(K)eine Garantieverlängerung (kostenpflichtig)

Klar mag das für den ein oder anderen eine Lösung sein.

Als ich mein Fahrzeug gekauft habe, gab es von Polestar schriftlich die Aussage, dass es eine Garantieverlängerung geben werde und diese zeitnah vorgestellt werde. Dies war aufgrund der geplanten privaten Übernahme des Dienstwagens und einer kalkulierten Haltedauer von 5 Jahren ganz wesentlich für die Bestellung - grade bei einer neuen Marke und Technologie.

Insofern ist die fehlende Garantieverlängerung a.m.Sicht viel mehr als nur „ärgerlich“. Aber was soll‘s, das ist nun mehrfach rauf und runter diskutiert.

Da Du aber die Frage stellst „Warum … bestellt ihr euch keinen neuen?“:
Ich werde mir nun sicher einen Neuen kaufen, allerdings prinzipiell nicht bei einer Firma, die schon beim ersten Kauf nicht zu ihren Zusagen gestanden hat. Es mag ja sein, dass der ein oder andere die Reibungshitze beim „Über den Tisch ziehen“ als Nestwärme empfindet … ich nicht.

Und im Gegensatz zu 2019 (Reservierung des P2) gibt es derzeit Alternativen für mich.

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Für mich persönlich ergibt es überhaupt keinen Sinn, das gleiche Auto mit weniger Ausstattung zu einem höheren Preis nochmals zu kaufen und dabei Wertstabilität für den späteren Wiederverkauf zu verlieren.

Darüber hinaus verstehe ich diejenigen nicht, die einem Hersteller wie Polestar und dessen Philosophie eine so hohe, zusätzliche Finanzspritze verpassen.
Dies hat nämlich genau den entgegengesetzten Effekt, sprich das Produkt verbessert sich nicht weiter, sondern bleibt auf dem jetzigen Stand.

Dann kommt noch hinzu, dass ich persönlich sicherlich nicht das Risiko eingehen werde, dieselben Fehler/Probleme, die ich bereits mehr oder weniger mühsam über die Garantie geregelt habe, nochmals durchlaufen zu müssen.
Dazu fehlt mir die Lust und auch die Lebenszeit ist mir dafür zu schade.

Und zu guter Letzt habe ich sehr viel Zeit, Arbeit, Geld und Liebe (wie bspw. Pflege) in das Auto gesteckt, was ich neben der Launch-Ausstattung zu dem Preis bei Wiederkauf nicht wieder erhalten werde.

Und wer garantiert mir, dass beim neu bestellten Polestar 2 etwas/alles besser ist?
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei denjenigen, die schon den 3 Polestar 2 haben, sich nichts geändert, sondern sogar verschlechtert hat.

Für mich gibt es demzufolge keinen einzigen Grund meinen PS2 zu verkaufen und mir nochmals einen zu bestellen, da ich mit meinem Fahrzeug im jetzigen Zustand sehr zufrieden bin.

Der persönliche Wunsch nach einer Garantieverlängerung wäre halt das i-Tüpfelchen, das ich mir wünschen und das Gesamtpaket abrunden würde.

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Ich habe das Thema am 5. August in meinem monatlichen Meeting mit unserem CM noch mal platziert. Es ist Polestar Deutschland offensichtlich peinlich, dass die Garantieverlängerung noch immer nicht final ist.
Bei der Gelegenheit habe ich nochmals darauf hingewiesen, dass die Early-Birds sicherlich nicht weiter die Fahnenstange hochhalten werden und damit zu rechnen ist, dass die verärgerten Kunden in Zukunft ihr Glück bei einem anderen OEM suchen werden.
Aber was sollen die in Köln machen, wenn Göteborg mauert?

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Sind Garantieverlängerungen nicht eher Ländersache (wg. unterschiedlicher Gesetze bzw. ursprünglicher Gewährleistung)?
Im Grunde ist es aber auch egal, denn Polestar versemmelt es. Wer genau interessiert doch nun wirklich nicht.

Jein, natürlich hat jedes Land so seine eigenen Beschränkungen, aber der Chef muss es unterschreiben. Und der sitzt nun mal in Göteborg - oder China, was weiß ich…

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…und jeder schiebt die Verantwortung auf den anderen.

Da ist doch klar, das dabei nix raus kommt…

Na ja, ich denke im Moment ist es das klassische „Schwarzer-Peter-Spiel“ … was man bei der postulierten Firmenkultur nicht zulassen dürfte. Statt die Kunden zufrieden zu stellen, vergeudet man die Energie dafür, sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen, wenn der CEO nachfragt…
Und wenn es wichtiger ist, sich jetzt darüber zu streiten, wer Schuld hat, dass ein Kunde nach dem anderen die Segel streicht, statt dies zu verhindern … ist dies schlicht Managementversagen.

Ich glaube ja immer noch, dass Polestar sich nicht lumpen lässt und auf den letzten Drücker noch einen raushaut. So wie mit dem 500€-Gutschein, der Verlängerung der Konnektivität oder dem Ionity-Angebot.
:pray: Die Hoffnung stirbt zuletzt…

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Ich hebe mal meine Hand. Wenn ich hier Vieles richtig verstehe wollen Einige eine Garantieverlängerungen, weil sie davon ausgehen, dass der PS bald große Probleme macht. Das erinnert mich an die Lauterbach Rhetorik, wir glauben, gehen davon aus, nehmen an…. , wissen tun wir nix!!!
Wenn man nun aus dieser Angst das Auto weggibt und ein sich ein neues Fahrzeug anschafft, was bei gleicher Ausstattung ungleich teurer ist, und das evt alle 2-3 Jahre wiederholt, dann ist das eine verdammt kostspielige Angst. Daher gehe ich voll ins Risiko, ich halte den Wagen.

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Guten Abend!

Ich möchte da gar nicht mehr darauf eingehen, im Grunde ist ja alles von allen Seiten gesagt.

Eine Frage hätte ich nur…Warum hast du eigentlich für dein Fz, und ich gehe mal davon aus das du diese hast, eine Vollkaskoversicherung…Warum?

Weil du glaubst?..weil du davon ausgehst?..weil du annimmst?..aber eigentlich wissen tust du nix ( natürlich nur auf einen möglichen Schadensfall/ Unfall bezogen )

Teure Angst über die Jahre, deswegen extra eine Vollkasko für nix wissen.

Schönen Abend trotzdem!

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Den Einwand verstehe ich nicht ganz…
Ob ich Vollkasko habe oder nicht, ich gehe davon aus, das die angesprochene Klientel eine hat, zumal beim Leasing das nur schwer zu umgehen ist. Ich habe btw gekauft :stuck_out_tongue_closed_eyes:

2-3 Jahre sind vermutlich schon eine zu lange Haltedauer, zumindest solange der Markt so verrückt ist wie zur Zeit. Wechselt man jährlich, bekommt man für das Gebrauchtfahrzeug mehr als das neue kostet. Ist halt nicht jedermanns Sache. Meine eigentlich auch nicht, aber es ist verlockend einen Neuwagen ohne Wertverlust zu fahren. Diese Marktanomalie wird aber wohl nicht dauerhaft bleiben.

Der Vergleich Vollkasko mit Garantie hinkt aber. (abgesehen davon - ich bin bis jetzt alle meine KFZ ohne Vollkasko gefahren)

Garantie = ich will nicht für schlechte Qualität oder Konstruktionsschwächen des Herstellers zahlen müssen

Das hat mit einer Vollkasko - die Schäden übernimmt die ICH verursache für mich nichts zu tun.

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Das wird zwar gerne immer wieder wiederholt bleibt aber trotzdem falsch. Bei jedem geförderten Auto das eine nicht vorsteuerabzugsberechtigte Person neu kauft und dann wieder verkauft macht der Deutsche Staat ein Plus wenn es dann Dänemark exportiert wird.
Man muss also kein schlechtes Gewissen haben, im Gegenteil.

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…kommt immer darauf an, wie weit der Blickwinkel ist…oder „is there really something like free lunch?“…oder anders gefragt: Ist „umsonst“ wirklich umsonst?

Damit bin ich hier gleich wieder raus, weil’s dazu - je nach Blickwinkel - auch nach langen Diskussionen und Argumentationsketten keine Einigung geben wird… :sweat_smile: :innocent:

Falsch.

Dabei nicht. Aber beim Kauf. Und zwar mehr als die Prämie.

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Der Staat nimmt die „Mehrwertsteuer“ (falscher aber poulärer Begriff, aber lassen wir das mal stehen) ein wenn ich das Auto neu kaufe. Einen Teil davon kehrt er als Förderung wieder aus. Er macht dabei ein Plus.

Beim Privatverkauf läuft mehrwertsteuermäßig nichts. Weder führe ich etwas ab, noch kann sich der gewerbliche Aufkäufer etwas zurückholen oder bei der Ausfuhr erstatten lassen. Aber seinen Gewinn versteuert er. Wieder macht der Staat ein Plus.

Und ich kaufe das nächste Auto neu. Siehe oben, der Kreis schließt sich, der Staat macht das nächste Mal ein Plus.

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Finanzmathematik und Betriebswirtschaft sind exakte Wissenschaften. Da gibt es nur richtig oder falsch gerechnet.

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Danke für die Präzisierung. Ich hatte an einen Deutschen Händler verkauft und war von diesem Fall ausgegangen. Ein dänischer Händler zahlt seine Steuern natürlich in DK. Noch eine Partei mehr, die von dem Handel profitiert!

Es hilft, wenn man Aussagen nicht nach Belieben verkürzt.

Aus

machst Du

< plonk >

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