Mein Jahr mit dem Polestar 4: Von Begeisterung zu Ernüchterung

Tatsächlich ein großes Mysterium, zumal es ja scheinbar als Feature beworben wurde: https://youtube.com/shorts/LP4NbZbivGs?si=UNGo-_tvPkJK0NtL

Jetzt ist die Frage, ob er es technisch könnte und nur die Software bzw rechtliche Fragen nicht auf Stand sind oder man darauf verzichten muss.

Ich hänge mich auch mal mit dran, obwohl ich wie du noch keine über zwei Probefahrten hinausgehenden Erfahrungen habe. Ich war nach Erscheinen des PS4 sofort verliebt und nochmal mehr nach der ersten Probefahrt Ende 24. Aus diversen Gründen hatte ich mich dann trotzdem nochmal für ein unschlagbar günstiges Kurzzeitleasing (18 Monate) eines Benziners entschieden, nach einer zweiten Probefahrt nun aber Nägel mit Köpfen gemacht und einen PS4 SM mit relativ voller Hütte bestellt, der im Sommer kommen wird.

Natürlich lese ich auch mit dem einen oder anderen kleinen Anflug von Zweifeln die Erfahrungsberichte hier, bin aber trotzdem noch voller Vorfreude. Bei meinem Fahrprofil und meiner Wohnsituation (Haus, PV, einfacher Arbeitsweg 20 km, Wochenendausflüge, gelegentliche „Mittelstrecken“ von ca. 200 km oneway, max. 3 echte Langstrecken pro Jahr) sehe ich die gravierendsten noch bestehenden Probleme für mich nicht als wirklich relevant oder einschränkend an.
Auch ich hoffe, dass Polestar gerade beim Thema Laden, VK und vielleicht ja auch Effizienz noch nachbessert, aber in meiner oben geschilderten Situation haben mich die Probleme nicht von der Bestellung abgehalten. Ich bin und bleibe mal optimistisch, dass mein Fazit nach dem ersten Jahr überwiegend positiv wird.

4 „Gefällt mir“

Ich kann den Frust grundsätzlich nachvollziehen – sehe es persönlich aber deutlich weniger dramatisch.

Ich fahre meinen Polestar 4 jetzt seit rund 12 Monaten und ca. 20.000 km, und bei mir gibt es ehrlich gesagt deutlich weniger zu klagen. Klar, nicht alles ist perfekt, und ja, es gibt Software-Eigenheiten. Aber im Alltag funktioniert das Auto bei mir sehr zuverlässig.

Unterm Strich ist der Polestar 4 für mich das beste E-Auto, das ich bisher hatte – gerade was Fahrkomfort, Design, Ruhe und Gesamteindruck angeht. Ich steige nach wie vor gern ein und fahre ihn sehr gerne. Die oft beschriebenen massiven Probleme kann ich so nicht bestätigen.

Was ich allerdings unterschreibe:
Es fehlen Dinge – aber offenbar andere als bei vielen hier im Forum. Ich merke immer wieder, dass ich bei manchen Punkten wohl einfach anders ticke als die Mehrheit.

Meine persönlichen Top-Wünsche wären:

  1. Android Digital Key als Schlüssel – absolute Priorität Nr. 1
    Für mich inzwischen ein Must-have. Das Handy ist immer dabei, der physische Schlüssel eher nicht. Dass das noch fehlt, nervt mich am meisten.
  2. Batterie-Konditionierung per Button
    Ich möchte nicht gezwungen sein, eine Ladesäule als Ziel im Navi zu setzen, nur um vorkonditionieren zu können.
    Das empfinde ich als unlogisch und unnötig bevormundend. Ich will spontan entscheiden können, wo ich DC lade – ohne Umwege über das Navi.
  3. Screen-Einstellungen im Profil speichern
    Für mich ein echter Alltags-Painpoint:
    Ich würde gern mit ¾-Kartenansicht fahren und nicht jedes Mal wieder mit der halben Karte leben müssen. Dass solche UI-Settings nicht im Profil gespeichert werden, ist für mich kaum nachvollziehbar.

Kurz gesagt:
Ich nehme die Kritik wahr und verstehe sie, teile aber die grundsätzliche Enttäuschung nicht. Für mich ist der Polestar 4 kein unfertiger Prototyp, sondern ein sehr gutes Auto mit Verbesserungspotenzial – und nicht umgekehrt. Kein Vergleich zu meinem Audi Q4 der ersten Generation. Da wäre das mehr als zutreffend gewesen!

18 „Gefällt mir“

Ich komm ursprünglich von einem 2020er Tesla Model 3 LR. Habe den Tesla gut 3 Jahre lang gefahren. Dann einige Zeit (Leasing ausgelaufen) nur einen einfachen Polo zur Überbrückung. Seit Anfang 2025 dann der P4. Vor 2020 bin ich VW Passat Bj 2015 gefahren.

Ich kann die wenigsten Kritikpunkte nachvollziehen. Im Vergleich zu Tesla ist der P4 einfach deutlich weiter entwickelt und fühlt sich qualitativ top an.

Natürlich gibt es begründete Kritikpunkte, wie z.B. ein hoher Verbrauch (v.a. im Winter) und das fehlende Android Digital Key Feature. Dennoch sind die meisten Systeme auf einem top Niveau, was allerdings nicht mit „fehlerfrei“ verwechselt werden darf.

Erfahrungen von mir, um mal konkret zu werden:

Pilot Assist: Ich verwende diesen ausschließlich auf Autobahn oder großen Bundesstraßen. Beim Tesla war es immer wichtig bereit zu sein, eine Phantombremsung abzufangen, oder bei fehlender Straßenmarkierung die wilde Lenkung zur nächstbesten Markierung (eine komplette Fahrspur weiter links) entgegen zu wirken. Vergleiche ich das damit, was ich bisher mit dem P4 erlebt habe, ist der Pilot Assist von Polestar gefühlt 10 Jahre weiter.

  • Fehlende Fahrbahnmarkierung
    Der P4 nimmt nicht fest eine Fahrbahnmarkierung links als Vorgabe sondern verwendet (scheinbar alles) was irgendwie verfügbar ist. In Italien hat bei einer 3-spurigen Autobahn die Markierung für ca. 300m gefehlt (frisch asphaltiert). Ich war auf der mittleren Spur und wollte es wissen, wie der AutoPilot damit umgeht. Tatsächlich hatte der AutoPilot keine Panikattacke, wie ich sie bei solchen Stellen von weniger als 50m vom Tesla gewohnt bin. Ich hätte die mittlere Spur beim manuellen Fahren nicht besser halten können. Wir waren echt positiv überrascht, wie gut die Spurfindung des Systems funktioniert.

  • Zusammenführung von zwei Fahrbahnen
    Besonders bei Bundesstraßen, welche für kurze Zeit zweispurig in eine Richtung zum Überholen ausgebaut sind, konnte ich den Vergleich zum Tesla AutoPilot sehen. Am Ende solcher Spuren wird dann meist für wenige Meter die mittlere Markierung, welche die beiden Spuren trennt weggelassen. Bin ich mit dem Tesla im AutoPilot auf der rechten Spur auf diese Stelle zugefahren, hat er ein wildes Lenkmanöver nach links und dann wieder zurück auf die normale Spur gemacht. Im Vergleich dazu fährt der Polestar einfach normal weiter.

  • Berücksichtigung anderer Fahrzeuge
    Ich hab mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die Spurführung im Polestar die Bewegung anderer Fahrzeuge miteinbezieht. Bei einer Auffahrt auf eine Bundesstraße fuhr ein Fahrzeug in der Kurve schon sehr weit links fast auf die Markierung, aber blieb noch auf der Beschleunigungsspur. Mit dem Polestar war ich nur ca. 50m dahinter mit 80 km/h auf der Bundesstraße angefahren gekommen. Der AutoPilot hat merklich die Spur ausgenutzt und hat dem anderen Fahrzeug auf der Beschleunigungsspur etwas mehr Platz eingeräumt, indem er um 30cm nach links näher an die Mittelspurmarkierung rangefahren ist. Die gleiche Situation im Tesla hätte nach meiner Erfahrung hin in einer Vollbremsung geendet.

  • Schilderkennung
    Bis 2023 gabs bei Tesla keine echte Schilderkennung. Keine Ahnung ob das jetzt anders ist, seitdem bin ich aber kein Tesla mehr gefahren. Alle Geschwindigkeiten wurden aus google Daten ermittelt. Das hatte zur Folge, dass es vorkommen konnte, dass man bei Brücken o.ä. beim Fahren auf der Autobahn plötzlich die 60km/h Vorgabe von der Straße unter oder über der Autobahn übernommen hat. Natürlich mit sämtlichen Folgen (starkes Bremsen). Beim VW Passat mit Schildererkennung hatte ich dagegen das Erlebnis, dass auch einfach mal Schilder gelesen wurden, welche zu einer parallel verlaufenden Straße gehörten, oder auf einem LKW aufgeklebt waren. Dieses Fehlverhalten war bei beiden Fahrzeugen an gewissen Stellen zu 100% reproduzierbar. Tatsächlich erlebe ich das auch beim Polestar 4. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke mittlerweile, dass Polestar neben der Kamera ebenfalls Google Daten für die Geschwindigkeitsvorgabe verwendet. Dennoch habe ich weniger Probleme mit der Schildererkennung, als mit dem VW (kamerabasiert) oder dem Tesla (google maps basiert) . Hier muss meiner Meinung nach aber jeder Hersteller nachbessern, es gibt dieses System nicht als „zuverlässig“ auf dem Markt.

6 „Gefällt mir“

Also ich fahre inzwischen ca. 20tkm meinen P4 und bin eigentlich vollumfänglich zufrieden.
Ladeleistung passt, Komfort ist top, Fahrverhalten einwandfrei und auch mit Pilot & Co komme ich wunderbar zurecht.

Es gibt nur 2 Kleinigkeiten, die mich ab und zu ein wenig nerven, aber das ist nur jammern auf hohem Niveau. Sowohl die Einstellung für die Rückspiegel als auch das HUD (Neigung/Höhe) vergisst er regelmäßig. Die Spiegel stehen dann falsch und das HUD ist mal zu hoch, mal zu niedrig, mal sonst schief.
Ist auch nicht so, dass das einen Tag oder zwei später wieder in Ordnung wäre. Nein, leider erst wenn ich es wieder einstelle und abspeichere.

2 „Gefällt mir“

Danke für den weiteren Austausch. Ein paar Gedanken zu Punkten, die noch nicht so ausführlich besprochen wurden:

Ich komme von einem Tesla Modell 2021 (das mit den Schwarzen Türgriffen).
Aus meiner Sicht verliert der Polestar gegen Tesla in Softwarefragen durchgehend – sei es bei Assistenzsystemen, Update-Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit.
Beim Tesla konnte ich auf der Autobahn entspannt fahren, vor allem in den letzen Softwareversionen - ich würde schätzen ab 2024 - waren die Phantombremsungen fast komplett weg. Unzulänglichkeiten des AutoPilot konnte ich durch Kennen des Verhaltens gut vorhersagen und entsprechend eingreifen.
Beim P4 muss ich auch bei über 100 km/h im Vergleich viel aufmerksamer bleiben, weil er nicht mal gleichmässig mittig in der Spur fahren kann. Wo der P4 punktet: Fahrkomfort, Innenraum, Verarbeitung. Aber das ist eben was anderes, nicht Software. - und Sitzheizung und Heiz- Kühlleistung zahlen auch nicht auf dieses Konto ein.

Schildererkennung und Touchpanels

Bei mir übernimmt der P4 aber radikal Tempo-60-Schilder von Autobahnausfahrten, auch wenn ich auf der mittleren oder linken Spur fahre. Dann muss ich den schwammigen Druckpunkt des Gaspedals aushalten oder mit den Touchpanels am Lenkrad die Geschwindigkeit mühsam wieder hochklicken.
Die Touchpanels sind unpräzise und erfordern zu viel Aufmerksamkeit – physische Tasten wie beim Tesla waren sicherer.​

Dashcam – halbfertige Lösung

Ich bin froh, dass die Dashcam mitlerweile funktioniert. Aber nur die Frontkamera aufzuzeichnen ist eigentlich unsinnig. Bei Auffahrunfällen von hinten, Parkschäden oder seitlichen Kollisionen bringt mir das wenig. Das Auto hat mehrere Kameras – warum werden die nicht genutzt?

Das Grundproblem: Bewährte Technologie scheitert

Was mich, wie gesagt, besonders irritiert: Die meisten kritisierten Funktionen sind keine revolutionäre E-Auto-Technologie, sondern Basis-KFZ-Technik seit Jahrzehnten. Heizdrähte, Spurhalteassistenten, Schildererkennung, Notbremsassitent usw.
Ich hatte mit Kinderkrankheiten bei neuen Features gerechnet, nicht damit, dass grundlegende KFZ-Funktionen nach über einem Jahr nicht zuverlässig arbeiten.​

Inkonsistente Updates

Während manche von Verbesserungen berichten, nehme ich eine deutliche Verschlechterung beim ACC nach dem letzten OTA wahr. Testen verschiedene Fahrzeuge unterschiedliche Software-Stände? Diese Inkonsistenz macht es schwer einzuschätzen, ob Updates helfen oder schaden.​

Fehlender Parkassistent

Hier wurde angesprochen, warum es keinen Parkassistenten gibt: Das ist tatsächlich schwer nachzuvollziehen. Kameras sind reichlich vorhanden, ebenso Sensoren und offenbar die technische Basis für semi-autonomes Fahren. Dass dieses Feature komplett fehlt, während Volvo es seit Jahren anbietet, wirft Fragen auf – besonders bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse.

Langfristige Perspektive

Da ich das Auto für eine längere Nutzungsdauer angeschafft habe, hatte ich mir mehr „Futuristische Features“ und damit eine gewisse Zukunftssicherheit erhofft – auch mit Blick auf autonomes Fahren. Die aktuellen Softwareprobleme und die fehlende Kommunikation zu geplanten Features machen es schwer einzuschätzen, wie sich das Fahrzeug in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Unsicherheit bei dieser langfristigen finanziellen Verpflichtung bleibt daher bestehen.

Ich kann nur hoffen, dass ich mit Ende meiner Leasingzeit ein fertiges Auto habe, welches auch noch ein paar fortschrittliche Features hinzubekommen hat.

1 „Gefällt mir“

Du scheinst so frustriert zu sein, dass es für dich und deine Nerven wahrscheinlich am sinnvollsten wäre den PS4 gegen einen Tesla zu tauschen. Bei der vorzeitigen Rückgabe wirst du finanzielle Federn lassen, aber lieber ein schnelles Ende und Ruhe.

Ich kenne nur das MY und würde für kein Geld zu Tesla gehen. Die Sache scheint daher sehr subjektiv zu sein.

4 „Gefällt mir“

Danke für den Hinweis, aber genau diese finanzielle Realität habe ich im Eingangspost ausführlich beschrieben: Financial Leasing mit hoher Anzahlung und Schlusszahlung. Ein vorzeitiger Ausstieg würde nicht nur „Federn lassen“ bedeuten, sondern einen massiven finanziellen Verlust, der schlicht nicht darstellbar ist.

Ich vergleiche viel mit Tesla, weil ich bis Dezember 2024 ein Model 3 gefahren bin und direkten Vergleich habe. Tesla ist aus meiner Sicht nunmal ein etablierter Benchmark für E-Autos mit moderner Software am Markt - unabhängig davon, ob man die Marke mag oder nicht. Der Vergleich dient dazu, aufzuzeigen, wo der PS4 in Softwarefragen steht, nicht um Tesla zu glorifizieren.
Edit: Würde ich den Tesla-Vorgänger - Passat CC 2001 - vergleichen, dann wäre die Sache ja ne ganz andere, bei VW wäre ich allein schon über Bluetooth oder USB (ohne Handstände) froh gewesen. :clown_face:

Mein Punkt ist nicht „ich will sofort raus“, sondern: Bei einer mehrjährigen Finanzierung eines Premium-Fahrzeugs für ~90k erwarte ich, dass grundlegende KFZ-Funktionen nach über einem Jahr zuverlässig arbeiten.
Das ist keine subjektive Befindlichkeit, sondern eine sachliche Erwartung an ein Fahrzeug dieser Preisklasse.

Die Frage war nie „Tesla oder Polestar?“, sondern: Wie geht man mit der Situation um, wenn man langfristig gebunden ist und das Vertrauen in die Weiterentwicklung fehlt oder fraglich ist?
Genau dieser Austausch findet hier im Forum statt – mit sehr unterschiedlichen Perspektiven, was ich auch wertvoll finde.

8 „Gefällt mir“

Viele Dinge, wie etwa Schildererkennung, Phantom-Bremsungen, etc. gibt es auch bei den deutschen Premium-Herstellern.
Der Unterschied ist nur, dass bei BMW, Audi, Mercedes & Co. die Update Politik noch undurchsichtiger ist, wenn denn überhaupt vorhanden. Oft wird da einfach von „Stand der Technik“ gesprochen und damit hat sich die Sache erledigt.
Polestar hat viel Luft nach oben, aber es ist nicht so, als könnten das alle anderen Hersteller ausnahmslos besser. Leider.

2 „Gefällt mir“

Interessant zu lesen, wie der Stand 2024 bei Tesla war. Meine Erfahrungen und Vergleiche konnte ich ja nur mit dem Stand März 2023 heranziehen. Vielleicht muss ich mich mal bei einer Probefahrt bei Tesla wieder updaten. :wink:

Exakt das gleiche bei mir. Nie wieder zu Tesla, da erlebt man was es heißt, wenn ein Hersteller mal so wirklich 0,0 Interesse an der Lösung von Problemen seiner Fahrzeugen hat.

Da ist’s mir deutlich lieber wenn grundlegende Funktionen und der Service sowie Support passt, als wenn jede Software-Spielerei von Anfang an 100% funktioniert. Entwicklungspotenzial ja natürlich, massig, kann ma ja hier nachlesen, aber grundlegende Probleme sind das alles nicht.

Tja, so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Tesla war bei mir in den 4 Jahren immer sehr hilfsbereit und zielorientiert bei Problemen, aber das gibt es wie ich gehört habe große Unterschiede bei den Servicecentern. Ich war in Hannover, die waren immer super.
Bei Polestar wurde ich vom Support nur vertröstet (z.B. digitaler Key, der bei mir nur unzuverlässig funktioniert, GPS-Positionen immer wieder daneben ist, Radio, was fast nie funktioniert, Alamanlage mit ständigen Fehlalarmen,…), also hier 0,0.

EDIT:
Es ja nicht alles schlecht am Auto, es fährt gut, Design innen und aussen gefällt uns sehr, trotzdem nerven solche Dinge im Alltag sehr.
Bei der Hardware ist Polestar eindeutig vorne, bei Software ist es Tesla

1 „Gefällt mir“

Zum Volumenregler: Der funktioniert bei mir auch nicht mehr so, wie er sollte. Echt nervig… Läuft das in den ersten zwei Jahren noch über die Garantie oder musstet ihr das selber bezahlen?

Klar läuft das in den ersten 2 Jahren über die Garantie.

Danke dir! Dann muss ich dann wohl auch mal den Weg in die Garage antreten…

Als Gebrauchtwageninteressent sind solche „Argumente“ höchst willkommen.
„Ich vertröste sie um 5000 EUR weil… nicht zuverlässig funktioniert“
„Abzug von 3000 EUR ist Stand der Verhandlungstechnik weil… immer noch nicht implementiert wurde“

Eine weitere Success Story von der Premium Brand

Was noch fehlt ist, dass das Thermometer auch Phantasiewerte angibt. Die nationale Wetterbehörde sagt -12 Grad. Das Thermometer an meinem Fenster sagt -12 Grad. Der Polestar sagt -8 Grad.

1 „Gefällt mir“

Was noch dazu kommt ist, dass seit dem letzten Update die 3D Sicht einfach verschwunden ist. Scheinbar testen die bei Polestar keine Release bevor sie verteilt wird. Dass bei einem 80-Tausend Euro „Premium“-Auto kein Parklenkassistent dabei ist - was in den meisten 20-Tausend-Euro-Stellantis-Autos der Fall ist, kommt noch dazu…

1 „Gefällt mir“

Kurzer reminder für alle die es noch nicht gemacht haben:

11 „Gefällt mir“

@ElBasto - Der Unterschied Tesla März 2023 vs. Dezember 2024 erklärt tatsächlich viel. In diesen knapp zwei Jahren hat sich beim Autopilot einiges getan. Eine Probefahrt mit aktuellem Stand wäre sicher interessant für Dich. Ganz neu gab es einen „Kurvenfahrtmodus“ der sich bei einer langgezogenen Kurve aktiviert hat und im Display angezeigt wurde.
Im Gegensatz zum Polestar mit der aktuellen Software fuhr der Tesla die Kurve sehr suouverän und gibt nicht einfach die Kontrolle auf und steuert pratkisch einfach in den Graben.

Zu den Tesla-Service-Erfahrungen

@Kandidat und ich teilen ähnliche Erfahrungen: Bei Tesla hatte ich durchgehend positive Service-Erlebnisse. Ich hatte einmal einen Servicefall wegen eines Quietschgeräuschs von hinten, und es wurden umfangreiche Teile am Fahrwerk getauscht – zügig und ohne Diskussion. Nicht einfach nur Vertrösten, wie ich das bei Polestar bisher erlebt habe, oder Abwimmeln meiner Meldungen hinsichtlich Heizung und Co. mit „funktioniert normal“.​

Erfahrungen mit Tesla scheinen komplett anders gewesen zu sein. Vielleicht sind die Unterschiede zwischen den Service-Centern tatsächlich so gravierend. Bei mir war es jedenfalls umgekehrt.

Dass „alle anderen Hersteller auch Probleme haben“ ist für mich kein Trost bei dieser Investition. Immerhin habe ich mich auch bewusst nicht für ein deutsches Auto entschieden.

Zu den technischen Problemen

@P4-Opfer - Was Du ansprichst, ist legitim. Dass die Temperaturanzeige nach über einem Jahr immer noch nicht stimmt, ist irrwitzig. Von möglichen Sicherheitsrisiken hinsichtlich Frost ganz zu schweigen. Die verschwundene 3D-Ansicht nach einem Update zeigt genau die Entwicklungsrichtung, die mich beunruhigt: Updates, die Funktionen entfernen oder verschlechtern statt verbessern.

Wir hängen uns jetzt nicht an einzelnen Features wie dem fehlenden Parkpilot auf.
Aber bei einem Auto mit der technischen Grundlage (Kameras, Sensoren) ist es schwer nachzuvollziehbar, warum diese Funktion komplett fehlt, während sie in deutlich günstigeren Fahrzeugen vorhanden ist.
Es zeichnet ein Gesamtbild: Grundlegende Funktionen arbeiten nicht zuverlässig, angekündigte Features wie V2L, Digital Key oder Plug&Charge bleiben nach 1,5 Jahren ohne Information, und der Support wimmelt ab statt zu helfen.
Das summiert sich zu dem Problem, von dem ich spreche, wenn ich mich auf die Finanzierung beziehe.

@AnWa - Ich teile die Ansicht nicht, jemanden zu ignorieren, der vielleicht seinen Frust nicht perfekt kanalisiert, aber dennoch legitime technische Kritik äußert. Wenn die beschriebenen Probleme konkret und nachvollziehbar sind, sollte man sie ernst nehmen, statt die Person pauschal auszublenden.

3 „Gefällt mir“