Polestar Absatz 2023 - Einbruch in Q4

Hallo zusammen,

was haltet ihr davon?

Die Zahlen sind ja nicht gerade erfreulich. Aber vielleicht überlegt man sich jetzt ja doch auch was am Preis zu machen :thinking::thinking:

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Diese schlechten Nachrichten werden schon hier diskutiert: Jetzt Polestar Aktie kaufen? - #173 von tsnork

Zumindest ist Polestar auf dem Niveau von Volvo für 2023 in Deutschland.

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Das Auto ist zu t e u e r :unamused:

Volvo hat in Deutschland auf das gesamte Jahr überdurchschnittlich zugelegt, aber im Q4 im Vorjahresvergleich auch eine Pleite hingelegt. Letzteres hängt aber sicher auch mit dem Förderendspurt 2023 zusammen. Allerdings weiß ich nicht, ab wann bei Volvo das neue MY mit Hinterradantrieb ausgeliefert wurde.

XC40 BEV +90 % (Q4 -30 %)
C40 +15 % (Q4 -64 %)

Am Preis kann man hier nicht viel machen .
Polestar muesste dann deutlich an der Produktqualität sparen.
Bsp.weise wie Tesla die Rostvorsorge weglassen ,billige Fahrwerksteile verbauen , usw . .
Dann hat Tesla eine neue Technik entwickelt die Bodengruppr deutlich billiger herzustellen .
Volvo hat das schon uebernommen und in Torslanda eine riesige Maschine aufgestellt .
Soll die Produktionskosten um 15% verringern.
Tesla und BYD sind wohl die einzigen Hersteller die mit EVs Gewinne machen .
Polestar braucht noch etwas Zeit .
Ich hoffe ,das die Chinesen so viel Geduld haben .

so long

Hoffen wir mal die Superstanze bei Volvo hilft auch dem Polestar. Vielleicht wird ja dann auch zusammen mit Volvo in Kosice produziert… ein ES60 oder EV60 würden da vielleicht garnicht schlecht passen.

Die Zahlen sind nicht verwunderlich und zumindest für den Raum Frankfurt auch hart durch Polestar erkämpft. Der Anbieter hat mich sehr mit seiner beharrlichen Arbeits- und Abschlussaversion beeindruckt.

Wir haben über 5 Monate (Kontaktzeit) versucht P2 zu leasen und das bei einem Potential von 100 Fahrzeugen. Das zählt für das Polestar Großkundenmanagement offensichtlich nicht als erstrebenswerte Geschäftsbeziehung. Kunde drohte mehrfach mit Auftrag.

Fairerweise muss ich als Tester der Übergabeerfahrung eines P2 in Hub in Frankfurt auch dem dortigen Personal ein dazu passendes Engagement attestieren. Alle, die für mich relevant im Kontakt waren, sind freundlich und in Zeugnissprache stets im Rahmen ihres Willens bemüht gewesen. Ich habe extra vorab und während der Abholung mehrfach betont, dass ich Null Erfahrungswerte zur E-Mobilität habe und eine detaillierte Einweisung wünsche. Letztendlich habe ich das Fahrzeug „kalt“ übergeben bekommen (Fahrzeugstart und Stopp sowie die Hauptanzeigen wurden erklärt) und musste mich selbst via YouTube aufschlauen, welche Funktionalitäten das Fahrzeug bietet und wie ich sie bedienen kann.

Mittelständlern rate ich nach dieser Erfahrung keinen Anlauf mit Polestar zu wagen. Die Nerven und Zeit können produktiver eingesetzt werden.

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Das klingt ja wirklich nicht gut. Aber da vermute ich dann einfach - falscher Ansprechpartner. Ich kann da vom kompletten Gegenteil berichten und das bei deutlich weniger Fahrzeugen

Es liegt wie immer an den handelnden Personen. In meinem PS Space im Niederösterreichischen Wr.Neudorf, wurde ich vom PS Betreuer auch als Privater wie ein Großkunde betreut. Bei der Übergabe alles von A-Z erklärt und eingerichtet obwohl ich schon 2x Probegefaren war und auch danach war war der engagierte Mitarbeiter immer mit Rat und Tat zur Stelle.

Ich kann mich hier nur anschließen.
Übergabe und Erklärung in Wr.Neudorf waren top.

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Ich habe mein Fahrzeug ebenfalls in Frankfurt übernommen, und kann davon auch nur gutes berichten.
Bei der Übergabe des Fahrzeuges wurde alle Funktionalitäten erklärt, sowie auf alle meine Fragestellungen eingegangen.

Bezüglich der Absatzmisere in Deutschland bin ich jedoch der Meinung das Polestar keinerlei Interesse hat am Flottengeschäft mit Unternehmen. Polestar möchte das Geschäft lieber selber und direkt machen. In Deutschland spielt jedoch das Flottengeschäft eine größere Rollo wie in anderen Ländern. Diesen Aspekt hat Polestar jedoch nicht in seiner Vertriebsstrategie.

Darüber hinaus ist das Preisniveau recht hoch geworden. Um als Firmenwagenfahrer die günstige Versteuerung von 0,25% bekommen zu können, darf das Fahrzeug nicht über T€60 kosten. Das ist mit einem Polestar 2 Longrange fast nicht mehr möglich.
Ich bin mit dem Fahrzeug total zufrieden, aber evtl. werde ich aus wirtschaftlichen Gründen, nächstes Jahr auch auf ein preiswerteres Wettbewerbsmodell wechseln.

Kein Wunder. 1. werden die Mod. 2023 nach vor angeboten.
2. Modell 24 ist aktuell viel zu teuer.
Ich habe für meinen Polestar DMLR, den ich Nov. 22 in München abgeholt habe mit WR,Pilot Light, und Pluspaket ca. 10k weniger bezahlt. Davon ging dann auch noch 6k Umweltprämie weg. Ich möchte mir gerne Mod. 24 holen, aber zu diesen Preisen Nein danke!

Also 90 % sind bei PS gewerbliche Zulassungen. Meinst du, dass das alles Einzelverkäufe an Kleingewerbetreibende sind?

Bei großen Firmen trifft es dann die Dienstwagenfahrer.

Waren wir nicht bei mittlerweile 70.000 € für die 0.25% Dienstwagenbesteuerung? :thinking: damit kommt man gut klar…und selbst 60.000 bekommt man soeben noch hin, die AHK oder WR einfach separat ausweisen lassen und Magnesium ist ja auch nicht so schlecht

Nein, sind wir noch nicht. Das Wachstumschancengesetz noch im Vermittlungsausschuss ist. Es kann passieren, dass die neue Obergrenze erst nach Verabschiedung gilt und nicht rückwirkend.

Der Anteil von 90% mag schon richtig sein, aber das Fahrzeugvolumen bzw. die Fahrzeuganzahl der Firmenwagen könnte sehr viel größer sein, wenn Polestar dafür Anreize schaffen würden, so wie das auch die großen Deutschen Hersteller seit vielen Jahren erkannt haben, und tun.

Das trifft doch genauso auch auf Privatkunden zu, deren Kaufbereitschaft massiv eingebrochen ist.

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Einem Kunden von mir sind gestern morgen 5.000,- EUR Rabatt und 0%-Finanzierung bei Tesla für den Kauf eines Model Y angeboten worden.