Sind gerade von 2 Wochen Italien (Südtirol und südliches Piemont, Cuneo) in die Stuttgarter Gegend zurückgekehrt. Kleiner Erfahrungs- und Beruhigungsbericht für alle, die eine Italienreise planen.
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Routen und Ladeplanung. Funktioniert auch für Italien hervorragend mit ABRP. Dort sind im Gegensatz zu goingelectric auch so gut wie alle Ladestationen drin. 150kW+ Schnellader sind in Italien Mangelware… ein paar Ionity in der Nähe der Haupt-Urlaubsrouten mit teils längeren Wartezeiten an den Hauptreisetagen Samstag und Sonntag (zB Binasco, südlich von Mailand). Ein paar ENEL X Lader an Einkaufszentren oder Golfplätzen. An Autostrada-Raststationen nix brauchbares.
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Ladekarten und -Apps. In Südtirol reicht die EnBW-App. Punkt. Egal welcher Anbieter, die EnBW App knackt sie alle aufs erste Mal. Völlig problemlos und entspannt. Im Piemont sieht es leider anders aus. Dort tummelt sich der Anbieter Duferco mit zahlreichen 22kw AC Lader, die bei EnBW nicht zu finde sind. Alle anderen, wie zB von Enel, BeCharge, BePower lassen sich ohne jedes Problem mit der EnBW-App freischalten, bei Duferco hilft aber nur deren kostenlose App (dafür aber immer und problemlos). Die Enel JuicePass App würde wahrscheinlich auch gehen, habe ich aber nicht ausprobiert. Deutsche Karten und Apps: Fehlanzeige. Daher empfehle ich auf jeden Fall für alle Piemont-Besucher die Duferco-App runterzuladen und zB mit Paypal zu verknüpfen.
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Preise: Erstaunlicherweise wurde Ionity bei mir noch mit den 35Cent bei Plugsurfing abgerechnet. Ich dachte das Sonderangebot wäre auf 12 Monate terminiert, aber es hat auch im 13. Monat noch funktioniert
. Ansonsten galt grundsätzlich: EnBW Standardtarif (also ohne Abo) ist deutlich am billigsten und die italienischen Anbieter ENEL und Duferco die teuersten. Die Ladesäulen-Abdeckung ist bei EnBW auch am höchsten im Vergleich zu den anderen deutschen Anbietern. -
Google Maps SoC Berechnungen: Wir hatten 2 e-bikes hinten drauf. Interessanterweise entsprach auf den ital. Autobahnen 115 km/h exakt den prognostizierten GM Verbräuchen. Anscheinend rechnet GM dort mit niedrigeren Durchschnitts-Geschwindigkeiten. In D entsprechen 135 km/h mit den e-bikes hinten drauf dem GM-Verbrauch (und 150 ohne Rucksack). Da ich grundsätzlich plane mit 10% am nächsten Schnellader anzukommen, musste ich mich in Italien anfangs trotz Tempolimit 130 zurückhalten, um nicht vor dem Ziel auf 0% SoC runtergezählt zu werden.
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Fazit: War alles völlig entspannt. Einzig die letzte Ladeplanung vor dem Gotthard in Richtung Norden (meist in Binasco) erfordert ein bisschen Hirnschmalz. Wenn man (zu) knapp kalkuliert und wegen Stau über den San Bernadino ausweichen muss, reicht die Ladung nicht bis Heidiland und man kann sich nicht von Ionity zu Ionity durchhangeln. Und man sollte in Binasco nicht Samstag zwischen 10 und 16 Uhr ankommen, sonst ist Anstehen angesagt.
. Ansonsten galt grundsätzlich: EnBW Standardtarif (also ohne Abo) ist deutlich am billigsten und die italienischen Anbieter ENEL und Duferco die teuersten. Die Ladesäulen-Abdeckung ist bei EnBW auch am höchsten im Vergleich zu den anderen deutschen Anbietern.