So, die Katze ist aus dem Sack:
"Diese Rolle fällt dem Polestar 4 zu, der künftig den Namenszusatz Coupé bekommt. Die ab Sommer ausgelieferten Fahrzeuge des Modelljahrs 2026 unterscheiden sich optisch zwar nicht von den bisher verkauften Stromern, stehen aber auf einer neuen 800-Volt-Plattform.
Dem Coupé wird ab Oktober eine zweite Variante zur Seite gestellt, die dann schlicht Polestar 4 heißt. Der sportlich flache Kombi unterscheidet sich nicht nur durch das größere Heckabteil. Er bekommt auch eine Heckscheibe, auf die das Coupé aus Gründen der besseren Raumausnutzung verzichtet. Technisch bleibt der Eingriff überschaubar, lediglich 48 Karosserieteile werden geändert. Unterhalb der Gürtellinie ist der neue Kombi identisch mit dem Coupé. Das senkt Entwicklungs- und Produktionskosten und erlaubt eine schnelle Markteinführung.
Lohscheller ist überzeugt, dass der große Kombi mehr Kunden anspricht als das polarisierende, fensterlose Coupé-Heck. Funktionalität sei wichtig bei Modellen der gehobenen Mittelklasse, gerade in Europa, wo Kombis als Firmenwagen immer noch gefragt sind. Der Polestar 4 besetzt also eine Nische, in der sich nur wenige Mitbewerber wie VW ID.7, Audi A6 Avant e-tron oder Nio ET5 tummeln."