Ein paar Gedanken von einem „Noch“-Theoretiker und Dieselfahrer…also bitte um Nachsicht und Aufklärung, falls ich völlig falsch liegen sollte, danke.
EnBW scheint aktuell vor allem zwei Vorteile zu haben, wenn an unterschiedlichsten Standorten und häufig öffentliche Ladepunkte genutzt werden (müssen):
- die Kosten bleiben (je nach genutzten EnBW Preismodell) konstant und es gibt somit bei der effektiven Abrechnung keine unangenehmen Ăśberraschungen
- nach meinem Verständnis fallen auch keine zusätzlichen, überraschende „Roaming-Gebühren“ an, wenn „Fremd“-Ladestationen genutzt werden (deshalb auch in der Schweiz relatives transparentes Preismodell für diesen Anbieter aus dem Süddeutschen)
Punkt 2 scheint auch die TCS eCharge App zu bieten (die eigentlichen Ladekosten bestimmt aber alleine der individuelle Anbieter der Ladestation).
Bezüglich enormen Preisunterschieden gibt es einen älteren Bericht vom Oktober 2020, der bei mir wirklich mehr als nur Stirnrunzeln verursacht hat, aber im Detail vermutlich nicht mehr ganz aktuell sein wird:
Ladestrompreise, Roamingpreise und Netzwerke fĂĽr das Laden von E-Autos
Aber da ist alles im Fluss, und es wird auf Dauer vielleicht ein System ähnlich den Tankstellen geben (regionale Preisunterschiede höchstens noch im tiefen Prozentbereich), denn „Strom ist ja gleich Strom“ (abgesehen von der Produktionsart natürlich).
Ideal scheint mir, wenn alle öffentlichen Ladevorgänge mit ein- und demselben Anbieter (inkl. seiner Kooperationspartner ohne Aufpreis!) abgewickelt werden können, aber ich weiss jetzt schon, dass mir das aufgrund meiner Fahrstrecken nicht immer möglich sein wird oder mich unnötig einschränkt (z.B. wenn „mein“ Anbieter gerade besetzt ist oder lokal kein Angebot hat).