Ich finde, dass ein Bedarf von 1 Std. für die Vorkonditionierung technologisch absurd ist. Softwarefehler hin oder her: eine Akkuheizung muss einen Auto-Akku. egal welcher Größe, innerhalb von 15-20 Min. auf Ladetemperatur bekommen. Ich möchte auch mal vergleichsweise spontan laden können und nicht 1 Std. im voraus planen.
Heute mussten wir bei -2°C 15 kWh nachladen: 40 kW Leistung hat das Lademanagement zugelassen. Das ist doof.
Am Sonntag spontan auf dem Rückweg von Rothenburg nach Stuttgart an einer 300 kw Alpitronic Säule geladen. Angekommen mit knapp über 50% und 35min Vorkonditionierung. Gestartet mit ca. 45-55kw und 70-75% dann kurz richtig Power gegeben und über 115kw gesprungen.
Heute dann nach erneuten 35min Vorkonditionierung mit 45% an eine 250er Säule geladen. Kam nie über 63kw hinaus.
„Spontan“ und nicht richtig leer mag er wohl echt nicht. Fand es aber vor allem schade, dass mir die Vorkonditionierung sogar 3% zusätzliche Kapa gekostet haben, als ca. 20min vorher angezeigt. Das hat mich gewundert. Und musste im Verkehr komplett schleichen.
Bei unserem BMW ist es aber auch so. Ich fahre oft bis zu 1,5 Stunden mit aktiver Akkuheizung zur Ladesäule. Bin kein Experte, ich denke, es hängt mit den Außentemperaturen zusammen. Auf einer Seite muss der Akku vortemperiert werden, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen und auf der anderen Seite wird der vom Fahrtwind wieder gekühlt. Bin mal gespannt, wie meine Erfahrungen im Sommer sein werden. Da wird der Akku wahrscheinlich gekühlt werden müssen .
Unseren Polestar haben wir allerdings noch nie am Schnelllader angeschlossen.
Die Frage die ich mir stelle, können das andere Autobauer besser? BMW, Schercedes, Tesla, etc?
Schaffen andere viel bessere Ladekurven im Winter nach erfolgter VK, am besten solche wie im Sommer?
Sehe ich ähnlich. Die Energie um die Masse auf Temperatur zu bekommen wird nicht weniger wenn man langsamer heizt. Aber die (Wärme-)Verluste durch den Fahrtwind müssen enorm sein.
Wenn es die Heizung nicht schafft das Teil auf Temperatur zu bekommen ist sie einfach zu klein dimensioniert. Oder ist der Akku so gut isoliert? (Dann würde ich es noch weniger verstehen, warum das Teil nach stundenlanger Fahrt nicht selbst warm wird).
Ich brauch es nicht so oft. Im Sommer komm ich immer auf tolle Ladegeschwindigkeiten. Und diesen Winter war ich noch nicht darauf angewiesen. Letzten Winter hatte ich mal eine lange Fahrt und da hab ich mit Beschleunigen und Bremsen ein gutes Ergebnis erzielt.
BTW ich lade auf der Langstrecke mit einem Zeittarif und da ist die Ladegeschwindigkeit relevant sonst ist der Vorteil des Tarifs dahin (ca 70ct/min).
Polestar kennt das Problem. Die arbeiten daran ja leider immer noch. Denke und hoffe das es hier ein Softwarefehler ist.
Ich habe die Probleme bei 10-15 Grad Außentemperatur. Daher glaube ich nicht, dass es so normal ist?
Optimal sind ja 20-25 Grad.
Wenn ich so an mein Handyakku denke, bisschen Pornos gucken, Akku ist warm. Da sollte ein Autoakku doch nach paar Minuten Fahren doch auch die paar Grad erhitzen.
Was ist eigentlich mit den Freunden vom letzten Winter? Waren die Ladegeschwindigkeiten dort auch so bescheiden?
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Ladeleistung letztes Jahr so mies war.
Sofern ich das richtig verstanden habe, kennt Polestar auch das Problem und hat es aktuell mit einem quickfix in 4.2.8. behoben. Der Quickfix ist, dass die VK früher anspringt, und nicht erst 30min vorher. Diese Lösung ist nicht optimal.
Das Thema selbst ist auch noch trivial. Man möchte ja in den meisten Monaten eine gute Kühlung der Batterie. Energieeffizienz, Performance und ladeleistungen sollen passen. Das sind sind Themen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Insofern gehe ich davon aus, dass es mit mehr Zeit noch eine bessere Lösung geben wird.
Vielleicht kann über @Enso im neuen Jahr nochmal was von Polestar kommuniziert werden.
Ich beneide gerade meine Nachbarn an der Lade.
(Ionity 300KW) Alle sind ca. mit zw. 9 und 12% an die Säule gekommen. Ich hatte ca. 45 min VK Time und 9%.
ID Buzz 200KW
Porsche 249KW
BMW i4 210 KW
Noch ein porsche 269Kw
Heute am Ende der Stuttgart-Radolfszell-Stuttgart Tour manuell den Ladestop eingeplant. Mit 99% los und mit 8% wieder an die 250er Säule. VK ging ca. 1h vorher los. Hat dann in der Zeit 5% Kapa gezogen. Angezeigt war anfangs 13%.
164kW Peak war bei 13% erreicht. Ab knappen 60% ging es dann auf 115kW runter.
War ok, aber verstehe, dass man da sehnsüchtig auf andere Marken schaut.
heute über 800km Autobahn, Durchschnitt 105km/h, also wo es ging meist 130-140km/h gefahren, die VK ist bei 2 Ladestopps wie geplant angesprungen, ein spontaner Zwischenstopp war entsprechend etwas langsamer
beim ersten mal VK ca 90min vorher (Akku hatte bei Fahrtantritt das Schneeflockensymbol, Außentemperatur war -5) 10-80% knapp 30min, perfekt für mich
Stopp wurde adhoc ohne Vorplanung wegen Überlastung der späteren Ionity Stationen an der A5 zwischengeschoben, hier wurde mit 25% an eine doppelt belegte 300kw Alpitronic (EnBW) angesteckt, Ergebnis war wie zu erwarten maue Ladeleistung mit ca 100kw, für mich ok weil ungeplant, umkonditioniert und sowieso geteilte Leistung an der EnBW Station
Stopp normal eingeplant über Navi, 40min vorher VK gestartet, Ladedauer bei eisigen minus 2 Grad wieder knapp 30min 10-80%, perfekt für mich!
für mich ein Zeichen daß die Hardware funktioniert, die hick-ups mit langsamerer Ladegeschwindigkeit trotz unsäglich langer VK scheint irgendein SW Thema zu sein. Bei mir war die Gesamtzeit bei dem Szenario ca 33min, seither aber zum Glück nicht noch mal passiert
Mal grundsätzlich eine Frage zur VK: merkt jemand irgendwie etwas, außer die Meldung im Display? Bei meinem Model Y war deutlich zu hören und zu spüren, dass der Akku aufgeheizt wird. Im P4 passiert gefühlt nichts
Meine Erwartung wäre gewesen, dass auch im Polestar die wärmepumpe genutzt wird, da deutlich effizienter. Aber vielleicht ist es auch der Grund, wieso der Tesla auch im Winter deutlich schneller lädt als der Polestar.
Neue Beobachtung: wird die komplette Ladekurve nach unten Parallelverschoben?
Nachdem ich 3,5h gefahren bin, waren 170kw Leistung drin. 4-70% in 27min. Sehr gut.
Auto abgestellt, auskühlen lassen (4h bei 0 Grad). Jetzt interessehalber nochmal drangstellt mit 55%.
Start 50kw
Selbst beendet bei 71% mit 10kw ladeleistung an einem gut besuchten 300kw lader. Für mich nicht nachvollziehbar.
Nicht unbedingt. Ich hab mal nach 3 Minuten Fahrt und eisiger Kälte an einem 60kw Lader mit 70% SoC ganze 22kw bekommen und ab 90% SoC ging es dann auf 30kw Ladeleistung. Ich brauchte keine schnelle Ladung, war zu dieser Zeit einkaufen und das Auto war maximal ausgekühlt. Spannend war bloss, dass er die Leistung ab 90% SoC steigerte
Ich musste heute vor dem Urlaub von 50 auf 85% laden. Kann zu Hause nicht laden, also an 400kw Enbw bei 5 Grad. Hab 50min gebraucht, min. 25 kW, max. 55 kW. Ich habe noch nie Werte unter 30kw gesehen, ein Erlebnis für sich. Aber irgendwie hatte ich gar nicht gehofft, dass es doch noch etwas hoch geht, und das bei über 80%.
Das ist der einzige Teil, den ich ungewöhnlich finde. Das schreit aber für mich nach Begrenzung durch die Säule, nicht nach Begrenzung durch das BMS (Auto).