Für mein Empfinden gibt diese schwarze Wand mir ein „Kastenwagen-Feeling“ - damit ist der PS4 sofort aus meiner Auswahl; kein Interesse mehr. Selbst eine Schießscharte als Heckscheibe bietet gefühlt ein besseres Ambiente.
@TI: Sorry, but I can feel it!
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Die etwa 15.000 EUR Preisunterschied beziehen sich auf mein in 2022 mit 6.000 EUR BAFA-Förderung erworbenes Fahrzeug, heute wäre das Fahrzeug in vergleichbarer Ausstattung für mich also 15.000 EUR teurer, ohne Berücksichtigung dieser Förderung verbleiben aktuell ca. 9.000 EUR Differenz (um genau zu sein: 9.200 EUR bzw. 8.000 EUR im Falle der Farbe Magnesium). Das ist dann die Preiserhöhung, die Polestar selbst über zwei Modelljahre hinweg vorgenommen hat.
Gegenüber dem Modelljahr 2023 (mit Preisstand Anfang 2023) hat Polestar das Modelljahr 2024 (unter Berücksichtigung des herstellerseitigen BAFA-Anteils) für den Dual Motor um (knapp) 4.700 EUR erhöht. Und gleichzeitig fiel die BAFA-Förderung von 4.500 EUR auf 3.000 EUR, da der Nettopreis zu hoch wurde. Aus Sicht des Kunden wurde das Fahrzeug also mit Modelljahreswechsel 23/24 auf einen Schlag um 4.700 EUR + 1.500 EUR = 6.200 EUR teurer.
Und genau das halte ich für einen Fehler. Meine Werkstatt bspw. vertreibt auch Jaguar und Land Rover, somit werden auch andere Markenbesitzer angesprochen. Wenn ich zum Kundenservice will, muss ich an den Neuwagen vorbei. Da steht aktuell ein C40, demnächst auch ein EX30. Letztens musste ich etwas warten. Und schon schaut man mal interessiert und setzt sich in die Autos auch rein. An Polestar geht das alles vorbei.
Ernsthaft? Deiner Logik nach müssten dann XC40 / C40 teurer als der Polestar 2 sein. Ist aber bereits im Basispreis nicht der Fall. Und mit Nachlässen bekommt man die Fahrzeuge derzeit inkl. Überführung bereits ab 44.000 EUR, während der Polestar 2 über 50.000 EUR kostet. Und der (X)C40 wird obendrein auch noch in Europa gebaut, so dass die Lohnkosten in der Fertigung hierbei noch höher sein dürften …
Ich habe ja schon im P4 drin gesessen. Jeder Kombi ohne Glasdach ist hinten wesentlich dunkler. Zudem ist die Trennwand zwischen Kofferraum und Rücksitzbank beleuchtet und imitiert das Tageslicht der Heckscheibe. Das ganze ist in meinen Augen weit von einem „Fail“ entfernt.
Letztendlich zeigen ja die aktuellen Neuzulassungen, wohin sich Polestar in D manövriert hat. 265 Fahrzeuge im Dezember, davon 26 (!) private Zulassungen (letztere hat der Deutschland-Chef von Polestar dann hoffentlich alle persönlich übergeben!
).
Genau das ist der Punkt. Der fehlt auf dem gezeigten Foto weiter oben. Dieser Bildausschnitt wäre mir auch wirklich zu dunkel. Aber in vielen Videos bei Tageslicht und die Funktion des Ambiente-Lichts gerade vor dieser „senkrechten Hutablage“ könnte ein Hingucker sein.
Und letztlich: Wann sieht man denn die Wand? Doch nur, wenn man in den Rückspiegel schaut, und der schaut ja „durch“. Ich glaube kaum, dass man als Passagier auf den Rücksitzen dieses „Engegefühl“ bekommt.
Aber auch hier gilt: Über Geschmack und Gefallen lässt sich vortrefflich diskutieren.
Also mir fehlt schlicht die Möglichkeit, hinten aus dem Fenster zu gucken. Einen Sinn ergibt dieses Design auch nicht. Oder wird dadurch auch nur eine Funktion verbessert?
Dazu gibt es Beiträge von Polestar: Die Dachlinie kann flacher abfallen, ohne den Platz auf der Rückbank einzuschränken. Die für die Karosseriestabilität wichtige Querstrebe im Dach kann wesentlich weiter runter gezogen werden, wo sie sonst genau in der Sichtlinie wäre.
Und ganz ehrlich: Digitale Rückspiegel sind keine Weltneuheit. Solange das System zuverlässig funktioniert, sehe ich da kein Problem. Man sieht sogar sehr viel mehr, als man es durch ein kleines Schlitzfenster tun würde.
Am besten erst Mal selber ausprobieren, bevor man ein vorschnelles Urteil fällt. Ich war anfangs auch skeptisch, aber das, was ich bisher sehen konnte, stimmt mich zuversichtlich, dass das ganze in der Praxis keine Nachteile für den Fahrer hat. Mit Haustieren sieht das dann vielleicht wieder etwas anders aus, aber das ist ein anderes Thema.
Also, das ist doch beim Tesla M3 dann irgendwie besser gelöst. Da ist die Scheibe runtergezogen und halt eine Strebe mitten im Dach. Eine große Heckklappe gibt es damit doch auch nicht oder doch?
Fünf digitale Rückspiegel für alle Mitfahrer sind auch nicht verbaut.
Die Heckklappe vom P4 ist auf jeden Fall sehr viel größer als die vom Model 3. Das hat ja nur so eine kleine Coupé-Luke. Der P4 hat eine richtige Heckklappe, wenn auch etwas tiefer angeschlagen wegen der abfallenden Dachlinie.
Und das Argument mit den 5 Spiegeln verstehe ich nun wirklich nicht. Den Innenspiegel können alle 5 Insassen gleichermaßen gut benutzen, wenn sie wirklich wollen. Das Bild ist ja unabhängig vom Blickwinkel immer grade nach Hinten ausgerichtet. ![]()
Wie gesagt, ich habe mich in dem Auto sehr wohl gefühlt und denke nicht, dass man sich als Insasse irgendwie eingeengt fühlt. Aber das sollte jeder selber ausprobieren.
Dass dieses zugegeben ungewöhnliche Designmerkmal einen ausschlaggebenden Einfluss auf den Erfolg des Autos haben wird, glaube ich in keinem Fall.
Was mich viel mehr umtreibt sind die Moment nicht wirklich vorteilhaften Nachrichten gegenüber der E-Mobilität in diesem Land. Stichworte wie Förderstopp, Hertz, Zulassungszahlen Verbrenner, herunterfahren der Produktionskapazitäten, etc. gehen im Moment schon massiv durch die Presse und lassen die E-Mobilität zum Teil wie die falsche Richtung oder ein elitäres Hobby Besserverdienender dastehen. Ich weiß nicht, aber motivierend ist das alles nicht.
Naja,Volvo hat jetzt die Produktion von Dieselmotoren eingestellt .
Man kann keinen Volvo Diesel mehr bestellen und der Benziner soll zeitnahe folgen .
BMW und Mercedes wollen 2027 die Produktion von Verbrennern einstellen .
Da ist die Marschrichtung doch klar .
so long
Anscheinend gibt es Passagiere, die ununterbrochen nur aus dem Heckfenster gucken ![]()
Kein Mensch guckt durch die Heckscheibe .
Oftmals sind die hinteren Kopfstuetzen so hoch ,das man sowieso nichts sieht .
Es ist ganz einfach ungewohnt wenn es keine Heckscheibe gibt .
Man denkt , das irgendetwas fehlt .
so long
Ich bin mir relativ sicher, dass Polestar mittelfristig entweder in Volvo aufgeht oder wieder verschwindet. Die Menge an „scheissegal“ zur Lösung von drängenden Problemen, die geballte Inkompetenz/Gleichgültigkeit von Mitarbeitern bis hin zum CEO, kann sich so eine kleine Marke mit selbst erklärtem „Premiumanspruch“ und hohen Preisen nicht leisten.
Mir egal, die angekündigten Modelle holen mich eh nicht ab. Der Polestar 2 ist in Punkto Alltagsnutzen, Performance und Design ein herausragendes Automobil und wird es auch in retrospektiver, geschichtlicher Betrachtung immer bleiben. So wie eine DS, ein RO 80 oder ein Mercedes Pagode. Ich kann dann sagen „ich hatte damals einen“, egal was ich dann fahre.
Und damit BTT: Ich würde kein Geld mit dieser Aktie verbrennen! Dann lieber das Geld wohltätig stiften und damit noch etwas Gutes tun.
Gut möglich. In jedem neuen Markt gibt es nach einiger Zeit eine Marktbereinigung. M.E. ist auch Tesla nicht sicher…
Das aktuelle Marktumfeld zumindest in Europa ist sehr schwierig, das spüren alle Hersteller.
Ich bin mir sicher, dass die Hochpreis-Strategie intern diskutiert wird…
Wenn man unbedingt in Polestar investieren möchte kann man das ja indirekt ueber Volvo Cars Aktien machen .
Volvo hat eine deutlich grössere Ueberlebenschance als Polestar , meldet Rekordverkäufe und ist zur zeit sensationell billig .
so long
Die Aktie kennt nur eine Richtung. Und das ist Süden. Ein deutliches neues Allzeittief. Gruselig.
Ich stimme zu dass der Polestar ein herausragendes Automobil ist. Wenn es ihn nicht gäbe würde ich noch immer meinen RS Q3 mit 5 Zylinder Turbo als Nutzauto fahren. Auch der Vergleich mit dem Ro 80 passt, auch der war mit neuem Antriebskonzept und Design ein Jahrhundertauto.
Die DS ist jedoch etwas anderes, ich habe auch eine schwarze Göttin mit cognacfarbenem Ledersitzen in der Garage. Die ist ein Kunstwerk, eigenständig, aber nicht stilbildend.
Und die Mercedes Pagode? Dazu muss man wohl Schwabe sein und beim Daimler engagiert. Zumindest hatte die aber Stil was man heute von den Autos aus Stuttgart kaum mehr sagen kann.
Ich hätte es auch eine Nummer kleiner machen und den P2 mit dem Saab 900 und dem Volvo P1800 vergleichen können.
Alles Autos wo man noch Jahrzehnte nach Produktionsende denkt „Wow, der war richtig geil“. Bei den Elektroautos sehe ich da noch den späten i3 mit der großen Batterie und den Taycan, ein Auto aus dem Jahr 2019 das heute noch Maßstäbe setzt.
Das hat nichts mit wirtschaftlichem Erfolg zu tun. NSU ist im Volkswagen Konzern aufgegangen, Citroen stand mehrfach vor der Pleite und ist heute eine Marke von Stellantis, nur Mercedes hatte mehr Erfolg, Saab hat ein unrühmliches Ende erlebt und Volvo gehört nach Ford nun zu Geely.
Meine Meinung zu einer Investition in die Polestar Aktie habe ich ja bereits mehrfach kund getan. Den PS2 würde ich aber vielleicht noch mal kaufen, für mich gibt es weiterhin keine vollwertigen Alternativen. Nicht der i4, nicht der id7 und auch nichts aus Korea.