Ladegeschwindigkeit

Ich bin beim ersten Ladestopp mit einem Verbrauch von 30kWh/100km angekommen, das ist viel, aber mit zügiger Fahrt, VK und Kaltstart irgendwie vertretbar. Für das nächste Ziel soll ich gemäss GM mit 16% SoC angekommen sein. Ich ging davon aus, dass das realistisch sein muss, schliesslich war der Akku und der Innenraum dank Ladepause vorgewärmt. Zudem habe ich den Verbrauch während der Fahrt auf 28kWh/100km reduziert, aussen wurde es wärmer. Dennoch zeigte es mir 50km vor dem Ziel einen Ankunftswert von 0% an. Ich musste also noch eine Zwischenladung einlegen. Das ist mühsam und unverständlich, weil die Prognose des Ankunfts-SoC doch aufgrund der letzten Fahrt erfolgen müsste.

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Weiß jemand, wie GM den SoC kalkuliert? Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. In der kalten Jahreszeit ist der prognostizierte SoC um 15% zu optimistisch, wenn es wärmer ist, passt es ziemlich genau. Eine Ladeplanung im Winter ist sehr schwierig beim P4.
Zuvor bin ich den P2 gefahren, da hat der SoC eigentlich immer gut gepasst.
Rechnet Google falsch? Oder meldet der P4 falsche, unrealistische, Werte an GM?

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Bei mir ist es nicht so viel, wenn auch nervig. Ich fahre normalerweise 130 bis 140 kmh, wo frei. Hier 2 letzte Fahrten:

  • 90 % SoC, -6 Grad, trocken, Akku mit Flocke: Abweichung ca. 2,5% pro 100km
  • 90 % SoC, 0 Grad, teilweise Schnee und Nasse Fahrbahn, Akku ohne Flocke: Abweichung unter 1% pro 100km

Ich denke, dass der Akku unterschiedlich kalt sein kann, ob mit oder ohne Flocke. Z.B. stand das Auto vor der ersten Fahrt 1,5 Tage unbewegt unter 0 Grad und es hat glaube fast 70km gedauert, bis die Flocke während der Fahrt verschwand.

Bin gestern bei frostigen Verhältnissen 1150km gefahren, mit kaltem Akku bei -2 Grad und Schneeflocke gestartet, 4 mal ladestopp ca alle 250km, jedesmal ist die VK angesprungen und jeder Stopp hat die 30min 10-80% geschafft, 3 von 4 Stopps haben die Peak Leistung von ca 200 sogar gezeigt, bin erstaunt wie gut das geklappt hat bei dem Wetter und wirklich zufrieden.

Der prognostizierte SoC von GM ist wirklich viel zu optimistisch, wobei ich es schaffe mit extrem sanfter Fahrweise (ca 120) die Abweichung etwas in Grenzen zu halten. Der Verbrauch war auf der Strecke mit 26kwh/100km, Durchschnitt 101kmh.
Klar wären 2-3kwh weniger Verbrauch besser aber mir ist wichtig dass alles zuverlässig funktioniert und das hat es erneut in meinem Fall.
Ganz zu schweigen von dem wirklich sagenhaften Komfort und der Ruhe im Wagen, echt ein Traum auf der Langstrecke

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kann man die VK eigentlich nicht manuell starten lassen? Wieso muss man dafür immer das Ziel im Navi angeben? Mein Ladekartenanbieter kann man im Navi nicht filtern, und ich möchte auf der Route spontan entscheiden wo ich laden will. d.h. wenn ich 30min vorher weiss dass ich laden will aber noch nicht wo, wieso muss ich dann im Navi was wählen das ärgert mich. Cool wäre eine Taste in den Favoriten dafür zu haben. Bin ich der einzige der das so sieht?

nein, das geht nicht. Geht aktuell nur in Verbindung mit der Zieleingabe.

ich habe gestern genau das Gegenteil erlebt. auf einer Strecke von gut 120 km bin ich großenteils 150 km/h gefahren mit 30 min VK. Bei einem SOC von 52% kamen nur 52 kw aus der Säule. Eine Überlastung der Säule kann es nicht sein, denn der Porsche neben mir, hat mit 190 kw geladen und ist nach mir eingetroffen.
Kann es an der Verwendung von der ReKu liegen? Micha erwähnte in einem anderem Beitrag, dass er mit höchster ReKu Stufe gefahren ist und ich fahre generell ohne OPD. Kann das ständige „Rein Raus“ durch die Rekuperation den Akku besser aufwärmen?

Ich glaube deine Strecke war zu kurz fürs Vorwärmen, bei mir springt die VK beim ersten Mal mindestens 90min, einmal fast 2h vorher an. Wenn der Akku (in meinem Fall morgens -9 grad) kalt ist, braucht er eine ganze Weile um warm zu werden. Mein Bauchgefühl sagt dass 120km dafür zu kurz sind, wobei 150km/h eigentlich schon flott sind und den Akku anwärmen sollten. Ich versuche auch immer mit deutlich unter 20% SoC an der Säule anzukommen, 50% ist auch recht viel um damit optimale Ladeströme zu sehen

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ich gebe Dir Hundertpro Recht. Strecke ist kurz gewesen und der SOC nicht optimal. Bei Langstrecke plane ich das auch anders. Aber trotzdem dann nur mit 52 kW zu laden, das ist immer noch eine Katastrophe.
Mein Mach-E hat max 150 kW geladen und trotzdem niemals so einen schlechten Startwert gehabt, trotz vergleichbar großem Akku (98 kWh).

Bei Langstrecken habe ich leider auch ähnliches beobachtet. Schlechte Ladekurven und selten (bei dem Wetter) die Werte erzielt, die Du hattest. Wenn es möglich ist, fahre ist wirklich mindestens 150 km/h. Deswegen vermute ich eben auch, dass es an der ReKu liegen könnte, die den Akku vielleicht schneller anwärmen lässt.

ich finde 52kw gar nicht so schlecht, ich bin im letzten Jahr bei 40% SoC und kaltem Akku (0 Grad) nach 30min Stadtverkehr an einem HPC angekommen, Ergebnis waren 24KW zu Beginn, obwohl die 30min die VK lief.

Das macht aus meiner Sicht null Sinn!

Wenn das Auto rekuperiert, heißt das es besteht eine „Anforderung“ zur Verzögerung. Es spielt dabei keine Rolle ob die Reku dabei durch die Funktion „OPD“ oder durch betätigen des Fußbremspedals aktiviert wird.
Wenn allerdings bei Nutzung von OPD der Akku „durch Reku“ schneller erwärmt wird als mit OPD Off, deutet das auf einen nervösen Stromfuß hin :grin:
Will sagen: es läge nicht an der ReKu, sondern an der „Bedienung“ derselben.

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Bin ich bei Dir, ist aber leider momentan so.

Also mir reicht es jetzt und ich gebe meinen P4 nach knapp einem Monat wieder zurück. Hauptgrund ist die Ladeperformance. Wenn er überhaupt lädt (häufig Kommunikationsfehler), dann ist die Leistung unterirdisch und somit das schlechteste, was ich derzeit am Markt sehe. Man muss eine Akku nicht erst warmFAHREN, das zeigt nahezu jeder Wettbewerber - gerade in dieser Preisklasse. Hier die der P4 leider unterirdisch. Ich habe in einem Monat knapp 3000km Langstrecke gemacht (2x in die Alpen) und nicht einmal über 100kw laden können. Aussage Polestar: Ist leider so.

Hinzu komme die grauenhafte Freisprechanlage (muss Telefonate teilweise abbrechen, da ich nicht zu verstehen bin oder das Gegenüber ein Echo hat) und die fehlerhafte Software…

Nach kurzem anwaltlichem Hin- und Her hat Polestar der Rücknahme zugestimmt und ich bekommen mein Geld wieder…

Wünsche allen Anderen hier noch viel Nerven und Glück mit dem P4!

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Sorry, ich will dir nicht zu nahe treten oder etwas unterstellen. Aber bei solchen Beiträgen bin ich sehr vorsichtig.

Am 26.12.25 wurde dein Profil hier angemeldet. Nach knapp 1 Monat geht das Auto zurück. Ah ja. Also inklusive der ganzen Feiertage (Weihnachten, Silvester, Ferien), Anwälte sind auch lang nicht so schnell und Polestar stimmt bestimmt nicht innerhalb weniger Tage einem Rücktritt zu, ohne vorher Werkstätten zu beauftragen. Und eine Aussage von Polestar „ist eben so“ wäre zu beweisen, nicht mal der Support arbeitet so.

Ja es gibt Probleme, das lässt sich nicht verschweigen (gibt es übrigens auch bei vielen anderen Herstellern).

Aber das hier klingt leider nicht ganz so glaubhaft.

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Dein gutes Recht vorsichtig zu sein :wink: was auch immer du mir unterstellen willst.

In dem einem Monat war mein Fahrzeug bereits 2x in der Werkstatt - 1x weil es abgeschleppt wurde, da ich mit 4% am Charger stand und immer nur Kommunikationsfehler hatte. Beim 2. mal, sollte das Kommunikationsmodul vom OBC getauscht werden. Hier wurde dann nach Abgabe des Fahrzeugs ca eine Stunde später vom Werkstattleiter (Volvo-Autohaus) die Aussage getroffen, dass nichts getauscht wurde, da es beim P4 „eben so ist“.

Aufgrund des Gesamteindrucks und der vielen Fehler und Mängel habe ich vom meinem Widerrufsrecht gebraucht gemacht. Da ich bereits 2x einen Mangel gemeldet habe, verjähren auch die 14 Tage nicht.

Es ist und bleibt leider für das Auto mit dem schlechtesten Eindruck, welches ich bisher gefahren bin. Selbst mein 2019 Model3 aus den USA hat bei 2 Grad am SuC mit 240KW gestartet.

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Sehe ich genauso. Hatte auch schon am Anfang 2 Mängel gemeldet, dann würde mein 14 tägiges Rücktrittsrecht auch nicht verjähren.
Ich kenn mich juristisch da aber nicht so aus.
Aber 14 Tage sind sehr kurz, man fährt ja nicht 14 Tage 24 Stunden.
Standzeiten, Werkstatt inkl Feiertage, dann sind 14 Tage gefühlt in 2 Stunden rum.
Wie auch immer. Es gibt eben hier so ein paar Kandidaten, die kommen mit immer neuen Usernamen um die Ecke, um Polestar zu haten.
Da ist eben ein solcher Beitrag meiner Meinung nach oder für mich schwierig zu glauben oder zu bewerten.

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Noch eine gute Meldung: Auto auf 100% geladen und mit 97% 2 Tage abgestellt. Der P4 stand dabei außen, auf Schnee bei -14Grad nachts und maximal -9C am Tag.

Akku nicht vorgewärmt, 1h bei Tempo 100 mit der Schneeflocke unterwegs. Dann 2h vor Ladestopp die VK gestartet. angekommen mit 4% und innerhalb von 33min auf 80% geladen.
Habe leider keine Ladekurve an den neuen IONITY Säulen, aber das war sehr gut.
Anfangs 176kw, den Rest habe ich nicht gesehen.

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Das wäre mir neu. Aus welcher Norm soll sich diese Verlängerung der 14-tägigen Widerrufsfrist ergeben aufgrund einer Mängelmeldung ergeben?
Die Frist startet grundsätzlich mit der Lieferung des Vertragsgegenstands sowie der Information über das Widerrufsrecht, wobei der zweite Punkt die Widerrufsfrist um bis zu einem Jahr verlängern kann.
Wäre gut zu wissen, den genauen Sachverhalt als Argumentationshilfe für ähnliche Fälle zu verstehen. Ich tippe jedoch auf Kulanz.

Edit: @KHG war schneller. §356 BGB regelt die Fristen präziser: § 356 BGB - Einzelnorm

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Wie schon gesagt, da passen ein paar Dinge nicht zusammen.
Auch Kulanz wird nicht innerhalb so kurzer Zeit abgewickelt. Und es war von Anwaltsschreiben die Rede. Es waren Feiertage, Ferien etc. Anwalt braucht zur Prüfung auch ein wenig, ggf Sachverständiger.
Ich bin der Meinung „Geschichten aus dem Paulanergarten“.

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