AC Ladeverluste - Wallbox vs. Bordcomputer

Habe heute mal versucht die Ladeverluste beim P2 zu beziffern in dem ich mit einem bestimmten SoC losfahre und nach Rückkehr wieder auf exakt denselben SoC auflade.

Rahmenbedingungen:
Wallbox Mennekes Amtron 22kW
Ladeleistung 11kW

Strecke: 126km
SoC Fahrtbeginn 70%
SoC Fahrtende: 34%
Verbrauchte %: 36%

Anzeige Bordcomputer: 19 kWh/100km entspricht
errechnetem Gesamtverbrauch für 126km von 1,26*19=23,94 kWH

Anzeige Wallbox nach Aufladung auf wieder 70%: 27,99kWH

Ladeverluste: 4,05kWh oder 16,9%

Dies hält sich soweit noch im Rahmen denke ich, da gibt es schlimmere Konstellationen. Wie sieht es bei euch aus, bin auf Vergleichswerte gespannt.

Hm. 36 % von einer Akku-Netto-Kapazität von 72,5 kWh entspricht 26,1 kWh und nicht 23,94 kWh und somit einem Verbrauch von 20,7 kWh/100 km und nicht 19 kWh/100 km …
da stellt sich nun die Frage, welche der beiden Anzeigen (Verbrauch auf 100 km oder SoC) die richtige ist …

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Stimmt wenn man vom Prozentverbrauch ausgeht, wäre der viel höher als der Bordcomputer anzeigt. :thinking:

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Hier mal meine Erfahrungen zu diesem Thema

Rahmenbedingungen:
Heidelberg WB Home Eco
Ladekurve von 11-100%


Strecke: 234km
SoC Fahrtbeginn 100% (geladen bis automatisch abgeschaltet)
SoC Fahrtende: 11%
Danach wieder aufgeladen bis 100%: insg. 72,5 kWh (geeichter Zähler)

Anzeige Bordcomputer: 26,9 kWh/100km, errechneter Verbrauch (inkl. Ladeverluste) 72,5/2,34=30,98 kWh/100km
Da noch 11% SoC vorhanden waren und die Batterie ja nur 72,5 kWh Netto hat, wären das 72,5x0,11=7,98 kWh Ladeverluste.
Damit wäre der Realverbrauch (72,5-7,98)/2,34=27,6kWh/100km, was 2,5% Abweichung entspricht und der Ladeverlust in WB+WR beträgt 12,4%. Zusammen also ca. 15%
Kann man das so sagen, oder habe ich einen Denkfehler?

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Vielen Dank für diese aussagekräftige Kurve! Interessant finde ich, dass zum Ladeende anscheinend die 3 Phasen nacheinander abgeschaltet werden, um den Ladestrom zu reduzieren.

Ja, bei ca. 90% wird die Ladeleistung auch bei AC Laden reduziert. Ich werde die Tage mal testen inwieweit der Ladenstrom bzw. SoC die Verlustleistung beeinflusst. Wahrscheinlich gibt es einen Bereich z.B. 20-80% bei 6A, wo die Verlustleistung im Verhältnis zur Ladedauer am besten ist.

Mittlerweile glaube ich sogar, dass der Akku nur eine Kapazität von 71 kWh netto besitzt.
Auf Basis deines Verbrauchs und deines SOCs kommt man auf 71 kWh … und in diesem Video


mit dem Polestar-CEO wird am Anfang der China-Polestar 2 mit dem Aufkleber an der Tür gezeigt, und da steht 71 kWh … in China wird doch die Netto-Kapazität angegeben?

Die Verluste passen aber denke ich. Björn Nyland hatte auf seinem Channel da letztens auch ein Video. Ich erinnere mich daran, dass er bei sehr langsamen AC-Laden auch auf solche Werte bei komplett anderen Fahrzeugen gekommen ist.

Hab mal was gemessen, Siehe


Ich wollte mal testen wie viel Energie ich benötige um den Akku von 0% auf 100% aufzuladen um die Ladeverluste zu bestimmen. Dazu habe ich heute den Akku auf 0% gefahren. Bin dann noch knapp 2km nach Hause gefahren. Die Leistung wir bereits ab ca. 10% reduziert. Mit jedem schwindenden Prozent SOC wird weiter reduziert. Hab dann von 0% auf 100% an einer Heidelberg ECO Wallbox mit 11kW aufgeladen. Gebraucht habe ich dazu 81,19kWh. Wenn ich 72,5kWh Netto Akku Kapazität zugrunde lege, komme ich auf 10,7% Ladeverlust.

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Und nun???..ist das jetzt viel oder was sagt uns das Ergebnis??

10 Prozent ist normal bis gut…

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Völlig in Ordnung an einem AC-Lader wie der heimischen Wallbox.

Interessant wäre auch, ob der Ladestrom den Ladeverlust signifikant beeinflusst. Z.B. man lädt mit 6A statt 16A und könnte dadurch 5% Ladeverlust einsparen.

Ja vollkommen im recht grünen Bereich!

Mutig, mutig! Aber toll, auf genau so einen Test hab ich gewartet, jetzt wissen wir, dass wir im Notfall bis Null noch irgendwie fahren können, und wie bei einem Verbrenner ist Tanknadel auf Null noch nicht Stillstand. Nicht, dass ich das ausreizen möchte :sunglasses:

Das war auch mein Ziel. Es fährt sich etwas entspannter wenn man genau weiß was wann genau passiert und wie weit man dann noch kommt. So lange fahren bis komplett nichts mehr geht habe ich mich aber noch nicht getraut. Steht aber auf meiner Agenda. Dazu muss ich aber erst die Möglichkeit haben mobil nachzuladen. Ich vermute das irgendwann das Fahrzeug nur noch ein paar Meter mit Schrittgeschwindigkeit fährt und dann stehen bleibt. Eventuell lässt sich das Auto dann noch für 2 – 3 Mal „Starten“ um noch ein paar Meter weiter zu kommen bzw. auf den Abschlepper zu fahren. Das ist aber nur eine Vermutung…

Gerne darf auch jemand anderes diese Erfahrungen sammeln. :grin:

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