Natürlich ist mein Ansatz finanztechnisch nicht begründet. Aber alles was mit Mobilität zu tun hat ist bei uns, 2 Personen Rentnerhaushalt mit 2 Wohnsitzen in der Hauptstadt und an der Ostsee nicht begründbar. Wir haben 1 E Auto und 5 Verbrenner zugelassen, davon 3 Oldtimer. Dazu 4 Motorräder, 3 Motorroller, dazu 2 E Bikes und 4 Fahrräder mit denen wir fast alle Besorgungen machen. Also normal ist das nicht.
Den P2 habe ich gekauft weil mir das Konzept und das Design gefällt. Und die 350 kW und die Audio Anlage.
Slsoves geht mir nicht ums Geld. Jetzt möchte ich einfach das Konzept E Auto wirklich ausnützen, also an meiner demnächst vorhandenen PV Anlage laden. Das könnte ich jetzt schon mit dem P2 und meiner intelligenten Wallbox. Aber richtig cool fände ich wenn ich den Fahrzeugakku als Ersatz für einen Hausakku benützen könnte statt die überschüssige Energie dem Versorger quasi zu schenken.
Nein, ich war auf Szenario 1 aus. Den vorhandenen Fahrzeugakku als Ersatz für einen Hausakku nutzen.
Naja, wenn das nicht geht könnte ich ja wenigstens den P4 für meinen Garten Whirlpool nutzen…
@Heisenberg ist nicht der Einzige, der diesen Ansatz verfolgt. Hier ist ein ganzer Ansatz dazu, die Technik und die Standards sind aber noch ausbaufähig.
Okay, verstanden.
lt. ADAC sollte doch der Polestar 3 schon bidirektionales Laden unterstützen und der Polestar 4 erst recht. Deshalb liebäugle ich auch mit dem Polestar 4 als Nachfolger für meinen Polestar 2.
Eine entspr. Wallbox habe ich schon: PowerJames. Die Entwickler sind noch nicht ganz so weit; ich hoffe aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Und wenn der Gesetzgeber möchte, dass weiter E-Autos gekauft werden sollen, dann sollten sie V2G oder V2H auch bald erlauben und die Netzbetreiber zwingen.
Sowohl P3 als auch P4 haben die notwendige Hardware für Bidirektionales Laden bereits verbaut.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es auch funktioniert.
Für V2L ist sicherlich ein Happen Software im Fahrzeug notwendig. Das sollte hinzubekommen sein, schaffen ja auch Hyundai und andere.
Für V2G muss sowohl das Fahrzeug als auch die andere Seite des Kabels funktionieren, und hier sehe ich auf lange Sicht einfach keine Lösung im regulierungswütigen Deutschland.
Naja, wir werden sehen wann Polestar mit weiteren Erläuterungen rüber kommt.
Übrigens heißt „bidirektionales Laden“ ja noch lange nicht dass man das Auto als Speicher für überschüssigen PV Strom nutzen kann. Es liegt für mich nur auf der Hand.
Wirklich Sinn macht die E-Mobilität jedenfallls erst wenn die E-Werke die Autos als Speicher einplanen können, also wenn Vehicle to Grid Standard ist, ein Stecker an der Wallbox in beide Richtungen.
Jetzt bin ich erst mal gespannt was sich die Bundesregierung für die Förderungsinitiative zum Laden von E-Autos mit PV technisch einfallen lässt…
…weil die PV Anlage mit dem Auto kommunizieren können muss und/oder ein AC/AC Wechselrichter die Leistungssteuerung mit der PV Anlage managen muss. Ausserdem muss die Anlage wissen wieviel Energie aus dem Auto zur Verfügung steht denn bestimmt möchtest Du im Bedarfsfall nicht, dass dein Haus das Auto schamlos leersaugt.
Zudem muss die PV Anlage einen Phasenausgleich vollziehen damit keine Schieflasten entstehen.
Mein Elektriker hat mir gestern erklärt, dass es in Deutschland grundsätzlich keine Probleme mit Schieflasten gibt.
Aber ein Garantie-Problem haben wir diskutiert; die Hersteller möchten die Entladungen limitieren. wenn man den Akku permanent auch für den Hausverbrauch nutzt entstehen wesentlich mehr Lade- und Entlade-Zyklen; da machen die Batterien offensichtlich eher schlapp.
Interessanter Artikel: Bidirektionales Laden: E-Auto wird zum Stromspeicher fürs Haus | ADAC
Richtig. Die Zyklen machen den Akku schnell kaputt. Wenn das Auto dann nur noch 25000 km hält, was haste dann davon?
Außerdem muss da noch zwingend transparent gemacht werden wie der Akku genutzt wurde. Sonst ist der Gebrauchtwagen-Betrug vorprogrammiert mit ausgelutschten Batterien ohne km auf dem Fahrzeug
Nein, das stimmt so pauschal nicht, vor allem wenn man den Akku selbst nutzt und nicht als kostenlosen Pufferspeicher für den Netzbetreiber bereitstellt.
Mal vereinfacht gerechnet unter unrealistisch negativen Annahmen: Wenn ich den gesamten Strombezug meines Haushalts (~3500kWh p.a.) komplett aus dem Fahrzeugakku (76kWh) speisen würde, dann wären das ~46 Vollzyklen. Wenn man pro Volladung eine mögliche Fahrstrecke von 380km ansetzt, dann entspräche das im Jahr einer zusätzlichen Fahrstrecke von ~17.500km.
Es wird aber mit dem größten Akku nicht möglich sein, den gesamten Strombezug durch PV zu ersetzen, vor allem in der dunklen Jahreszeit (ca. 5 Monate p.a.) nicht. Die tätsächlich mögliche maximlale Nutzung wird daher weit niedriger liegen. 380km pro Akkuladung sind mit dem PS2 im Winter auch eher Wunschdenken. Damit bleibt das Äquivalent zu wenigen Tausend km zusätzlicher Jahresfahrleistung. Das macht den Akku nicht „schnell kaputt“. Das Auto wird auch bei solch exzessiver Nutzung deutlich länger als die postulierten 25.000km halten.
Man geht mittlerweile davon aus, dass sich die Altersdegradation des Akkus auf dessen Lebensdauer viel stärker auswirkt als die Zyklendegradation. Anders gesagt: Nicht viel fahren macht den Akku kaputt, sondern sein Alter. Darum würde ich mit da keine Sorgen machen.
zumal die Anschlussleistung fürs Zurückspeisen ja wesentlich geringer ist, als Vollstoff auf der Autobahn (170 bzw. 300+ kW) oder dem 10-80% Laden am HPC.
Ich glaube auch nicht dass die Einbindung des Autoakkus in das Heimnetz die Batterie nennenswert belastet. Man würde doch nur 5-10% der Gesamtkapazität. dafür nutzen.
Das Problem bleibt der technische Aspekt. Wenn der P4 wirklich nur V2L mit einer 220 V Steckdose für Camping und e-bike bietet und keinen Zugriff auf die Software müsste die gesamte Bilanzierung und Steuerung über die Home PV Software gehen, wie Clever PV. An den Ladezustand der Fahrzeugbatterie kommt die Software ja über die smarte Wallbox.
Aber ich glaube man sollte wirklich erst warten bis Fakten von Polestar zu P3 und P4 für Europa vorliegen.
Ich finde es nach wie vor befremdlich dass der Volvo EX 30 gar keine Möglichkeit hat auf den Fahrzeugakku zuzugreifen. Der Kleine wäre sonst absolut mein Fall.
Volllast hast Du nur beim Beschleunigen. Bei 210 schluckt der DM knapp unter 50kW.
Naja, mit Wärmepumpe, wie bei mir, biste auch mal bei 7 MWh. Und bei mir wäre das schon die dreifache Fahrleistung des Fahrzeugs wenn Mann die gesamte 7 rechnen. Rechne mal mit der Hälfte, wäre der Käufer über einen doppelt so belasteten Akku getäuscht worden nach Fahrleistung gerechnet. So ein VtoG würd ich mir dann ohne SOC Auskunft nicht kaufen.
Und eine Teilleistung Akku to Grid macht ja dann auch nicht mehr wirklich Sinn. Teuere Technik für wenig Nutzen einbauen?
Andererseits wäre auch das zu bedenken:
Rechnet man die heute kommunizierten Haltbarkeiten der Akkus haben EV mit 35 kWh Akku eine Lebensdauer von 200.000 km wenn das innerhalb von 7 Jahren gefahren wird. Der Polestar hätte dann ca 400.000 km Haltbarkeit. Hat man vor das Auto nur 20.000 pro Jahr zu fahren waren das 20 Jahre. Was der Akku alleine durch Alterung Stand heute wohl nicht mitmacht. Von der Seite gesehen sollte die VtoGrit doch genutzt werden. Oder zumindest ne second Life Geschichte des Akkus muss her.
Habt Ihr von dem Volvo Engagement bei dcbel gehört?
Volvo invests in bidirectional EV charging startup.
Ob das auch mit polestar funktionieren wird?
Soll nochmal einer behaupten, der PS2 kann kein V2H ![]()

Kannst du das ein bisschen erläutern? Ich werde aus der Grafik nicht ganz schlau. Hängt dein P2 an E3DC? Ist das ding nicht sehr teuer? Edit: Kann der PS auch wirklich Strom abgeben?
Nein, natürlich nicht. Es ist mir auch schleierhaft, warum die Wallbox über 30W minus anzeigt, sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist. Das suggeriert, dass der Polestar einspeist, was sicherlich nicht stimmt. Bei Gelegenheit muss ich mal messen.
Hat jemand die V2L Funktion im Polestar 4 schon getestet? In der Anleitung finde ich leider gar nichts und daher vermute ich fast, dass die Funktion wohl doch nachgeliefert wird obwohl sie ursprünglich zum Start verfügbar sein sollte.