Ich weiß ja nicht, ob da jetzt Ironie dabei war, aber ich gehe mal davon aus…
Mal abgesehen davon bin ich mir bereits in den ersten Monaten diesbezüglich veräppelt vorgekommen.
Und es ist ein Armutszeugnis, dass erst mit erscheinen des P3 jetzt langsam die Köpfe rollen und ein CEO, der den PS2 sogar selbst fährt, nicht schon eher Konsequenzen daraus gezogen hat.
Polestar hat es schlichtweg verpennt, sich rechtzeitig/frühzeitig die richtigen Leute für Softwareentwicklung ins Boot zu holen.
Entwickelt PS eigentlich selbst oder im Verbund mit Volvo? Soweit ich das hier mitbekommen habe, rollen die da ja auch oft parallel Updates aus und auch die Versionierung und Änderungen sind zumindest teilweise ähnlich? Da werden ja wohl hoffentlich nicht zwei unterschiedliche Teams das gleich machen?
Das setzt voraus, dass man gute Regressionstests hat, denn auch Sicherheitsupdates müssen getestet werden. Wenn man diese Regressionstests aber gut installiert hat, kann man auch Features regelmäßig mit ausliefern.
Meines Wissens ist die Software ident (haben ja genauso den TCAM Bug drinnen etc.) - ich hab hier schon mal weiter oben im Thread gefragt ob die Entwickler bei Polestar oder Volvo sitzen - aber irgendwie scheint das Ungewiss.
In Schweden klingt das schwer nach technischem Management, nach Polestar - so wie wir es meinen, nach der Koordination verschiedener Anbieter, um die Technik für das Auto zu spezifizieren, um Projekte zu überwachen
In UK sind die technischen Jobs, da sind die ingenieure, die Software-Entwickler. So wie ich das verstehe sind sie bei Tochterfirmen angestellt, die dann auch andere Kunden haben können.
Ein virtuelles, weltweites IT-Team scheint die Software der Web-Oberflächen zu schreiben.
Und in Schweden werden tatsächlich auch Praktikanten (Studentische Hilfskräfte) gesucht.
Das ist ja heutzutage gängige Praxis, dass bestimmte Abteilungen einer Unternehmensgruppe in Subunternehmen ausgegliedert werden, die ihre Produkte dann an ihre Mutterunternehmen „verkaufen“. Das wird vermutlich für Steuergeräte und Grundgerüst von Android so der Fall sein.
Da sich Bedienung und auch App-Verfügbarkeit zwischen Polestar und Volvo teilweise sehr unterscheiden, werden für alles, was der Kunde direkt sieht, vermutlich getrennte Teams markenspezifisch arbeiten.
Ich bin mir nicht sicher, ob man aus dem Wording Sw-Update auf neue Funktionen schließen kann. Neue Funktionen kämen für mich mit einem Sw-Upgrade.
Aber vielleicht ist das aber auch nur Wortklauberei.
Nein - keine Wortklauberei - streng genommen hast Du Recht. Update vs Upgrade. Das Upgrade beinhaltet in aller Regel neue „Funktionen“ etc. , ohne dies jetzt näher zu spezifizieren. Und das Update ist das „Verbessern“ des Softwarestandes. Wie auch immer das „Kind“ genannt wird. Wichtig ist, dass es am Tagesende sicher und sauber funktioniert.
Dabei kann aus unreif sowohl reif als auch faul werden, ist aber faul erreicht bleibt nur noch Bananenbrot als Verwendungszweck - um im Wordspiel der Banane zu bleiben.
Im schlimmsten Fall rutscht dann auch noch jemand auf der Bananenschale aus. Das wäre dann wohl wenn ein P2 mit dem Abschlepper spazieren gefahren wird
Polestar Club, Owners & Enthusiasts?
Sollen wir dieses Forum in Polestar Bashing Club umbenennen?
Ich fühle mich hier leider oft nicht vertreten! Ich fahre ein tolles Auto und lass mir das auch nicht schlecht reden! Wir alle wussten, dass wir in eine neue Firma mit einem neuen Produkt investieren. Ich habe Ford, Audi, VW, Opel, BMW, Mercedes und Volvo besessen und bin mit diversen Mietwagen durch die Gegend gefahren! Der Kauf meines Polestars war und ist meine beste Entscheidung gewesen! Auch mit allen bekannten Macken! Sorry, das musste jetzt einfach mal raus!
Naja, kaputt reden ist jetzt doch irgendwie etwas an der Wahrheit vorbei.
Sagt ja niemand, dass dein Auto schlecht ist.
Mag meinen Polestar auch sehr.
Aber Software ist schon ein ziemliches Problem. Das kann man sich auch nur sehr bedingt schön reden.
Wie der Space mir ernsthaft erklärt hat, dass der Polestar natürlich viel weniger Softwarefunktionen wie mein aktueller Audi hat, das ist schließlich skandinavischer Minimalismus.
Aber ansonsten gibt es eben Fakten, die schwer wegzudiskutieren sind: mehrere zurückgezogene OTAs nacheinander, reihenweise Fahrzeuge die nicht ausgeschlossen werden können, das Abschneiden in Pannenstatistiken,…
Und ja Polestar will einen gerne glauben machen, dass man ein kleines Startup ist. Ist eine typisch chinesische Strategie, aber im Endeffekt steckt der ziemlich massive Geely Konzern ist zumindest das etablierte Volvo dahinter.
Vorhin in unserer Telegram Gruppe einen Beitrag von gestern nachgelesen, offenbar wird im Hintergrund wieder mal auf der Seite „Software Aktualisierungen“ gearbeitet… unabhängig vom Markt und Modelljahr.
War der festen Überzeugung dahin hier im Forum gelesen zu haben.
Das war aber auch nix belegt, was dann doch wieder etwas den Post bestätigt auf den ich reagiert habe.
Das einzige was es gibt, ist die JD Powers Statistik. Das schneiden Polestar und Tesla aus ähnlichen Gründen ziemlich schlecht ab. Ich würde die Methodik dahinter auch sehr kritisch sehen und das nicht überbewerten, ganz ignorieren würde ich es aber auch nicht.
An echter Pannenstatistik ist für Deutschland ja primär die vom ADAC interessant, und da taucht Polestar bisher noch nicht auf (was aber sicherlich noch daran liegt, dass Polestar überhaupt keine Pannen hat).
Hierzu die Praxis des ADAC (und vergleichsweise wohl aller anderer, einigermassen verlässlicher Statistiken)
Pannen im Laufe des Jahres XY, die Fahrzeuge im Alter von 3 bis 10 Jahren (…) betrafen, und die in mindestens einem der Zulassungsjahre mindestens 10.000 Mal verkauft und angemeldet wurden. Modelle mit weniger Zulassungen werden grundsätzlich nicht ausgewertet.
Das wird also noch etwas dauern mit Daten zu Polestar, jedenfalls in diesem Kontext von Pannendiensten.