Mein Vater hat sich heute Abend mein Auto ausgeliehen, um zum Sport zu fahren. Auf der Autobahn bei 120 km/h hat sich der rechte Hinterreifen explosionsartig verabschiedet. Keine TPMS-Warnung, einfach geknallt und weg. Der Reifen war irgendwo auf der Autobahn und wurde vom Straßendienst gesichert.
Das Auto ist gerade mal 4 Monate frisch vom Händler, es ärgert mich dermaßen. Kann irgendjemand das hängende Bauteil identifizieren.
Glücklicherweise gibt es keine Verletzten oder andere Schäden.
Wenn das Fahrzeug bei 120 km/h auf einmal auf der Felge läuft, wird die das nicht überleben, es sei denn es war ein Reifen mit Notlaufeigenschaften.
Bei mir hat mal der Reifenhändler nach einem Reifenplatzer bei 140 km/h anschließend einen Schenkel einer Rohrzange aus dem Reifen-Innern geholt. Der hatte sich durch die Flanke gedrückt. Alle in der Werkstatt haben nur gestaunt.
Auf Reddit war ja das Resümee, daß vermutlich der Reifendruck zu niedrig war und dadurch die Innenseite des Reifens kaputt ging. Wie schaut es denn aus mit dem Reifendruck der anderen 3 Reifen?
Das Thema zu niedriger Druck könnte natürlich möglich sein, ist jedoch bei einem erst frisch ausgelieferten Fahrzeug eher unwahrscheinlich. Die Fahrzeuge gehen ja noch mal in die Durchsicht, bevor man den Schlüssel erhält.
Hattest du den Reifen Druck nach der Auslieferung bzw. vor der Fahrt überprüft?
Ein zu niedrigen Reifen Druck hätte ja das System da eigentlich erkennen müssen. Wobei ich nicht weiß ob das passive System aus dem Polestar 2 einen ungleichen oder deutlich abweichenden von einzelnen Reifen akzeptiert
Das merkt das TPMS schon und das recht schnell. Ich hatte vor einiger Zeit eine Meldung wg. zu niedrigen Reifendrucks am betreffenden Rad und ein Reifendruckcheck hat eine Abweichung von 0,6 bar gegenüber den anderen 3 Reifen ergeben. Ursache war ein spitzes Steinchen, das den Reifen durchbohrt hat.