Nja, es war schon anstrengend. Ich hatte 3 Wochen Zeit. Und das erste Mal echt überhaupt nichts geplant, ich hab beim losfahren nichtmal Reifendruck kontrolliert. Bin einfach gefahren. Und war dann nach 1 Tag in Dänemark, Strandfahren mit dem AWD ist schon lustig, da war ich auch 2 Tage am Campingplatz. Dann bin ich weiter mit der Fähre nach Norwegen - und irgendwie war es nichtmal klar, ob ich bis zum Nordkap fahre oder irgendwo in Norwegen bleibe bzw. umdrehe. Aber je weiter man die E6 hochfährt umso mehr natürlich dann das Verlangen, das Zeil auch zu erreichen. Es ist auch nichts besonderes da oben, es war im Juli so viel Nebel, das ich gar nichts erkannt habe. Was aber besonders ist ist der Weg, die Landschaft, die Natur - die Unterkünfte, die ich immer ganz kurzfristig via Booking/Airbnb gebucht hatte. Da bist mal im abgeschiedensten Wald irgendwo in einer Hütte oder am Campingplatz zwischen den Harleyfahrern… was aber auch Fakt ist, wenn der Weg das Ziel ist und man am Tag ~500km schaffen will ist das eher Stress, da hat man gar nicht die Zeit für die Landschaft; dementsprechend würde ich das niemandem so empfehlen - die Landschaft bietet einfach zu viel um da durchzurauschen;
Was leider sehr negativ in Erinnerung blieb sind die Mücken, da parkst irgendwo „auf der Alm“, neben dem Schnee, auf 500m Höhe - und kannst nicht mal deine Suppe kochen bzw. essen, die Dinger sind so enorm nervig, das hatte ich noch NIE - und ich war schon in ganz Europa unterwegs.
Nordkap steht sicher irgendwann wieder auf der Liste, dann aber im „richtigen“ Winter, also so Februar oder November - quasi als zusätzliche Herausforderung. Im Jan war ich mal bis Kiruna, das ist schon recht weit oben in Schweden - das ist abgesehen von der Herausforderung auf der Fahrbahn (ich würde meinen da zählt jeder KM doppelt) ein ganz anderes Erlebnis. Wenn du da irgendwo auf den langen Straßen stehen bleibst und du NICHTS (wirklich nichts) hörst, das war schon ein einmaliges Erlebnis.
Ansonst meine Empfehlung landschaftlich bis Lofoten, bis dahin hast so ziemlich alles gesehen und dort ist es auch schön um zu bleiben, wenngleich das mittlerweile touristisch auch eine Herausforderung (Wartezeiten Fähre, ohne Buchen geht da nichts mehr - aber auch preislich) ist.
Grenzgenial.
Bei den Tageskilometern bin ich ganz bei dir. Da mal locker 700 km am Tag im Winter in Schweden zu machen ist nicht vergleichbar mit in Österreich oder Deutschland. Hatte im Winter oben immer nur große Volvos mit Spikes. Ohne hätte ich kein gutes Gefühl gehabt. Bist als Österreicher nicht mehr gewohnt in Eisrillen zu fahren ![]()
Ja okay… wenn du dich damit wohl fühlst.
Um den Netzausbau etc. ging es mir dabei weniger. Ich würde da grundsätzlich tatsächlich lieber mit nem alten Corsa hin- und langfahren… als mit 75.000€ Autos.
Warum das? Was hat das mit dem Fahrzeugpreis zu tun?
Gut, wenn man die Wahl hat - ich werde in Zukunft auch eher mit meinem XC70 da hochfahren, wenn der mal fertig ist und läuft - weil ich aber einfach die Auswahl habe und der XC eher geeignet ist, als der P2 - aber wenn ich nur den P2 hätte ist der wsl. die bessere Wahl, als der S60 - in dem schlafen recht unmöglich war, und das sehe ich schon als sehr hilfreich wenn man in Skandinavien irgendwo rasch mal die Nacht verbringen kann und keine Hütte mieten muss.
Ich beziehe mich hier nicht auf Skandinavien, sondern Südeuropa.
Weil eigentlich überall südlich von Südtirol Autos mehr und mehr zum reinen “Gebrauchsgegenstand” werden. Auch gerade in Griechenland wird mal gerne ne Schramme oder Beule in die Wagen gefahren und einfach ignoriert “Ist ja nichts passiert.” Es stört sich einfach niemand dran. Ein kleiner Parkrempler zählt quasi nicht als Unfall.
Dazu kommen, je nachdem wo du bist, außerhalb der Städte teilweise sehr schlechte Straßenverhältnisse mit Schlaglöchern, Dirt Roads, etc.. In Städten, hier vor allem Thessaloniki, sehr enge Straßen, mit sehr schlechten Parksituationen.
Das würde ich keinem quasi Neuwagen… und noch weniger einem Auto jenseits der 50.000€ zumuten wollen.
Meine Herkunft ist aus Thessaloniki. Deshalb kenne ich die Situationen vor Ort. Man muss mit dem Verkehr “mitschwimmen” ![]()
Ja aber… dann darfst du dir kein Auto um 50k kaufen, wenn du dann nicht mehr traust irgendwo hin zu fahren. Und ja, „da unten“ wird wsl. noch weniger Rücksicht genommen, das ist aber bei uns genau so.
Grundlegend gebe ich dir aber schon recht, ich fuhr 25 Jahre lang immer 1000€ Autos mit oft über 400000km (das geht/ging mit den alten Volvos echt gut) - und da merkst du erst gar nicht, wenn irgendwo eine Delle oder Kratzer dazukommt. Seit 3 Jahren hab ich neuere Autos und die meist auch nicht Vollkaskoversichert - und da hast bei jedem Unwetter schon bammel, oder nimmst im Einkaufszentrum dann den letzten Parkplatz gaaanz unten/hinten - um den vorzubeugen; da hast schon recht - aber im Endeffekt ist selbst das 50000€ Auto für mich ein Gebrauchsgegenstand und sieht dann halt so aus, wie zb. mein S60 aussah nach 120000km - wenn man ein wenig acht gibt dann passt das schon, den einen/anderen Kratzer wirst nicht vermeiden können und wenn man dann selbst mal die Felge kaputt fährt ist der Ärger auch größer, keine Frage.
Aber DAS würde mich keinesfalls davon abhalten mit meinem Auto eine Region oder längere Fahrt nicht anzutreten
Deutschland
wird mal gerne ne Schramme oder Beule in die Wagen gefahren und einfach ignoriert “Ist ja nichts passiert.” Es stört sich einfach niemand dran. Ein kleiner Parkrempler zählt quasi nicht als Unfall.
Ich habe es mittlerweile aufgeben “Anzeige gegen unbekannt” zu stellen. Im Jahr komme ich in Düsseldorf auf im Schnitt der letzten fünf Jahre auf ca. 2.500 EUR Schaden pro Jahr.
Die Autos werden zu groß für die Stadt und die Leute können nicht mehr einparken.
Dann kann ich mich glücklich schätzen einen Dienstwagen zu haben. Max. SB bei Privatfahrten 500 €.
Bei Dienstfahrten 0 €
Und viele Dellen und Rempler fallen erst bei Dienstfahrten auf ![]()
Dann grüß mir den Λευκός Πύργος, wenn du da bist.
Und wenn du in der Nähe bist… statte dem Ουτοπία mal einen Besuch ab. Gehört Freunden von uns. Essen und Preis-Leistung sind absolut top!
Und ja… da gebe ich dir Recht. Das eigentliche fahren finde ich auch gar nicht so schlimm. Abgesehen vielleicht von der Breite des Polestar 4, wenn ich an die ganzen Mopeds on Scooter denke. Primär mache ich mir eher Sorgen um das Parken, da die meisten einfach nicht zimperlich sind… und der Polestar 4 halt recht lang und vor allem sehr breit ist. Wobei… das auch wieder davon abhängen kann wo genau du bist. Im Osten rund um Martiou finde ich es teilweise sehr anstrengend. Aber… δεν πειράζει… du wirst schon wissen was du tust!
Naja geht. 99 % fahre ich in Deutschland mit meinem Wagen umher. 1% in angrenzenden Ländern. Weiter als grob… 1000 km, was für uns ziemlich genau die Strecke zum Gardasee ist, würde ich eine Autoreise eigentlich gar nicht machen wollen. Und gerade der Weg nach Griechenland ist schon echt ein Stück… und weder die Strecke durch Italien mit anschließender Fähre. Noch der Straßenweg durch Albanien etc. erfüllt mich mit viel Zuversicht. Da nehmen wir dann tatsächlich den Flieger und besorgen und vor Ort nen günstigen Leihwagen.
Aber… ich sehe auch deine Einstellung bzgl. Gebrauchsgegenstand und kann und will dir da nicht widersprechen, nur, weil ich es anders sehe. Insbesondere der erste, bzw. die ersten Dellen, Schrammen, Kratzer… tun halt einfach auch am meisten weh ![]()
Ja… Größe der Autos, Parkleistungen, und auch insgesamt Rücksicht und Vorsicht… haben in den letzten Jahren STARK nachgelassen. Das merke ich auch immer wieder und mehr…
Ja okay… das ist natürlich ein großer Vorteil ![]()
”War das schon da?” “Neeeeeee. Das ist … ähmm… jetzt gerade erst passiert!”
Danke für den Tip ![]()
Kleine Ergänzung: wir fahren nicht durch Albanie, sondern Serbien und Nordmazedonien.
Ich berichte ![]()
“Nordmazedonien”
Dass sich Tsipras dem Druck gebeugt hat… ich kann echt nur mit dem Kopf schütteln. Aber… anderes Thema.
Bin ich voll bei dir / euch. Fahre selbst einen Saab 9000 Aero noch aus 1996 mit aktuell 445600km und würde auch gern mit dem nochmals nach Finnland fahren aber eins muss ich schon zugeben: auf so einer langen Strecke ist mir das Thema Sicherheit aber auch sehr wichtig. Und damit meine ich im Falle des Falles eines Unfalls sitz ich selbst als eingefleischter alter Saab Fan lieber in einem Auto aus 2026 als 1996 ![]()
Ich weiß. Na ja…anderes Thema ![]()
Moin @roorback hast du schon mal im P4 übernachtet? Wie läuft es nachts mit der Klimatisierung, hattest du den „Hundemodus“ an (geht der über mehrere Stunden)? Ich hatte es schon häufiger, dass die Alarmanlage auch bei längerem Sitzen im Auto angeht, wenn das Handy mit dem DigitalKey nicht auf dem Card Reader liegt. Wie kann ich dem vorbeugen, um nachts nicht geweckt zu werden? Und hast du Tipps für Matratzen?
@niklasmetz Nein, ich hab keinen P4, kann den leider auch nicht einschätzen.
Ich weiß auch gar nicht, im P2 werde ich wsl auch nicht übernachten, wenngleich das möglich wäre - der Kofferraum ist eben und größer als im S60. Im S60 übernachtete ich 2x auf meinem Roadtrip, der war zu kurz (ich bin 1,95m) - hatte also den Beifahrersitz ganz nach vorne, im Fußraum hinten einen Koffer und hab mir so eine Liegefläche gebaut. In der Limo war aber die Kante in den Kofferraum das Problem.
Übernachtet hab ich im 2012 V70 - das war sehr angenehm - da hatte ich sogar ein Zelt zum anflanschen dabei und bin zb. in Göteborg mal 1 Woche geblieben und nur im Auto übernachtet. Eine Luftmatratze(Decatlon 1,9m breite) passte ganz genau da rein und Platz war genug.
Interessant war - danach hatte ich den V90 der ja größer ist, aber auch nur optisch oder von außen - da passte die 1,90 nicht mehr in den Kofferraum, der war innen kleiner.
Aktuell wäre mein Plan die Roadtrips mit dem XC70 zu machen, da wird’s wsl. wieder passen - mit dem P2 hab ich nicht vor großartig Roadtrips zu machen, wenngleich es eine interessante Herausforderung wäre.
Ich weiß um ehrlich zu sein auch gar nicht, ob ich im P2 Alarm hab, hab ich mich letztens auch schon gefragt - aber im S60/V90/V70 hatte ich den Alarm - im Norden kannst den Wagen offen lassen, da hab ich überhaupt keine Bedenken. Im Süden hab ich auch versperrt(wobei ich mich gerade frage, wie man das überhaupt hinbekommt, der wird nicht zusperren bzw. eh nur mit der Taste an der Türe, dann ist der Alarm nicht aktiv; mit der FB wird er es verhindern meine ich) - da kann man aber den Alarm „deaktivieren“ - da wird dann zumindest die Innenraumüberwachung und der Bewegunssensor bei den alten Volvos deaktiviert und du hast Ruhe in der Nacht. Das MUSS es für den P4 auch geben, such mal in der Bedienungsanleitung. Ansonst hast schonmal auf der Fähre ein Thema ![]()
PS: „ich claude für dich“ hat folgendes ergeben → Empfindlichkeit der Alarmanlage herabsetzen
Wenn hier alle über Skandinavien und Finnland sprechen
. Für uns geht’s dieses Jahr zum ersten Mal mit PS3 mit LRDM mit Wohnwagen nach Finnland. Von Limburg nach Travemünde, dann die Fähre nach Helsinki, dann 4 Wochen Süd-Finnland plus Trip nach Kalajoki zum Familienbesuch. Bin mal gespannt, wie der PS3 zieht und zu welchem Verbrauch. Letztes WE habe ich für den Ruderverein meiner Kids einen Katamaran gezogen und bin mit 29.9Kwh/100Km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 ganz zufrieden gewesen. Der Wohnwagen ist mit 1.8 t knapp doppelt so schwer, also bin ich mal gespannt. Interessant wird das Laden - mal schauen, wie oft ich ab- und ankoppeln werden muss.
Laden in FIN sollte recht problemlos gehen, wenn ich meine ehemaligen finnischen Kollegen frage.
Ich gebe dann mal Feedback, wie es gelaufen ist.
Eines noch - Spiegel für den PS3 sind eine Katastrophe. Es gibt nichts - außer mit Saugnäpfen - was an die Spiegel passt. Jetzt habe ich mir von BraVision Spiegel für den Radkasten besorgt
.
Es wäre interessant zu sehen, ob man die Polestar-Karte auf den Reader legen kann. Dann müsste sie theoretisch dauerhaft aktiv bleiben.
Ich wollte im Juli auf einem Event im Auto schlafen und werde das dann einmal ausprobieren.
Klingt spannend. Bin echt interessiert auf deinen Verbrauch
Wir haben letzten Sommer mit dem 2er einen gut 5 wöchigen Roadtrip von der Schweiz zum Nordkapp und zurück gemacht. Nachzulesen mit Bildern hier:
Kann nur sagen, einmalige und grandiose Erfahrung.