Mit Vorsicht zu geniesen, aber das sagt die KI dazu:
Tesla: Die Software-Pioniere
Tesla hat aus den Fehlern der frühen Jahre gelernt. Die Fahrzeuge überwachen die 12V-Batterie permanent. Fällt die Ladung unter einen bestimmten Wert, wacht das Auto kurz auf, das HV-Schütz schließt sich mit einem hörbaren „Klack“ und die große Batterie lädt die kleine nach.
** Der Clou: Seit 2021 verbaut Tesla in fast allen Modellen (Model 3, Y, S, X) extrem kleine, langlebige Lithium-Ionen-Hilfsbatterien statt schwerer Blei-Säure-Akkus. Diese vertragen die ständigen Ladezyklen problemlos.*
### Hyundai & Kia (E-GMP Plattform wie Ioniq 5, EV6)
Die Koreaner nutzen das sogenannte Aux. Battery Saver+ System. Wenn das Auto geparkt ist, überwacht das System die 12V-Batterie und lädt sie bei Bedarf für jeweils 20 Minuten aus dem großen Akku nach.
** Das Signal: Du erkennst das von außen: Wenn das Auto im Stand die kleine Batterie nachlädt, leuchtet im Cockpit (oder im Hyundai-Logo an der Front) ein kleines gelbes Licht.*
** Die Sperre: Um den großen Akku zu schützen, bricht das System das Nachladen im Stand ab, sobald der Hauptakku unter 20% (bei älterer Software 35%) fällt.*
### Volkswagen (ID.-Familie: ID.3, ID.4, ID.7 etc.)
VW hatte zu Beginn massive Softwareprobleme (Stichwort „Software-Version 1.1“), bei denen die Steuergeräte im Stand nicht einschliefen und die 12V-Batterien reihenweise killten.
** Heute: Mit den aktuellen Software-Versionen schlafen die IDs extrem tief. Das Auto prüft in festen Intervallen den Zustand der 12V-Batterie und lädt sie über den DC/DC-Wandler nach. Fällt der Hauptakku jedoch unter einen kritischen Wert (meist um die 20%), wird das Nachladen gestoppt.*
### Premium-Marken (BMW, Mercedes, Volvo/Polestar)
Diese Hersteller setzen meist auf sehr robuste, klassische AGM-Batterien (Blei-Vlies-Batterien, die zyklenfester sind als normale Blei-Akkus).
** Sie nutzen restriktive „Deep Sleep“-Modi. Wenn das Auto merkt, dass es tagelang nicht bewegt wird, schaltet es nach und nach Komfortfunktionen ab (z. B. den schlüssellosen Zugang an den hinteren Türen), um Strom zu sparen, anstatt permanent den großen Akku anzuzapfen.*