstehen, die wöchentlich auf “schnelles “ Laden angewiesen sind.
Aber zeitlich gesehen halt wieder völlig im Rahmen.
33 Minuten für 19-85% im Rahmen? Okay. Whatever.
Ich habe gestern interessante Erfahrung mit vorkonditionierung gehabt. Halbe Stunde Fahrt, Ziel hypercharger. 15 Minuten vorher hat das Aufheizen angefangen. Natürlich nicht geschafft, auf 25 grad. Aber interessant war die Position des Ventils. Es verharrte bei max 24 Prozent, egal wie ich die Klimatisierung eingestellt habe. Mit 28% an der Ladesäule angekommen und prompt wahnwitzige 100kw geliefert bekommen. Es ging noch etwas höher als der Akku durch das Laden wärmer wurde. Aktiv gewärmt wurde er aber nicht.
Was ist daran nun so schlecht? Rechnets euch halt mal aus.
Nehmt mal die EweGo Ladesession im oberen Bild. 33min von 19% (sind halt keine 10%) bis 85% (sind halt keine 80%).
Im Bild nicht perfekt zu sehen, aber der letzte Einbruch auf die 46kW Ladeleistung am Ende dürfte bei ziemlich exakt 80% gewesen sein. Also hat er von 80-85% nur noch mit 46kW geladen.
Grob gerechnet (Ladeverluste sogar mal außer Acht gelassen) hat er mindestens 6,5min für die letzten 5% gebraucht. Also grob 27min für 19→80%. Und wer jetzt denkt, aber von 10% auf 80% hätte er nicht in den berühmten 30min geschafft, liegt wahrscheinlich falsch, denn das ist genau der Bereich, wo er eben mit rund 200kW laden kann. Die 9% hätte er in 3-4 Minuten schaffen können. Klar, das ist jetzt keine hochwissenschaftliche Berechnung, aber grob passt das alles. Ein-zwei Minuten hin oder her - geschenkt.
Die richtig miesen Ladevorgänge könnt ihr weiter oben in den Wintermonaten sehen. Trotz VK und idealem SoC Fenster 45-50 Minuten. Start-Ladeleistung auch mal gerne unter 50kW usw.
Wir müssen uns endlich von den 200kW Dauerladeleistungs-Wunschtraum verabschieden. Alles was zählt ist die Zeit und die liegt hier in dem Beispiel im Rahmen des zu erwartenden.
Hab ich nen Denkfehler drin? Falsch gerechnet? Dann gerne verbessern.
P.S. Wenn ich an der Ladesession bei Ewe irgendwas zu bemängeln hätte, dann den Einbruch bei 80% auf nur noch 46kW. DAS ist schon sehr wenig. Da habe ich aktuell regelmäßig immer noch das Doppelte.
Ich hatte letztes WE 7-80% in genau 31 Minuten. Passt also.
Peak war 192kW. Über 200kW hatte ich übrigens noch nie. (lade nur bei Ionity und Tesla)
Ich habe gestern in einem Video auf YT einen Ladetest von einem 2026er P4 LRDM gesehen und der Fahrer hat während des Ladens den „Car Status“ geöffnet.
Hier wurde angezeigt, welche maximale Ladeleistung gerade überhaupt möglich ist. War das nicht eine Funktion, die hier schon oftmals gewünscht wurde? Mir war ehrlich gesagt bis dato nicht bekannt, dass das so transparent im Polestar dargestellt wird. Oder ist das ein alter Hut, der an mir vorbeigegangen ist? Damit könnte ja jeder direkt sehen, was er an der Säule erwarten darf.
Was ich viel allerdings viel überraschender fand: Der Wagen war quasi neu und hatte noch keine 1.800 Meilen auf der Uhr. Die angezeigte Batteriegesundheit war gem. Car Status allerdings bei „nur“ noch 97,8%. Bei einem quasi neuen Fahrzeug und so geringer Fahrleistung?
Das hat mich durchaus gewundert. Entweder ist das BMS nicht richtig kalibriert oder diese Schätzung ist ein Wert, der aus nicht idealen Bedingungen berechnet wird (vollständige Ladezyklen, Batterietemperatur, etc.). Die Berechnung müsste man sich dafür allerdings erst einordnen lassen, bevor man Schlüsse aus dem Wert ziehen kann.
Übrigens war auch die Ladeleistung im Video mehr als bescheiden, was aber auch an div. Rahmenbedingungen und nur kurzer Vorkonditionierung gelegen haben kann/wird.
Aber seht selbst:
Hier das Video in voller Länge:
Also, wenn du den Screenshot meinst: Hier wird angezeigt, was gerade in die Batterie reinfließt - nicht was möglich wäre. Es ist ein Hinweis drauf, dass die an der Säule angezeigte Leistung höher sein kann, und der Rest halt Verluste, Klima und ähnliches sind.
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