Der Verbrauch stieg dadurch aber auf zwischenzeitlich 41kwh und sank dann bis zum Ladebeginn auf 37kwh, obwohl ich wirklich gemütlich gefahren bin. Durch die starke Heizung aber nicht weiter verwunderlich.
Hier sieht man die konstanten 10kw Verbrauch beim Segeln:
Im Vergleich dazu ein Ladevorgang vom Dez 2024, als noch gar keine VK funktionierte. Die 200kw hat er damals bis knapp über 30% gehalten.
Man kann also sagen:
Das Update des Steuergerätes heizt die Batterie ordentlich auf. Das wird aber mit massivem Stromverbrauch erkauft. Man sieht kurze Ladepeaks, die eigentliche Ladedauer verringert sich aber nur wenig.
Die Software der VK scheint auch nicht so richtig mit der Software des Steuergeräts zu harmonieren. Auch scheint das ideale Temperaturfenster sehr klein zu sein.
danke für den spannenden Beitrag, vor allem die Kurven der Batterietemp und inlet coolant!
Jetzt passt es zumindest von diesem Bild schon etwas besser, aber offensichtlich hat es Dein Ladeerlebnis nicht wirklich verbessert, wie lange hat es denn von 8-80 gedauert?
Ich für meinen Teil sehe bei mir ohne die Stats zu kennen ähnliches Verhalten: deutlicher Anstieg des Verbrauchs bei VK zumindest wenn die Batterie kalt ist, also bis zum ersten Ladestopp, die Abweichung von anfangs 22%SoC zu 8% kann ich genauso berichten, ebenso wie die etwas reduzierten Ladepeaks, ich erreiche nicht immer die 200. Was bei mir aber einigermaßen passt sind die ca 30min von 10-80, ich rede jetzt nicht über Abweichungen bis max 90sec (siehe Bsp anbei unter ähnlichen frostigen Bedingungen)
8 auf 80 kann ich leider nicht sagen, es war sehr spät und mehr musste ich nicht laden. Bin den Lader nur angefahren, um zu sehen, ob das Update vom Steuergerät etwas verändert hat.
23,17 kwh in genau 10 Minuten. Verglichen mit Ladevorgängen vom letzten Jahr, war das nur etwas langsamer, wobei die 9,78kwh in 3 Minuten schon merklich besser waren. Ich weiß halt nicht, wie es weitergegangen wäre.
Abgesehen vom heftigen Zusatzverbrauch lädt das Auto somit scheinbar wieder gut. Mal sehen, was Polestar selbst zu dem Ergebnis sagt, Werkstatt ist informiert.
Die Batteriekonditionierung blieb im ADAC-Test abgeschaltet, um die Reichweite nicht zu beeinträchtigen. Das habe sich als unnötig erwiesen, denn bei den Ladestopps seien alle Batterien von der Fahrt ohnehin bereits warm genug, argumentiert der ADAC. Diesbezüglich haben wir in der heise/Autos-Redaktion auf winterlichen Autobahnen in der Praxis andere Erfahrungen gemacht. Nahezu alle Testwagen, die das konnten, heizten unter diesen Bedingungen vor einem Stopp nach.
Sagen wir mal so: dann muss man im Labor auch das GPS-Signal faken, da nicht nur PS mit dem Navi die Vorkonditionierung startet. Bei Audi ist das ebenso.
Was allerdings sehr nervt ist die schlechte Reichweitenberechnung bei 130km/h und um die 0°C.
Er startet mit 25% Ankunft am Lader und man kommt dann nicht an und muss einen vorher nehmen , er schlägt auch selber keinen vor wenn er irgendwann bei 1% ankommt.
Der Verbrauch ist mit 29kWh/100 auch echt viel finde ich für das Tempo.
Dazu kommt, dass die verfügbaren Tesla SC und Ionity nicht alle vorgeschlagen werden, bei der Ladestationssuche.
In der Tesla App sind welche vorhanden, die ich dann manuell im Navi eingeben muss. Z.B. Herbolzheim.
Ich habe Ionity und Tesla gefiltert, weil alle anderen mir zu teuer sind.
Um beim letzten Lag nach Hause zu kommen, musste ich die letzten 150km mit 105 fahren, dann blieb er bei den 3% SoC bei Ankunft.
So ist das wirklich nervig mit der Ladeplanung das klappt bei Tesla und Nio im Winter deutlich besser.
Bin immer dankbar für solche Erfahrungsberichte und gleichzeitig frage ich mich dann immer, ob ich das richtige Auto bestellt habe. Bei all den positiven Punkten zu diesem eig. tollen Fahrzeug ist die scheinbar offensichtliche Ladeproblematik (und gleichzeitige Unzuverlässigkeit der Restreichweite) im Winter ein erhebliches Problem, was Polestar nun langsam mal in den Griff bekommen sollte. Ob ein Softwareupdate hilft, bleibt abzuwarten. Die hier im Forum auch kurz besprochene Q&A Session mit führenden Köpfen aus dem Polestar-Team fand ich persönlich dahingehend sehr ernüchternd.
Eine Ladeproblematik sehe ich bei mir nicht, da er bei meinen Ladungen auf der Strecke für die winterlichen Verhältnisse eigentlich ok geladen hat. 200kW habe ich beim nächsten Ladestop bei -1°C auch gesehen, 11-80% haben dann auch wieder „nur“ 30 Minuten gedauert.
Andere PS4 haben hier aber offenbar viele Probleme, meiner zum Glück nicht.
Klar wenn ich kalt 5 Minuten mit 50% zum Schnellader fahre, dass sehe ich auch nur 50kW, das macht man ja aber auch nicht auf Langstrecken.
Mich nervt nur die Software bezüglich Reichweitenberechnung und Ladestationsauswahl (neben diversen anderen SW-Dingen).
Von der Hardware ist das PS4 aber wirklich ein gutes Auto.
Wir brauchen unbedingt eine manuelle Vorkonditionierungs-Möglichkeit, mit der man auch manuell AUSschalten kann, wenn das Auto eigenmächtig handelt!
Samstag, 130km mit so um die 85% Start-SoC.
Rechnerisch hätte es für den Rückweg locker reichen müssen.
Das Auto meinte sofort beim Start der 130km Rückfahrt, das wird zu knapp, plante einen für mich völlig unpassenden Ladestopp ein und warf SOFORT die Vorkonditionierung an. Ich habe es nicht geschafft, das Auto davon zu überzeugen, dass ich auf jeden Fall mit ca. 10% zuhause ankommen werde, wenn ich durchfahre. Der Zwangs-Ladestopp ließ sich nicht löschen. Nur durch einen manuellen ersetzen, was das Problem nicht löst.
Folge war, dass die Vorkonditionierung mal eben knapp eine Stunde lief und DESHALB so viel Energie verbraten hat, dass es dann tatsächlich zu knapp wurde.
Da die erste Lademöglichkeit in Kösching bei Ionity völlig überlastet war, musste ich dann weiter fahren, zu einer EnBW, dort mit 7% angekommen.
Insgesamt hat die Fahrt vom Start bis zur EnBW 1:20h gedauert und Aufgrund der Umstände wurde laut Fahrzeug auch in etwa so lange vorkonditioniert.
Ergebnis: die ersten 10 Minuten kaum über 75kW, dann langsam mal auf max. 144kW angestiegen (bei ca. 35% SoC), aber nur für wenige Minuten.
Ich halte aktuell nicht viel von VW, aber die zeigen, wie man es besser macht. Manuelle Vorkonditionierung und es wird angezeigt, wie hoch die Ladeleistung nach aktuellem Stand sein wird. Und das stimmt offenichtlich sehr gut. Oft sogar ganz leicht drüber. Kann ich aktuell nur davon träumen.
Edit: Weil bestimmt jemand fragt: Ganz „normal“ gefahren. Autobahnrichtgeschwindigkeit wo es ging.
Wie schon geschrieben, immer ruhig zwischen 110 und 130 ohne irgendwelche Reku- und Beschleunigungsorgien, die den Verbrauch ja noch höher treiben würden.
Der erste Ladestop war die Kurve wie gezeigt, beim 3. Ladestopp hatte ich die 200kW am Anfang, kann nochmal versuchen aus dem CSV die Kurve zu ziehen.
Mein PS4 lädt auf Langstrecke im Winter wie es sein sollte. Anscheinend hat hat nicht jeder das Glück.
Bei der Routenplanung kannst Du doch sagen, „ohne Ladestopps“ oder so, dann lässt er die trotz Warnung raus. So bin ich auf meiner letzten Etappe auch mit 3% zuhause angekommen (musste, wie geschrieben aber das Tempo arg verringern).
Ansonsten dann das X drücken als wenn Du die Navigation beenden würdest. Daraufhin kommt ein Pop-Up, ob Du die Navigation beenden möchtest oder den Wegpunkt löschen möchtest.
Gerade noch am Samstag gehabt. Bin mit 11% los und habe statt dem echten Ziel einen CCS in der Nähe des Ziels angegeben, Gesamtentfernung 7 km. Da ich dort aber mit weniger als 10% angekommen wäre, hat GM mir noch einen Ladestopp unterwegs eingeplant
So kenne ich das auch, hat aber nicht funktioniert. Keine Ahnung, ob das wieder mal ein Glitch in der Matrix war. GM blieb stur. Aber das mit dem ohne Ladestopp planen muss ich zeitnah nachschauen.