Budgetmaßnahmen E-Auto :AT:

Da hast Du Recht, das Steuersystem bei uns ist allgemein sehr verbesserungswürdig.
Allerdings, wenn jetzt nur das Laden mit einer Steuererhöhung bedacht wird, dann trifft das wieder die die keine Möglichkeit einer eigenen Wallbox haben.

Das stimmt - beim Verbrenner wäre es einfach. „Fixkosten“ (Steuer, Versicherung, Nova, etc. ) runter, dafür Treibstoffpreise rauf. Wäre aus meiner Sicht viel fairer und sinnvoller.

Bei Elektro geht das zugegebenermaßen nicht so einfach.

Mir geht es vor allem um den Sachbezug für Firmenfahrzeuge. Da hab ich bisher nur die Abschaffung des KM-Gelds für Fahrräder gesehen.

Für E-Autos kann ich mir vorstellen, dass sie die 0%-Regelung abschaffen und 1,5% des Anschaffungspreises monatlich zu versteuern sind. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass sie den Höchstwert anheben.

Auch in der Vergangenheit hat es Änderungen im Sachbezug gegeben die bestehende Verträge betroffen hat. Und zwar bei der Einführung der CO2-abhängigen Besteuerung des Sachbezugs. Da galt die erhöhte Steuer auch für Autos die schon vor Einführung der Regelung angeschafft wurden. (Ich weis das aus eigener Erfahrung, da ich ca 1 Jahr vor Einführung ein Auto bekam das 2g über der Grenze war und ich noch 4 weitere Jahre fahren musste (Car-Policy).

nachdem unsere neue Regiereung sehr „Wirtschaftsnahe“ ist und eher das Geld von der Kleinen „Frau/Mann“ nimmt, könnte ich mir vorstellen, dass sie das „übersehen“…

Rückwirkend werden solche Änderungen selten gemacht, was es aber nicht ausschließt. Ich würde mich ein bißchen ärgern, weil wir unseren alten Ford durch einen Hyundai Kona als unser 2. Auto ersetzt haben. Aktuell müssen wir keine Motorbezogene Steuer zahlen und ich würde das gerne für die nächsten 4 Jahre so behalten(oder wie lange wir das Auto auch haben werden) :stuck_out_tongue:

OT:
Der Kona ist preislich wirklich gut! 48kwh Smart mit guter Serienausstattung um 25.500(mit Klimabonus) ist eine Ansage.
Wir sind jetzt vollelektrisch unterwegs und ja wir können auch noch in den Urlaub fahren(das fragt mich jeder komischerweise, wie wir das jetzt machen) :slight_smile:

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Ich bin da auch zwiegespalten: hoffe natürlich das es für mich als „Firmenautofahrer“ nicht teurer wird, befürchte aber auch dass wir als Privatpersonen die Rechnung diese Sparpakets tragen müssen.

Es scheint nun fix zu sein: 34 der Beilagen XXVIII. GP - Ausschussbericht NR - Gesetzestext

Die Berechnung ist, wie zu erwarten nicht einfach, auf Facebook hat jemand einen Rechner gebastelt: KFZ-Steuer Rechner Österreich

Das wären bei meinem P2 SMLR 2024 knapp 60,-/Monat

Ich weiß nicht… Dinge, die die Welt nicht versteht.

Mein P2 kostet mich laut dem Rechner im Jahr dann € 1032,–, etwas mehr wie ich Pi x Daumen mal selber herumgerechnet hatte.

Zum Vergleich mein vorheriger Octavia RS hat mich im Jahr € 840,-- gekostet.
Mein 2011er VW Bus mit 9l Verbrauch und „Abgaswerte wie ein Kohlekraftwerk“ (so schlimm ist es natürlich nicht) kostet derzeit € 595,-- im Jahr.

Ob da nicht vielleicht etwas der falsche Anreiz gesetzt wird?

Hallo nach Österreich,

habt ihr vielleicht nicht die KW - Leistung in der Zulassung angegeben?
Die ist, zumindest hier in DE, deutlich unter den Max-Werten von Polestar.

Bei meinem P4 SM laut Papiere 75 kW (Nennleistung) - Wert Polestar 200 kW (Max)

VG

doch doch… 192kw bei mir im Zulassungsschein, auch damit berechnet

lg

Alter Falter. Das ist ja teuer dann. :disappointed_relieved:

VG Volvi

Jep, wenns stimmt zum :face_vomiting:

Bin mal gespannt wie lange der „Gewichtsanteil“ juristisch hält. Widerspricht doch grundsätzlich jedem Gleichbehandlungsgrundsatz. Gewicht haben alle KFZ, somit müsste der, wenn auch für alle KFZ gelten. :man_shrugging:t2:

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macht beim Polestar ca. 30€ im Jahr aus… oder 3%, ist dann irgendwie auch schon egal

Nö, macht pro Monat knapp 40€ aus bzw. Im Jahr hald 480€. Nicht gerade wenig :wink:

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Ich habs an anderer Stelle schon gepostet…

192 kW – 45 kW = 147 kW
35 kW * 0,25 € = 8,75 €
20 kW * 0,35 € = 8,75 €
92 kW * 0,45 € = 41,4 €
Summe kW-Komponente pro Monat: 58,9 €

2123 kg – 900 kg = 1.223 kg
500 kg * 0,015 € = 7,5 €
700 kg * 0,03 € = 21 €
23 kg * 0,54 € = 12,42 €
Summe Gewichtskomponente pro Monat: 40,92 €

99,82 € / Monat
1197,84 € / Jahr

Das hab ich mir errechnet, Fehler vorbehalten :slight_smile:

Hab mal ChatGPT gefragt:
Ist das schon sicher, dass das auch auf bereits angemeldete Fahrzeuge gilt???

ChatGPT phantasiert da ein bisschen was zusammen:

…am 7.3.2025 im Nationalrat diskutierten Wegfalls der Steuerbefreiung für neue und bestehende E-Autos von der motorbezogenen Versicherungssteuer zu bedenken…

das steht so im Artikel des ÖAMTC.

Die Formel macht wenig Sinn, somit würde ein Tycan Turbo (GT) weniger kosten als zb. ein Polestar 2 DM, da dieser scheinbar mit 142kw Nennleistung angegeben ist :roll_eyes:

Won wo kommt eigentlich dieser Wert der Dauer bz.w Nennleistung? Kann das der Hersteller selber eintragen?

Wenn das wirklich stimmt, wäre das eine riesen Sauerei und eigentlich überhaupt nicht argumentierbar.

Naja Österreich halt.
Zuerst wird gewählt, und dann die Autofahrer belastet.
Das ist unabhängig von der Partei seit Jahrzehnten Usus.

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