Modeljahr 2027 - selbe Probleme?

Scheinbar etwas, was mit dem MY27 entfeinert wurde:

Automatisch abblendender Fahrerseitenspiegel

Bei meinem MY25 blenden definitiv beide Seitenspiegel ab

Übel. Das hat mich schon seinerzeit Im VW Konzern gestört, dass Jahr um Jahr Ausstattungsmerkmale „entfeinert“ wurden. Steht natürlich in keiner Pressemitteilung drin :enraged_face:.

Das ist leider gängige Praxis geworden. Auch Volvo, von denen sicher einige hier kommen, hat das in den letzten Jahren perfektioniert. Die 60er und 90er Reihen wurden von Modelljahr zu Modelljahr immer weiter entfeinert.
Früher hab ich immer die Meinung vertreten, dass es besser ist, ein Auto spät in seinem Lebenszyklus zu kaufen. Am besten nach dem Facelift und wenn es ausgereift ist. Heute muss man wohl eher in den ersten 1-2 Modelljahren zugreifen. Gerade nach Markteinführung werden die Autos vielen Tests und Fahrberichten unterzogen und da will der Hersteller gegenüber dem Wettbewerb natürlich gut dastehen. Und danach wird dann der Rotstift angesetzt.

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26er auch beide Spiegel.

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Bestes Beispiel V90. Meiner hatte noch belederte Schlüssel, Sitze waren auch hinten perforiert und die Ambientebeleuchtung (3 LEDs an Leseleuchten) konnten in der Farbe verändert werden. Das ist alles über die Jahre weggefallen und war, auch wenn es kleinlich klingt, ein Grund keinen V90 CC der letzten Generation zu kaufen.

So, ich habe vorhin eine Antwort bekommen. Viel Verständnis für meine Enttäuschung und Verweis auf die 360-Grad-Kamera und die Sensoren. Es kann KEIN Zeitpunkt für das Update genannt werden! Ich habe nun offiziell den fehlenden Assist als Mangel angezeigt. Der Ball liegt nun wieder bei Polestar. Einfach so hinnehmen werde ich das jedenfalls nicht.

Die Antwort war, dass das zukünftig über ein Update bereitgestellt werden wird, es kann aber KEIN Zeitpunkt dafür genannt werden. Unter solchen Umständen den Assistenten zu bewerben und damit, grenzt für mich schon an vorsätzliche Täuschung.

Ja, komplett enttäuschend - bin da 100% bei dir!

Man verkauft und liefert ein Fahrzeug mit zugesagten und beworbenen Funktionen, die zum Übergabezeitpunkt schlicht nicht verfügbar sind und vertröstet den Kunden erneut auf „später per Update“.

Vertrauen schafft man so nicht! Überraschend ist es leider aber auch nicht mehr. Genau dieses leidige Muster zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des P4.

Für mich nicht nachvollziehbar, dass man immer wieder so agiert.

Ich zitiere mal mich selbst.

Wenn hier eine Hardware noch nicht fertig wäre, würden auch die Hersteller-Justitiare das Fehlen wohl als Mangel einstufen und keine Ausrede haben. Bei Software ist die Wahrnehmung offenbar eine andere. Geht wohl auch einher mit der naiven Überzeugung, dass solche Probleme innerhalb von “ein paar Wochen” zu lösen seien.

EDIT:

Übrigens spekuliere ich jetzt mal, dass der Parkassistent auch in 6 Monaten noch nicht da sein wird. Wenn der nämlich nicht perfekt funktioniert, gibt’s massenhaft Beulen und Klagen gegen Polestar. Da sind die Heckschäden, unter denen hier viele, wie ich, leiden, nichts dagegen. Und dann wird Polestar die Software nach 3 Monaten wieder zurückziehen und das Feature abschalten. Ich bin gespannt.

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Ich habe ebenfalls den Polestar Support kontaktiert. Ich wurde auch nur darauf vertröstet, dass das Update mit dem Park Assist Pilot nachgereicht wird.

Da mein P4 erst Anfang Oktober ausgeliefert wird, habe ich geantwortet, dass ich eine beidseitig zufriedenstellende Lösung erwarte (gratis Service, Winterreifen oder Preisnachlass), sollte das erwähnte Softwareupdate bis zur Auslieferung nicht bereits verfügbar sein.

Ebenfalls hab ich den Support schon mehrmals darauf hingewiesen, dass das Fahrzeug immer noch mit dem Park Assist Pilot beworben wird und man als Konsument bei der Fahrzeugkonfiguration davon ausgeht, dass der Part Assist Pilot bereits vorhanden ist. Es geht auch nirgendwo bei der Konfiguration hervor, dass dieser erst nachgereicht wird, was irreführend ist.

Rechtliche Schritte habe ich unter Vorbehalt “angedroht”.

Ich lasse euch wissen, was Polestar darauf antwortet.

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Spannend was da rauskommt, ein Versuch ist es wert, da am Ende ja falsche Sachen versprochen wurden.

Ich verstehe nicht, dass alle immer gleich sonaggressuv sein müssen… „erwarte“. Und dann gleich völlig überzogene Positionen wie Winterreifen.

Und natürlich gleich mit rechtlichen Schritten drohen… mein Gott ist das lächerlich.

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Was auch immer uns du mit dem Screenshot mitteilen möchtest.

Auslieferungstermin wird abgewartet und dann eine Frist gesetzt, sollte der Park Assists Pilot bei der Auslieferung softwaremäßig immer noch nicht verfügbar sein.

Danach gehts an den Rechtschutz, sollte dieser innerhalb der Frist nicht nachgereicht werden.

Es ist auch nicht lächerlich. Wenn Polestar meint, dass Auto immer noch mit Park Assist Pilot anzupreisen und dies bei der Konfiguration bis dato immer noch nicht anpasst wurde, gehen auch neue Kunden davon aus, dass dieser bereits vorhanden ist.

Lächerlich sind Clowns wie du, welche ein Milliardenunternehmen dafür auch noch verteidigen.

? Wie wäre es mit etwas mehr Sachlichkeit?

Die Auslieferung ist für Oktober vorgesehen, und du drohst jetzt schon mit Konsequenzen?
Der Ton hier im Forum hat sich in letzter Zeit leider deutlich ins Negative verändert. Sehr schade.

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Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man als Satire darüber lachen.
Insbesondere da es hier einige Personen mit wirklichen, echten Problemen gegeben hat, wo dann rechtliche Schritte tatsächlich angebracht waren.

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Stimmt, es ist lächerlich für ein autonomes Parksystem zu bezahlen, welches beworben wird und bei der Fahrzeugkonfiguration immer noch aufgelistet ist, aber anschließend bei der Auslieferung gar nicht vorhanden ist.

Wie kann man es nur wagen Polestar darauf hinzuweisen und Schadenersatz zu fordern .. unglaublich was sich zahlende Kunden heutzutage erlauben. Der Kunde soll lieber froh sein, dass das Auto mit 4 Rädern ausgeliefert wird.

Polestar ist übrigens ein Milliardenunternehmen falls es dir entgangen ist und kein kleiner Autobauer aus dem Dorf nebenan.

Schadenersatz zu fordern ist schon eine ziemliche Hausnummer. Wodurch ist dir denn ein konkreter Schaden entstanden, durch das fehlen des autonomen Parken? Du wirst sicherlich nichts gerichtlich durchsetzen können, wegen eines Softwarefeatures was sicherlich die nächsten 2-3 Monate verfügbar sein wird.

Ich kann schon verstehen, dass man sich ärgert, dass dies nicht Day One verfügbar ist, aber solange es zeitnah kommt, ist das m.E. die Aufregung nicht wert.

Wir reden hier ja nicht von fehlenden Rädern, Türen oder einem nicht vorhandenen Lenkrad. Das Fahrzeug kann für das genutzt werden, wofür es gekauft wurde: fahren.

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Ich finde deine Tonalität und deinen Umgang mit anderen hier eher unpassend. Unterschiedliche Auffassungen sind völlig in Ordnung. Andere dafür abzuwerten, weil sie einen weniger konfrontativen Weg wählen würden, ist es nicht.

Dass du die Sache möglichst konsequent verfolgen willst, ist deine Entscheidung. Andere dürfen die Verhältnismäßigkeit des von dir skizzierten Vorgehens trotzdem hinterfragen. Ich übrigens auch.

In der Sache ist dein Ausgangspunkt durchaus nachvollziehbar: Wenn eine zugesagte Funktion Bestandteil des Fahrzeugs und möglicherweise auch deiner Kaufentscheidung war, darf man erwarten, dass sie zur Verfügung steht.

Die spannendere Frage ist für mich allerdings, welchen konkreten und bezifferbaren Schaden das vorübergehende Fehlen dieser Softwarefunktion tatsächlich verursacht. Genau da wird es doch schwierig: Welcher wirtschaftliche Nachteil ist dir dadurch entstanden, und wie lässt sich dieser seriös in Euro bemessen und kompensieren? Ein Anspruch auf Nachbesserung mag naheliegen. Ob darüber hinaus weitergehende Rechte bis hin zur Rückabwicklung/Wandlung bestehen, hängt dann aber von den konkreten Umständen und Vertragsdetails ab, die ich im Detail nicht kenne.

Am Ende wird die Funktion voraussichtlich kurzfristig per Softwareupdate nachgereicht. Ob rechtliche Drohungen oder ein entsprechendes Vorgehen diesen Prozess tatsächlich beschleunigen, halte ich für eher fraglich.

Mir persönlich wäre bei einem bislang schwer greifbaren Schaden die damit verbundene Energie, Lebenszeit und Eskalation schlicht zu viel. Das kann man selbstverständlich anders sehen. Dann sollte man aber auch akzeptieren, dass andere die Verhältnismäßigkeit und den beschriebenen Eskalationsgrad deines Vorgehens anders bewerten.

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Indem man allein schon bei der Bestellung davon ausgeht, dass der Park Assist Pilot bereits bei Auslieferung vorhanden ist. Trotz mehrmaligen Hinweis, hat Polestar den Punkt bei der Fahrzeugkonfiguration nicht mit dem Hinweis ergänzt, dass dieser aktuell nicht vorhanden ist, sondern erst nachgereicht wird.

Da der Park Assist Pilot Bestandteil von zusätzlichen Ausstattungspaketen ist, entsteht hier natürlich auch ein finanzieller Schaden, da dieser eben nicht vorhanden ist. Ist in meinem Fall zwar nicht so, aber gibt sicher genug Kunden welche sich zum Bespiel nur das Businesspaket dazu genommen haben, wobei eben der angeführte Park Assist Pilot der ausschlaggebende Grund dafür war.

Sollte dieser in einem angemessenen Zeitraum nachgereicht werden ist es ja gut.

Warum sollte man dies als Kunde auch nicht bemängeln? Ist er Teil eines dazu gekauften Paketes oder nicht?

Könnte umgekehrt genau so sagen ich zahle nur 95% des Kaufpreises und die restlichen 5% sobald der Park Assist Pilot vorhanden ist. Merkt ihr selber oder?

Weiß nicht was für Fahrzeuge ihr sonst in eurer Garage stehen habt oder in der Vergangenheit gefahren seid, aber ich habe bis dato noch bei keinem Hersteller für Funktionen gezahlt, welche es noch gar nicht gibt oder erst in Zukunft freigeschalten werden.

Wer das Vorgehen unbegründet als “lächerlich” darstellt, bekommt auch die dementsprechende Antwort.

Es kostet mich insgesamt 2-3 Mails + eine Weiterleitung an den Rechtsschutz (ca. 15 Minuten Aufwand, da kostet mich das Rechtfertigen im Forum mehr Zeit)

Im besten Fall gibt es seitens Polestar einen gratis Service oder sonst was. Warum sollte man dies als Kunde einfach hinnehmen? Einen konkreten Schaden zu beziffern ist auch nicht problematisch, da man bei Fahrzeugen des ca. gleichen Preissegments einfach einen Schnitt hernehmen kann, was diese Hersteller für den Parkassistenten zusätzlich verrechnen. Erfahrungsgemäß sind das 800-1200€.

Bleibt am Ende des Tages jedem selber überlassen wie er es handhabt. Ich habe Polestar darauf hingewiesen, dass ich den Park Assist Pilot mit dem Fahrzeug ausgeliefert haben möchte, da dieser Bestandteil kostenpflichtiger Zussatzausstatung ist. Ich habe Polestar darauf hingewiesen, dass dies immer noch irreführend bei der Fahrzeugkonfiguration angegeben ist.

Letzteres wurde auch nach mehreren Wochen nicht angepasst.

Wird das Fahrzeug Anfang Oktober ohne des Assistenten ausgeliefert gibt es eine Frist bis maximal Mitte Nov. und dann geht es an den Rechtsschutz.

Im Optimalfall ist bis dahin natürlich schon die neue Software ausgerollt.