Mein Tripp nach Spanien

Ganz einfach:
Sweetspot was die ZEIT betrifft (siehe auch Tesla-Bjørns Videos) ist meist DEUTLICH schneller. Wie du sagst irgendwo um die 140-160km/h.
Wenn man so fährt… ballert man 200km durch. Fährt an die Ladesäule und lädt auf 60% nach, bzw. so viel, wie es genau zur nächsten Ladesäule reicht.
Das kann man dann machen, wenn man weiß, welche Ladesäulen man anfährt, und davon ausgehen kann, dass sie funktionieren und freie Plätze haben.
Stichwort Supercharger mit 12-24 Plätzen…

MEINE Art zu reisen ist es allerdings nicht. Und auch hier in dem Post hieß es ja „ich musste so oft und ständig laden… und Säulen gingen nicht…etc.“.
Daher meine präferierte Art zu fahren: ~100km/h dafür aber 350-400 km weit kommen und dann nach 3-4h eine Pause von rund 1h zu machen.
Mir ist es lästig von der Autobahn runter zu müssen, dann die Säule finden, dann freischalten… das mache ich lieber seltener. Der dafür längere Ladehalt… den nutze ich dann für die Toilette, nen Kaffee, und um etwas zu essen. Völlig entspannt und in Ruhe.

Aber so fahre ich dann z.B. aus dem Ruhrgebiet nach München, was ~650 km sind mit genau EINEM Ladehalt und brauche dann insgesamt ca 8h. (Zum Vergleich, Google Maps sagt mir gerade etwas von 6h 15min, wenn man ohne Halt mit Richtgeschwindigkeit fährt.)

Fahre ich anstatt 100 mit 130… würde ich auf der Strecke mindestens 2 Ladestops machen müssen. Fahre ich zeitoptimiert und lade nur bis 60-70%… dann sogar 3 Stops.

So, wie Tesla-Bjørn zu fahren auf seiner 1000 km Challange, wo er dann sagt „oh scheise! I have to rush. Go pee and gogogo!“ Weil er nur 10-15 min an der Ladesäulen hängen will und sofort weiter… und dann mit gefühlt 25 Stops… das ist mir persönlich echt zu blöde.

Aber darum soll es gar nicht gehen. Das muss jeder selber wissen
Ich muss mich nur entscheiden… fahre ich schnell lade ich öfter… und komme am Ende früher an.
Oder fahre ich etwas langsamer, halte dafür aber viel seltener, mache vielleicht eine große Pause wo es sich auch lohnt, brauche am Ende aber etwas länger.

Der Leih-Jeep den ich 2019 hatte… hat bei 180 auch irgendwie 30l oder so geschluckt… und war ruck-zuck leer.

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Ich verstehe ich diesem Zusammenhang jedoch folgende Aussage nicht:

27 kWh? Bei einem Schnitt von 125 km/h (wie könnte man den auf der gefahrenen Strecke erreichen?) wäre dieser Verbrauch im Sommer wohl möglich, aber hier ist doch wohl eher eine Maximalgeschwindigkeit von 125 km/h gemeint? Dieser Verbrauch erscheint mir nicht ganz realistisch.

Hallo zusammen

Ein italienischer App : Enel X, JuicePass ( in deutscher Sprache )
passt für alle italienischen Anbieter

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Hallo Christian, ich sage mal vorsichtig, dass deine Probleme auf „Anfängerfehler“ zurückzuführen sind, auch wenn sowas normal keine Rolle spielen sollte, es sollte einfach funktionieren - fertig.

Plane deine Route mit ABRP, gebe vor das nur Ionity und EnBW genutzt werden soll (ganz wichtig, wenn es stressfrei sein soll!!) und gebe vor, dass mindestens immer 3 Ladestationen vorhanden sind. Dann noch ganz wichtig, nur Hotels anfahren, die eine Lademöglichkeit mit 11kw haben.

Wenn Du das berücksichtigst auf der Rückfahrt, sollte es eigentlich problemlos laufen.

Wenn es möglich ist, nutze nur Ionity!

Aber plane unbedingt mit ABRP, alles andere taugt nicht für solange Fahrten.

Schau mal, Mannheim nach Barcelona nur mit Ionity und immer 4 Ladepunkten. Alle in Betrieb!

So läuft das stressfrei! Wie gesagt, unbedingt mit ABRP planen.


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Hallo an alle
Danke für die vielen Beiträge und Tipps.
Ich war wohl zu optimistisch und bin ohne grosse Planung losgefahren.
Mein Fazit:
Der Verbrauch ist realistisch mit Fahrradträger auf der Kupplung und auch nicht das Problem.
Die Planung sowie das Verständnis dass es länger Dauer als mit Verbrenner ist notwendig.
Habe auch mit Plugsurfing und mit ABRP geplant und die selben Ladestationen vorgeschlagen bekommen.
Und Ionity ist tatsächlich die gute Wahl.
Allen gute Planung und dann gute Reise chrigel

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Danke für die Info, ich bin in ein paar Tagen auch mit Fahrradträger unterwegs und das hilft mir es besser einzuschätzen.

Leider muss man planen sonst verzweifelt man oder lädt unnötig an 50 kW usw. Auf so einer Route würde ich dann auch ABRP Premium nutzen, um die Säulenverfügbarkeit mit einzubeziehen, dann kann eigentlich nichts mehr passieren.

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Also ich bin von Zurich nach Valencia gefahren und alles hat tip top funktioniert.
Ein bisschen vorbereitet um Plan A und B zu haben, aber plan B nur 1x gebraucht (Montpellier anstatt Montelimar da Ionity nicht laden wollte, vermutlich an der Iberdrola App gelegen).
Eine Übernachtung mit Laden in Perpignan, dazwischen mehrere kurze Pausen:
Lausanne (Swisscharge)
Fontanelles (Ionity)
Valence (lokaler Versorger)(Mittagspause)
Montpellier (Allego)
Perpignan (Hotel mit Ladung)
Barcelona (Iberdrola)
Castellòn (Iberdrola)(Mittagspause)

Vielleicht 1-2 Std länger als mit Verbrenner, aber gemütlicher.
Kofferraum voll, 2 Personen und jeweils 5km/h über die Limiten —> 21 kWh/100Km Verbrauch.

Es geht doch :slight_smile:

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Hallo zusammen, jetzt melde ich mich auch noch kurz aus der Toskana mit meinen Erfahrungen der Hinfahrt (fotos kommen gleich noch im Zeigt her Eure Polestars) :slight_smile:

Ich fuhr vor ca. 1.5 Wochen in Basel, CH los mit dem Ziel südliche Toskana. Ich habe zwar mit ABRP geplant aber nicht nicht ganz daran gehalten. Ich wollte vor dem Gotthard bereits einen kurzen Stopp für mich und die Kids machen, also habe ich bei der Raststätte Gotthard Nord das erste mal geladen (ABRP wollte erst nach dem Gotthard und dem Stau). Soweit alles gut.

Dann wollte ich ein letztes Mal in der Schweiz im Tessin nochmals aufladen und steuerte Ionity Bellinzona an. Leider 2 Säulen defekt (ausser Betrieb… tot… nada). Eine war besetzt und die letzte nahm ich. Max Ladeleistung leider 30kw (auch bei der Säule nebenan beim Audi).

Dann eine andere Säule etwas weiter südlich gesucht mit Google… ab der Autobahn gefahren, angehängt… Säule defekt.

Letzte Raststätte in Coldrerio angesteuert. Diese funktionierte aber war nur 50kw.

In Italien wollte ich dann wieder Ionity ansteuern, aber leider zeigte Ionity Piacenza ‘Außer Betrieb’ an. Also suchte ich Alternativen. Ich fand laut Karte eine 50kw Säule etwas Abseits der Autobahn. Mit noch 25% angesteuert und siehe da: Kaputt. Dort traf ich ein deutsches Paar im Polestar, die auch mit ähnlichem Ladestand verzweifelt gesucht haben. Long story short: noch weitere 2 Ladesäulen angesteuert, alles erfolglos. Eine verlangte eine App, die ich mir runterliedt, diese ging jedoch nur mit Ital. Fiscal ID (auch wenn man Land CH eingab). Alles versucht - keine Chance. Nach ca 1h suchen fand ich dann langsam etwas nervös bei einem Decathlon eine rettende Säule die tatsächlich funktionierte. Nach einer Stunde auf einem Decathlon Parkplatz ging es weiter bis zum Zwischenstopp in Bologna mit Hotel und eigenem Ladeplatz.

Fazit: bin am Schluss angekommen… aber stressig war’s schon!

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Ja so ist das außerhalb der Tesla-Welt. :man_shrugging:t2: Es wird ivon anderen Elektroautoherstellern und -Fahrern immer wieder DRASTISCH unterschätzt, wie extrem gut und zuverlässig die Tesla-Supercharger funktionieren, und wie wichtig, eigentlich entscheidend das ist. Mit dem SuC- Netzwerk und den Tesla Destination Chargern DeC z.B. in Hotels hast Du genau diesen beschriebenen Zirkus nicht. Die SuC-Zuverlässigkeit geht gegen 100 %. Einstecken, Laden, Weiterfahren. Ich fahre seit 4,5 Jahre und 90.000 km einen Tesla, von Nord-Dänemark bis nach Rom, von Paris nach Prag, an die Adria nach Italien und Kroatien, im Winter jedes Wochenende in die Berge zum Skifahren, nirgendwo (!) auch nur das geringste (!) Ladeproblem :sunglasses:. Kein Quatsch mit Karten, Apps, Ladeabbrüchen, Verbindungsaufbau zum Backend etc. etc. etc. Das ist alles nachweislich unnötiger Unfug und wie ich mutmaße tw. auch genau so gewollt, um die Elektromobilität zu bremsen. Dass es KOMPLETT anders, nämlich völlig problemlos und vor allem ohne unsäglichen Diesel :roll_eyes:geht, zeigt Tesla seit vielen Jahren.

Übriges berechnen ALLE mir bekannten und von mir benutzen Apps wie z.B. ABRP den Verbrauch extrem genau, gerade eben anhand der geplanten oder gefahrenen Geschwindigkeit. Die bordeigen Energie-App beim Tesla macht das hoch-dynamisch und super genau - nur fahre ich in 99 % aller Fälle so, dass ich „besser“ als die Prognose bin. Das hat nur bedingt bis gar nichts mit langsam Fahren zu tun sondern mit „rund“ fahren. :point_left:t2:

Also jedenfalls würd ich nach so einem Erlebnis eher nicht auf einen Diesel :unamused: zurückgreifen sondern auf einen Tesla, bis die andere Infrastruktur auch nur halbwegs… Hey, Moment mal, :thinking:Tesla öffnet seine Supercharger ja diese Jahr für alle! Problem gelöst… :grin:

So, jetzt kommst Du noch vorsichthalber auf meine Watch List. :eyes:

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Hoi Georg
Natürlich wechsle ich nicht auf einen Diesel.
Mein Sohn fährt auch einen Tesla mit ca.250000 km ohne Probleme. War überrascht dass ich nach Spanien Probleme mit laden hatte.

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Ja ich weiss… habe ca 20 Teslas in meinem Bekanntenkreis und bin selbst schon tausende km auch durch die Wüste in Utah mit einem Tesla gefahren. Problemlos. Wäre der polestar nicht so viel hübscher würde ich sofort…

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Interessant. Weiß auch nicht ob ich mich im Moment trauen würde mit unserem P2 nach Südspanien zu fahren…An den Gardasee oder die Adria wagen wir es vielleicht nächste Woche.

Wenn das mit den Tesla SuC im Laufe des Jahres tatsächlich so kommt und gut klappt, steht aber Reisen vom Nordkap bis Südspanien mit dem P2 nichts mehr im Wege.

Ich glaube, auch das ist vielen noch nicht so richtig klar wie Tesla da Ionity &Co nass machen kann, falls Nicht-Teslas am SuC-Netzwerk :point_right:


problemlos und hoffentlich zu zivilen Preisen laden können.

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Würde bei eine USA Urlaub nächstes Jahr evtl. auch gerne elektrisch fahren. :sunglasses: War der Tesla gemietet? Über die üblichen Anbieter finde ich gar nix :face_with_monocle:, de vermieten immer den selben alten Benzin-Quatsch. :frowning_face:

Hallo George. Nein das war ein Model 3 eines guten Freundes dort drüben… er hat 8 Teslas, da kann er gut mal einen entbehren :roll_eyes::rofl:

Mieten kannst du teslas (oder jegliches sonstige Auto) in den USA am besten bei Turo (App runter laden). Habe da schon so einiges gemietet, Jaguar F-Type und andere Autos die auch Spass machen. Ist bei Hertz schwieriger

Hat viele im Angebot:

Der Kerosin Quatsch ist aber oK?

Solange wir welches Auto auch immer fahren sollten wir solche Diskussionen besser vermeiden.

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Noe. Gut ist das sicher auch nicht.
Aber wenn man bedenkt, dass man Verbrenner und EVs circa zu den gleichen Preisen fahren kann.
(Anschaffungspreise, Preis pro 100km… alles mal im groben gemittelt…)
Es aber für ein Kerosin Flugzeug aktuell keine wirkliche Alternative gibt…
Jo… Fliegen ist schei*e… das ist so. Insbesondere so sinnlos Flüge wie von Berlin nach München oder so…
Aber was willst machen, wenn es in die USA gehen soll?!

Wobei mein Gefühl mir sagt, dass @George auch nen Elektroflieger nehmen würde… wenn der preislich… sagen wir mal… 50%-100% teurer wäre als ein „normaler“.

Nein, ich segele über den Atlantik :sailboat:

Ich glaube in diesen Kaninchenbau müssen wir in einem Elektroauto-Forum wirklich nicht kriechen, auch wenn es zum großen Teil von Deutschen und ihnen Ähnlichen gefüttert wird. :kissing_smiling_eyes:

Ich möchte einfach aus vielen guten Gründen - wie andere auch - möglichst keine Verbrenner-Autos mehr fahren, und zwar jetzt. Sobald ich elektrisch oder mit Biogas oder mit per Sonnenenergie erzeugten Wasserstoff etc. etc. etc. von mir aus auch mit Wind ernsthaft und nicht nur zu Show-Zwecken :haircut_woman:t2: beruflich über den Atlantik komme und das auch bezahlen kann, werde ich das auch tun.

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Nicht ganz verkehrt. :point_right:t2:

Und eines sollten die Menschen in Deutschland lieber früher als später verstehen (erspart in ein paar Jahren etwas Frust): Flugscham wird fast nur euch hier im Land eingeimpft, der Rest der Welt schüttelt wahlweise den Kopf, lacht oder ignoriert diese Befindlichkeit.

Dennoch (bevor manchen der Blutdruck durch die Decke geht) prognostiziere ich, dass der Flugverkehr nicht wegen der deutschen sondern trotz der deutschen Befindlichkeiten in den nächsten Jahrzehnten (dauert leider länger als beim Auto aus Gründen) deutlich Ressourcen-schonender und damit (beinahe als Nebeneffekt) ebenso umweltfreundlicher wird.

Ich könnte jetzt auch noch das Fass „Atomenergie“ aufmachen und damit ein bisschen am deutschen Gedankenkäfig rütteln, bin aber gerade sehr beschäftigt und will nicht fast alle hier quälen (wie gesagt Blutdruck und so). :grinning_face_with_smiling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes:

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