Reisebericht Sommer Urlaubsreise Italien

Hallo, Zusammen ich möchte gerne meine Erkenntnisse mit euch teilen, welche ich gesammelt habe bei meiner Urlaubsreise nach Italien mit dem PS2

Unsere Anforderungen:
-wenige Lade Stopps
-Ladesäulenanbieter Ionity (günstige Tarife mit Plugsurfing und PS2 )
-Ladesäulen möglichst an oder in unmittelbarer Nähe der Autobahn

Unser PS2: Mj2020 (Long Range Dual Motor) P2.2
Für den Urlaub mit 5 Personen ( 2 Erwachsene und 3 Kinder ) wurde der PS2 mit einem Dachträger und einer Volvo Dach Box Erweitert :wink:

Reiseziel:
Schweiz > Italien ( Ligurische Küste, Savona ) ca 530Km

Erkenntnisse:
-Durchschnittsverbrauch bei 105Km/h ca 22Kw/h

-Lange Wartezeiten an den Lade Stationen IONITY Charging Station Bellinzona und IONITY Charging Station, Binasco MI während den samstags Reisetagen

-Telepass Gerät für Autobahn Mautgebühren reduziert die Wartezeit an den Zahlstellen erheblich :blush: ( Service von TCS Schweiz )Nur für in der Schweiz lebende Personen verfügbar

  • Kostenloses Laden an der Schnell Ladesäule an der Raststätte Knutwil ( Schweiz ) mit dem Plugsurfing Anbieter ansonsten 0.72 SFr pro Kw/h

Reisebericht:
Die Ladeplanung für die Fahrt wurde am Mobiltelefon via der App ABRP durchgeführt.
Die vorgeschlagenen Ionity Lade Orte, fügte ich im Google Maps mit dem Label «möchte ich hin» hinzu. So konnte ich die Vorteile der Google Maps nutzen mit den Verkehrsinformationen und Batterie vor Konditionierung.

Hilfreich ist es die Physische Ladekarte von Plugsurfing dabeizuhaben, da die Onlinezahlung via Mobiltelefon nicht immer erfolgreich ist, z.B an der Ladestation bei Binasco. Dort haben wir 3 Elektrofahrer gesehen, welche ihre Autos nicht Laden konnten. Ich wollte einer Person helfen und die Ladung mit meiner Plugsurfing Karte freischalten, dies war aber nicht erfolgreich, da anscheinend kein Fremdauto ( VM ID3 ) geladen werden kann mit der Plugsurfing Karte vom Polestar.

Wenn man Samstags Tagsüber sich auf der Traditionellen Nord-Süd Achse befindet ( Basel > Gotthard > Milano > Genua ) sollte man sich zusätzliche Wartezeit einplanen bei den Ladestationen ( Ionity )

Mit der verwendeten Dach Box hatten wir einen Verbrauch von 21,7 – 22,4Kw/h bei einer Geschwindigkeit von 105Km/h mit dem Betriebsmode ECO der Klimaanlage.
Die mit dem OTA 2.2 eingeführte Optimierung (Verbesserte Effizienz des Geschwindigkeitsreglers, unabhängig von den Einstellungen für One Pedal Drive) sorgte dafür dass im One Pedal Mode nun ein Segeln möglich ist, sowie das Fahrzeug weicher Fährt, da der Tempomat nicht mehr so Akribisch die Geschwindigkeit regelt. Ich finde diese Optimierung super.
! Mit dieser Anpassung ist es dem Tempomat erlaubt die eingestellte Geschwindigkeit um 3Km/h zu überschreiten z.B bei Bergabwärts Fahrten

Super war bei der Heimreise dass die Bergabfahrt vom Gotthard Strassentunnel nach Erstfeld auf der Autobahn, den Akku um 5% geladen hat :blush:

Details:

  • Raststätte Knutwil > Kostenloses Laden mit Plugsurfing Anbieter

  • Raststätte Bellinzona Nord > von 4 Ionity Ladesäulen waren 2 Ausser Betrieb. Es ist mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen vor der Ladesäule ca. 30min. Die Parkplätze bei den Ladesäulen sind nicht Optimal Platziert, da gegenüber normale Parkplätze sind und der Platz eng ist, um in eine Ladeparkbucht einzufädeln wenn alle besetzt sind.

  • Lade Park Binasco ( Milano ) > Alle 6 Ionity Ladesäulen waren in Betrieb und die Platzverhältnisse bei den Ladeparkbuchten sind grosszügig. Ab jeweils 12Uhr ist mit Wartezeiten zu rechnen von ca. 15min. Grosser Vorteil, die Ladestationen sind direkt bei einem MC Donalds

  • Raststätte Bellinzona Süd > von 4 Ionity Ladesäulen waren 2 Ausser Betrieb. Es ist mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen vor der Ladesäule ca. 30min. Die Parkplätze bei den Ladesäulen sind nicht Optimal Platziert, da gegenüber Parkplätze sind und der Platz sehr eng ist, um in eine Ladeparkbucht einzufädeln.

Sommerliche Grüsse

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Super Bericht, danke. Das mit den Wartezeiten und gleich noch 50% der Säulen ausser Betrieb ist schon nicht optimal und befeuert die Haltung der Verbrenner-Fraktion. Da muss noch einiges passieren mit den Ladeinfrastrukturen. Erstaunlich auch, dass es in Italien besser war als in der Schweiz.

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Ionity entwickelt sich meiner bescheidenen Meinung nach mehr und mehr zum Problemfall: Zuletzt hat in Kemptthal (Schweiz) nur eine Säule mit voller Leistung funktioniert, eine ging gar nicht und die übrigen lieferten nur reduzierte Leistung (gut 30 kW).
In Illertissen an der A7 waren von lediglich vier Säulen (für beide Fahrtrichtungen!) zuletzt gleich zwei defekt.
Und in Landsberg/Lech (Süd) funktioniert eine von nur vier Säulen seit Wochen nicht. Ich habe schon mehrmals bei Ionity angerufen und jedes Mal die Antwort erhalten, der Defekt sei bekannt.
Wenn man bedenkt, dass Ionity massiv von der EU (also von uns allen) gefördert wurde/wird, geht das gar nicht.
Und so wird das auch nichts mit der E-Mobilität!

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht :wink:
In Bellinzona Nord ist mir dies im letzten August und erneut wieder im April von diesem Jahr genau gleich passiert: 2 der 4 Säulen waren „out of order“. Beim 1. Mal hatte der Support einen Reboot der einen Säule durchgeführt und ich konnte danach problemlos laden, in diesem Frühjahr half dies auch nicht weiter. :thinking:

Darum lade ich in Bellinzona nicht mehr bei Ionity !!!
Bin allerdings nur Gast hier und fahre eine andere Marke.

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Wir freuen uns trotzdem das du hier bist :hugs:

Danke für den schönen Bericht. Auch wir waren letzte Woche von Basel nach Ravenna und zurück unterwegs. Die Reise hatte ambivalente Befindlichkeiten ausgelöst. Den Wagen (alles angekreuzt) schätze ich sehr - habe ihn seit Nov 21 und mittlerweile knapp 12’000km drauf - läuft prima, bisher kein Theater. Für mich ist es ein funcar (PS, Nm, Ausstattung) eher für regional, evtl. ganze CH. Aber Langstrecken? Defacto habe ich alle 260km geladen: weniger also 20% möchte ich ihn nicht runterfahren, denn ich möchte ausweichen können auf eine andere Station, wenn es nicht gehen sollte. Von 20% auf 80% dauert normalerweise 30min, danach tröpfeln die Elektronen gemächlicher rein. Die meisten Ladestationen sind an peripheren Tankstellen und bei 35°C ist das nicht so toll. Mich dünkt die Elektroautos nehmen zu, aber die Schnelllader nicht in dem Masse. Am Sa musste man wirklich anstehen. Weitere Ernüchterung: viele Säulen „fuori servizio“, von meinen 5 (!) Karten wird keine akzeptiert - notabene der Kollege nebenan hatte auch keine Freude an seinen Apps und QR-Codes), oder Säule lädt mit 40-50kW nix 175kW oder drüber. Ich stehe zu meinem PS2 und will auch nicht wieder zurück zum XC70 (ein Tank =1 100km), doch man muss einfach sagen wie es ist: da sind wir schon noch Pioniere und es braucht Freude am Abenteuer. Vielleicht ist ist die Antwort „der Weg ist das Ziel“. Jeden Tag seine 300km Fahren, dann abends in ein Wellness-Hotel und dort über Nacht laden, am nächsten Tag weiter…

Liebe Grüsse, Peter

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… aus meiner Sicht (3 Wochen Reise nach Süd-Sardinien und zurück) ist derzeit in Italien der Besitz der Enel X Karte das A und O abseits des Ionity Netzes an den Autobahnen. Alle Hypercharger von Enel X die wir probieren funktionierten ausschließlich mit der Enel X Karte, dann aber zuverlässig und flott (150kW am Anfang). Die zu bekommen ist nicht so einfach, nach der Bestellung und Bezahlung bedurfte es bei mir noch zwei Erinnerungen und ca. 4 Wochen Geduld.
An den „Schnellladern“ bis 50kW funktionierte immer auch die Plugsurfing Karte (nicht immer die App) und war dann aber deutlich günstiger.

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Wir waren ja 2 Wochen mit dem Wohnwagen in der Toskana und haben deutlich bessere Erfahrungen gesammelt. Und wir mussten oft laden :slight_smile:

Wenn eben möglich haben wir bei IONITY geladen, 17x von insgesamt 20 Ladevorgängen. Ansonsten sind wir mit der EnBw Ladekarte gut klargekommen.

Bei allen 20 Ladevorgängen hat es fast immer problemlos funktioniert. 2x mussten wir 15 Minuten warten, 1x mussten wir die Säule wechseln und 1x (Gotthard Fahrtrichtung Süd) hat die Säule nur langsam geladen!

Vielen Dank für den Bericht! Ladeplanung mit ABRP zu machen hat den Vorteil, dass hier eine vernünftige Strecke geplant werden kann. Zu navigieren mit Google Maps hat den Vorteil, dass hier die Stauumfahrung besser funktioniert. Ich hatte auf der Strecke Köln-Österreich versucht, mit Google Maps zu fahren, der hat mir aber auch Lade Säulen vorgeschlagen, die gar nicht öffentlich zugänglich waren. Ich habe dann erst gemerkt, dass ich in den Einstellungen bei Zahlungsmöglichkeiten einen Filter setzen muss auf Lade Säulen, die man auch bezahlen kann. So hatte er mich an drei Lade Säulen gebracht, die entweder nur für die Müllabfuhr oder für ein privates Werk zugänglich waren, nicht für mich. Ich werde es auf der Rückfahrt nun mit den gesetzten Zahlungsfiltern versuchen, vielleicht kann ich dann auch ganz mit Google Maps navigieren. Schöne Ferien noch allen!

Der Grund nie auf Elektro zu wechseln 500 km gehen mit nem anständigen Schnitt beim Verbrenner. Keine Wartezeiten kein Gezucke ob die Bezahlung klappt. Elektro auf Strecke ist lahm und ein pain in the a… Der Quatsch wird sich nie durchsetzen ausserhalb von Städten ohne Mindestreichweiten von 800 plus x bei adäqauten Geschwindigkeiten. Ladestau muss man halt ganz doll wollen un den Frass von McD auch :joy:

Trolling :blush: und weiter 20 Zeichen

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Und so ein Statement am 2. Jahrestag Deines Beitritts und nach mehr als 8 Stunden Lesens im Forum. Machst Du Dir auch bei anderen E-Autos so viel Mühe?

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Ein Grund nie auf einen Verbrenner zu wechseln.
Stehst an der Ampel… willst anfahren… und der Wagen ruckelt sich durch die Gänge durch bis du mal auf Tempo bist.
Dann willst du mal Gas geben… und je nachdem was für einen Verbrenner du dir zugelegt hast… ist er entweder lahm wie ne Kröte… oder aber macht einen Höllenlärm.
Dann steht der Wagen draußen in der Kälte… du denkst dir „ach ich temperiere mal eben von der Couch aus vor!“, bis du realisierst… „Oh ich hab gar keine Standheizung nachgerüstet… ich geh dann mal kratzen… und lass den Wagen ‚warm laufen‘“.
Dank denk ich mir… „Verbrenner sind so geil… was soll damit schon kaputt gehen? Gibt’s ja seit 100+ Jahren.“ Muss dann bei der Inspektion aber ein paar Hundert Euro lassen… weil Öl (?!) gewechselt werden musste! Und ich dachte, dass Teil fährt mit Benzin? Sehr merkwürdig…

etc. pp. yadda yadda.

Und auf Langstrecke pinkel ich sowieso nur in ne Flasche. Ist auch recht praktisch… so hat man dann nach 2-3 Stunden auch immer ein frisches Getränk gleich zur Hand!

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In einem anderen Post vor längerer Zeit hat er auch geschrieben: „Puh Glück gehabt das ich storniert habe, bei den Preisen und Verbräuchen kaufe ich wieder V8.“
:crazy_face: :rofl:

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Richtig, lol. Aber jedem das Seine.
Ich habe nichts gegen Verbrenner, aber sicher etwas gegen übergriffiges und sinnbefreites verbales Gepolter wie in diesem Fall.
Und dabei ist Italien im E-Auto sicher noch schöner als im Verbrenner - auch wegen der Pausen :wink:

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Nee… mir ist sowas von egal was jeder fahren möchte.

Nur dieser sinnlose Müll… ein ganzes Auto auf genau EINEN Aspekt zu reduzieren (auch weil man sonst nichts Weiteres finden kann), DAS geht mir so dermaßen auf den Sack. Zumal alles andere, de facto, totaler Blödsinn ist… aber wem sag ich das hier.

Ein geiles Bspl.: Ein Typ der auf Facebook meinte, der Polestar sei VIEL zu teuer, und ein vergleichbarer Verbrenner würde VIEL weniger kosten! Hab ihn dann an einen BMW M3 verwiesen. Der stimmt von Größe unt Moterisierung etc. ganz gut.

Seine Antwort war dann: „Genau! Ich hab sogar nach nem M5 geguckt!!! Und der Polestar war VIEL teurer!“

Darauf gab es dann nen Screenshot vom M3 Konfigurator, der bei 70k losgeht, vs. Polestar bei 50k.

Seine Antwort darauf: „Wie, wo was? Ach… ich hatte beim Polestar EINS geguckt!“

Ich: „Face Palm… und … im Übrigen ist der Polestar 1… ein Verbrenner!“

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Ich würde den Beitrag als eigene Meinung interpretieren. Ich bitte aber um etwas mehr Objektivität und weniger starke Ausdrücke. Wir sind hier in einem Polestar Forum, die meisten sind selbst Besitzer oder fahren bereits E-Auto aus Überzeugung, mit allen Stärken und Schwächen.

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Also ich bin beileibe kein Verbrennerhasser oder E-Auto-Fanboy, ich mag beides, wenn sie entsprechend Leistung und Ausstattung haben und Spaß machen.

Ich bin da auch markenoffen und schaue gerne über den Tellerrand, denn wenn mir ein Auto gefällt und es meinen Ansprüchen in jederlei Hinsicht entspricht, dann kann ich mich gerne auch mal verlieben und dann wird auch gekauft.

Was ich aber gar nicht mag, sind Kommentare von Leuten, die in der Materie kaum bis garkeine Praxiserfahrung haben und versuchen ein Forum vollzutrollen.

Ich kann dazu nur folgendes sagen:
Mein letzter, längerer Trip mit meinen Polestar 2 vor kurzem ging über knapp 450 km.
Die Ladepausen waren 2 Stück, wobei ich die zweite nicht einmal gebraucht hätte.
Bei den Pinkelpausen habe ich nach 5 Stück das Zählen aufgehört.
Die Reichweite und das Laden meines Polestar 2 war dabei nie das Problem, eher meine Blase war hier am Limit.

Und ich finde das Laden zuhause an der Wallbox sowie das Laden am HPC deutlich entspannter, als mich an die Tanke zu stellen, den Rüssel reinzuhängen und mich anschließend in die Schlange an der Tankenkasse zu stellen.

Wie gesagt, es darf jeder hier gerne seine eigene Meinung haben und ich bin der letzte, der dies nicht tolerieren würde, aber dann soll das Geschriebene auch den Tatsachen entsprechen und nicht einfach so vom Himmel heruntergeholt werden.

Nach jahrelangem Verbrennerfahren (sehr zufrieden) bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das E-Auto-Fahren -vor allem mit einem Auto wie dem Polestar 2- das bisher entspannteste und trotzdem sehr sportlich, spaßige Autofahren bisher war/ist.

In diesem Sinne, schönes Restwochenende.

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Ernsthaft, Ihr macht Euch die Mühe darauf zu antworten?!
Respekt.
Meiner Meinung nach, ziemliche Zeitverschwendung.

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