Seed & Greet Der Ladepark der Zukunft?

Bereits am 09.10.2020 wurde bei Seed & Greet in Hilden der größte Ladepark eröffnet. Sieht so ein Rast- und Ladeplatz der Zukunft aus? Während einer Fahrt nach Solingen nutzten wir einen Zwischenstopp um eben diesen Ladepark einen Besuch abzustatten. Es ist wirklich faszinierend was aus der Idee des Herrn Schüren geworden ist. Deutschland braucht noch viel mehr solcher Visionäre, Enthusiasten, Pioniere, die ein Risiko nicht scheuen, weil sie an etwas glauben.
Man könnte meinen die Stärke Frequentierung liegt an der gerade stattgefundenen Neueröffnung? Mag sein, aber das Angebot und die Autobahnnähe laden gerade dazu ein, die Ladepausen eben hier zu planen. Wir werden es jedenfalls so in Zukunft machen.
Nebenbei habe ich noch einen kleinen Verbrauchscheck durchgeführt.Seed & Greet Der Ladepark der Zukunft?

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Ich finde das Konzept auch super…was ich nicht toll finde ist das auf Fastnet gesetzt wurde.
Hier handelt es sich um einen Anbieter der größtenteils in Holland ein Netz betreibt und in Deutschland nur mit wenigen Ladekarten funktioniert und obendrein fast 60Cent/kwh kostet.
Zum Laden fahre ich dort sicher nicht hin… zum Pause machen kann ich es mir gut vorstellen.

Wieso 60 Cent, das habe ich bei Next Move ganz anders gesehen: AC 15 und DC 19 Cent. Eva hat Recht, es ist eine tolle Idee und sehr gut umgesetzt. Davon könnten wir mehr gebrauchen, besonders im Norden.

Plugsurfing, Shell und Maingau sind doch mehr als genug Auswahl? Die 60 Cent/kWh sind auch in Ordnung, wobei es über Maingau bei mir weniger ist. Die Fastned Stationen, die ich bisher kenne, sind alle überdacht und dann im Tarif des Anbieters günstiger als Ionity, was will man mehr.

Das ist AC, nicht DC!

AC beginnt mit 15 Ct/kW bei einer Ladegeschwindigkeit von 7 kW, es gibt dort viele verschiedene Lademöglichkeiten. Wir hatten Fastned gewählt um zu testen und später dann umgeparkt. Es gibt diverse Typ2 Säulen, Triplecharger, Fastned, V2 und V3 SuC, und Schuko. Hier findet jeder Stecker seine Dose :face_with_hand_over_mouth:

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Du wolltest vermutlich CEE und Schuko schreiben, aber die Autokorrektur war anderer Meinung… :grinning:

Hm, als ich kürzlich mal bei Fastned geladen habe, ging nur Plugsurfing, entsprechend teurer. Maingau und EnBW gingen nicht…

EnBW ist glaube ich nicht in dem Roaming, aber sowohl Maingau wie auch Shell Recharge sagen mir bspw. für den Lader in Limburg an der Lahn, dass die Aktivierung des 300kW CCS per Karte erfolgen soll. Nur per App funktioniert es nicht. Am Tripple-Charger dort hab ich auch definitiv schon mit Maingau geladen, kann mich aber nicht erinnern ob App oder per Karte.

Echt jetzt…Du findest 60 Cent in ordnung?
Der P2 will gut 20Kwh auf 100km haben
das macht dann 12 Euro für 100km… dafür bekomme ich 12 Liter Diesel
Was den Verbrauch meines alten Passats bei ca 240km/h entspricht… das ist doppelt so teuer wie mit anderen Antriebsarten.
Sorry dafür bin ich zu geizig…bis 40 Cent ist das Ok alles andere ist teuer und hilft der eMobilität nicht
Alles andere an Lader im AC Bereich ist an einem Autobahnkreuz mehr als unattraktiv. Ich würde gern auch mal ankommen.

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Die Idee, dass E-Mobilität günstiger sein müsste, ist meiner Meinung nach eine Utopie. Warum sollten Menschen in Zukunft weniger Geld für Mobilität ausgeben, nur weil sich die Antriebsart geändert hat? Die E-Mobilität wird sich mit der starken Verteuerung der fossilen Fahrzeuge durchsetzen, nicht durch seine Vorteile.

Derzeit ist die Situation für die Betreiber sowieso noch eine andere, mit 60 Cent/kWh an einem HPC verdient der Betreiber kein Geld. Selbst Ionity dürfte mit ihren noch höheren Preisen auf Jahre im Verlust laufen.

Fastned baut 300kW HPC, wir reden hier nicht von AC.

(Wer nicht bereit ist über 40 Cent/kWh für Fast Charging zu zahlen, der hat sich das falsche Auto gekauft, Tesla grüßt ganz lieb)

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Du musst auch mal überlegen, dass momentan einfach noch zu wenige E-Autos auf den Straßen sind. Für die ganzen Säulenanbieter lohnt sich das meist gar nicht, sondern das ist nur ein Investment in die Zukunft in der Hoffnung, dass es sich mal lohnt. Da finde ich selbst einen Preis von 80 Cent pro kWh noch in Ordnung. Es heißt ja nicht, dass es immer so bleibt. Wenn es mehr E-Autos gibt, werden die Preise hier hoffentlich auch wieder sinken. Allerdings und das ist der Punkt, sollten die ganzen Schnell-Ladesäulen auch nicht zum täglichen Laden da sein, sondern wirklich nur für Leute, die lange Trips machen, z. B. auf Reisen. Und da ist es dann doch auch mal okay etwas mehr zu bezahlen. Die restliche Zeit sollte man dann eher AC laden und das kann man entweder Zuhause sehr günstig oder an anderer Stelle. Wer hingegen ständig lange Strecken fährt, für den gibt es auch passende Abo-Tarife, bei denen man dann auch günstigere Preise an den Schnell-Ladesäulen bekommt.

Durch die höheren Ladepreise können dann auch die Kosten besser gedeckt werden und so werden dann weitere Ladesäulen gebaut, was uns ja dann auch zu Gute kommt.

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Ich bin verwundert das es für einige OK ist!
Auch glaube ich nicht das es noch mal billiger wird… es wird selten etwas billiger.
Mir ist das total klar das die Anbieter sonst nichts verdienen… Das ist aber ein politisches Problem.
Wenn man möchte das die Leute elektrisch fahren muß es auch attraktiv gemacht werden.
Wie auch immer man es hinbekommt das der Anbieter noch etwas verdient so finde ich 40Cent für DC Ladung noch OK.
Mir ist auch klar welches Invest dahinter steckt und das es sich nicht morgen rentieren wird…es wird dauern.
da frag ich mich doch warum machen sie es erst jetzt teuer? Vorher war die Auslastung noch schlechter.
Ein Aufschlag auf DC Ladung find ich auch ok 5-10 Cent die Kw/h halte ich für Sinnvoll…mehr ist pro Liter Sprit auch nicht drin.
Die Auslastung kommt bei passenden Angebot von ganz alleine…gerade an so einem Punkt direkt am Kreuz.
Wenn ich nur öffentlich laden müsste würde ich mir zur Zeit kein eAuto kaufen… aufwendig und teuer.
Auf der Langstrecke ist es auch super unattraktiv da man ja auch keinen kleinen Aufschlag zahlt …sonder das doppelte! Bei dem doppelten hört mein Verständniss ganz klar auf…obendrein wird man von jedem Tesla und Diesel Fahrer ausgelacht…da gehen mir dann auch die Agumente aus.
Glücklicherweise gibt es ja noch Möglichkeiten auf der Langstrecke DC via Flatrate und unter 40cent zu laden…wenn jetzt alle den Sprung über 50 Cent machen… fahre ich alles an Langstrecke mit dem Diesel oder dem V8…der Polestar bleibst dann für Nahbereich …also 100km ums Haus rum…immerhin 99% der Fahrten.
Kalkulieren kann man heute zumindest nicht mehr

So gaaaanz unattraktiv find ich die 9.000€ Zuschuss für den PS2 jetzt nicht :wink:
Wenn’s einer bezahlt ist es doch oK, ich muss es ja nicht. Blöd wird es, wenn sich alle Anbieter nach oben orientieren.
Aber ich vermute mal, dass da zum Beispiel die Discounter eine korrigierende Funktion haben. Selbst wenn Kaufland, Aldi & Co, die ja aktuell noch kostenloses Laden anbieten, tatsächlich mal Geld dafür wollen, dann wird das nicht am oberen Ende der Skala liegen. Und die bauen gerade ziemlich aus…

Der Aufschlag von 10 Cent von AC auf DC wird entweder vom Ladeverbund oder dem HPC-Betreiber subventioniert. Die Kosten-Unterschiede zwischen der Installation einer 11kW Steckdose und einem 300kW HPC sind 6-stellig, das muss früher oder später beim Endkunden landen. Wer dich da für den Preis „auslacht“ hat keine Ahnung von der Materie.

Die Praxis ist derzeit, dass wir auch mit dem 50.000€ Sportwagen am HPC subventionierten Strom bekommen, nachdem wir schon 5.000€ Steuergeld für den Kauf bekommen haben. Wie attraktiv soll man denen die es nicht nötig haben noch machen?

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Am liebsten möchte ich es auch ganz günstig laden. Aber Unternehmen müssen auch Gewinne machen und solange die Ladesäulen nicht ausgelastet sind, wird das nicht passieren. Und da muss man dann halt die Preise anheben oder man gibt das Geschäftsmodell auf. So einfach ist das.

Also, naja, am besten, würde ich sagen, soll das der Markt richten.

Aber aktuell sind wir hier ja relativ weit entfernt von marktwirtschaftlichen Prinzipien. Der Staat greift im erheblichen Maße planwirtschaftlich ein. Und das auf breiter Basis, sei es Ladeinfrastruktur, Strompreise, Anschaffungskosten für E-Autos, Förderung Ökostrom usw.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gilt für die Ladeinfrastruktur-Betreiber aber natürlich, wie immer, dass sie aufpassen müssen, sich nicht aus dem Markt heraus zu kalkulieren. Weil, diese sind prinzipiell schon dem Markt ausgesetzt, solange der Staat hier nicht auch noch eingreifen möchte, indem er zum Beispiel Ladepreise schlichtweg festsetzt. Ausschließen würde ich das für die Zukunft auch nicht mehr, angesichts des Ausmaßes sozialistischer Anteile, der in der Politik mittlerweile erreicht ist.

Wie auch immer, ich persönlich werde Ionity-Säulen meiden, wie der Teufel das Weihwasser… :wink:

Die weitaus überwiegende Zeit lade ich sowieso zuhause. Und da gilt der normale Strompreis…

Die Ladeparks für unterwegs mit angebundenem Cafe halte ich aber für genau den richtigen Ansatz, also wie bei Seed & Greet :+1:t2:

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Hab es geändert. Meine Autokorrektur treibt mich noch in den Wahnsinn :crazy_face:

…nicht nur Dich :wink:

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Ich finde das Konzept auch gut. Vor allem, dass es überdachte Säulen gibt :wink:, schließlich muss man auch beim Tanken nicht im Regen stehen. Und dann natürlich Solaranlagen auf dem Dach :+1:t2:

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Mit Plugsurfing kann man ab 15 oktober für 54 €cent an allen Ladesäulen von alle Ladesäulenbetreiber in Europa laden ausser Ionity. Mann muss in FastNed App dann das Plug&Charge ausschalten, kost immer 59 €cent, und deine Ladekarte von Plugsurfing hinterlegen. Wenn man das PlugsurfingPlus Abo für Deutschland nimmt für 19,99 € pro Monat zahlt sich das schon aus wenn man viel am BABs unterweg ist, nähmlich 34 €cent auch für Ionity. Schau mal nach auf dem Plugsurfing Webseite. :slight_smile: :slight_smile:

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