Keine Alternativen zum Polestar 2?

Stimme dir 100 % zu. Wir fahren den P2 außerordentlich gerne. Vorher hatten wir einen MB C200 und ein Tesla Model X, da wollte niemand mehr den (an sich sehr schönen!) Benz fahren, jetzt ist der Benz durch den P2 ersetzt worden und keiner will mehr den Tesla fahren :smile: Das Paket stimmt einfach. Wenn ich hier - und man verzeihe mir das - immer wieder mal mit Tesla zum Vergleich ankomme, dann eigentlich nur deswegen , um im bescheidene Rahmen mit dazu beizutragen, den Polestar auch auf den Gebieten aufholen zu lassen, in denen er hinter Tesla herhinkt.

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Was ein bisschen helfen würde, wäre eine aussagekräftige Energie-App, die den Verbrauch und den Verlauf grafisch darstellt wie das (sorry dass ich immer wieder darauf zurückkomme, aber das klappt bei denen wirklich gut) Tesla macht. Da kann man gerade auf Langstrecke sehen, ob man über oder unter der Prognose fährt. Und das hilft mir schon, das Auto zu verstehen. Die Prognose ist auch so genau, selbsterklärend und dynamisch angepasst, dass man damit schon nach kurzer Zeit genau weiß mit wieviel Rest man im Akku ankommt, und wie man auch manuell die Lade-Stopps am besten setzt. Den P2 fahre ich im Vergleich zum Tesla zwangsweise fast „blind“.
Das geht mir genauso.
Da war die Anzeige im Golf noch besser.
Die Anzeige und Grafik ist schon sehr mager

Bin mal gespannt wie wir das geregelt bekommen. Ab nächste Woche haben wir unseren P2, den dann meine Frau fährt, ihr XC 60 ist dann Vergangenheit. Ich fahre weiter mein Model S90D. Somit hätten wir dann beide Wagen auf E umgestellt.

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Auch wenn ich aufgrund der gewaltigen Kostenunterschiede beim Firmenleasing jetzt für die nächsten 4 Jahre wahrscheinlich zum ID.4 1ST Max greifen werde, wollte ich nur mal darauf hinweisen, dass Nextmove ihrem neusten Nextnews Video zufolge bei ihrer ID.3 Flotte auch eine Pannenquote von 1/20 haben! Und das obwohl sie den Lieferstart bis in den Spätherbst verschoben haben.

Andere Hersteller kochen ihre Suppe in Zwischenzeit auch fast nur noch mit Wasser ohne viel Fleisch (sprich ohne vollumfängliche Tests).

Man mag das bedauern, aber bei der Komplexität der heutigen Systeme ist das wahrscheinlich überhaupt nicht mehr anders machbar, jedenfalls nicht zu vertretbaren preisen.

Wird beim ID.4 wohl auch nicht viel anders sein, auch wenn sie die gröbsten Fehler durch die Gemeinsamkeiten mit dem ID.3 hoffentlich werden vermeiden können.

Allen Polestar Fahrern noch alles Gute, nach dem zweiten Rückruf wird es bestimmt wieder ruhiger, so dass Ihr Eure Wagen wieder beruhigt genießen könnt ohne Angst im Nacken, auch liegen zu bleiben! Und wer weiß, wenn in 4 Jahren beim nächsten Leasingwechsel die Preisunterschiede kleiner geworden sind, dann kann ich mir gut vorstellen, dass es dann ein Polestar wird.

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Sehe ich nicht so.
Klar kostet es erstmal mehr, alles wirklich genau zu prüfen etc…

Allerdings will ich nicht wissen was es Polestar jetzt kostet bei uns ALLEN nachzubessern. Ich könnte mir vorstellen, dass das am Ende teurer ist. Vom etwaigen Imageschaden mal gar nicht gesprochen.

Wer die Kosten trägt, hängt davon ab, wer den Ausfall zu verantworten hat.
Üblicherweise werden Zukaufteile so bestellt, dass sie geprüft und fehlerfrei geliefert werden.
Wenn das der Fall ist, wird der Lieferant den Rückruf zahlen…
Ausnahme: Es stellt sich heraus, dass die Teile fehlerfrei geliefert wurden und durch eine „Misshandlung“ bei Polestar vorgeschädigt wurden.
Es ist alles nicht so einfach wie es manchmal aussieht…

Und „alles prüfen“ will hier Niemand bezahlen müssen!
Das sagt sich so einfach wenn man nicht weiß, was „alles prüfen“ bedeutet.

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Die Frage kann ich dir beantworten: NICHTS außer dem Imageschaden, i.d.R. werden alle Kosten vom OEM an den Zulieferer der nicht konformen Bauteile durchgereicht. Als Zulieferer musst du diese Knebelklausel im vertrag akzeptieren, ansonsten kein Auftrag - der OEM sitzt da am viiiieeel längerem Hebel.

Edit: Sorry, hatte den Beitrag von @anon84607803 noch nicht gelesen, da steht es ja schon.

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Es hat ja auch keiner gesagt, dass niemand mehr testen soll. Aber ich glaube, es ist eine Illusion, bei den heutigen komplexen Systemen alles testen zu können.

Besonders bei der Software gibt es so viele verschiedene Zustände in so vielen Komponenten dass man die kaum alle abdecken kann. Oft besteht das Hauptproblem in Randbedingungen, die man sich gar nicht vorgestellt hat. Da ist man nachher immer schlauer.

Hier kommt noch hinzu, dass alle Bauteile Toleranzen haben. Etwas, das in der Entwicklung mit Einzelexemplaren der Komponenten einwandfrei funktioniert hat, kann dann eventuell in der Serie fehlschlagen, wenn bei einzelnen Chargen der Komponenten die Toleranzen unglücklicherweise in die falsche Richtung gehen.

Chargen mit komplett funktionsunfähigen Bauteilen könnten auch vorkommen, die müssten dann aber durch Stichproben schnell auffallen. Schleichende Fehler sind dann schon sehr viel schwieriger zu entdecken, und können immer wieder mal auch bei fertig entwickelten und ausgiebig getesteten Modellen vorkommen. Bei einer industriellen Fertigung wird eben nicht jedes Einzelprodukt nochmals einzeln getestet. Auf‘s Schiff muss der Polestar schon selbst fahren können, das garantiert dann aber nicht, dass die 12V Batterie in allen Situationen nachgeladen wird.

Wenn dann auch noch fehlerhafte Software nach und nach anfänglich korrekte Hardware schädigt können später Defekte an komplett unerwarteten Stellen auftreten. Das dann korrekt zu analysieren und die Kausalkette aufzudröseln ist nicht trivial und dauert.

Indizien zu den aktuellen Problemen gab es ja bereits bei den Journalistentestfahrten, nur wurden sie eben nicht als solche erkannt oder für harmloser eingeschätzt.

Aber es besteht ja berechtigte Hoffnung, dass die schlimmsten Probleme jetzt korrekt diagnostiziert wurden und korrigiert werden. Toi, toi, toi!

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Okay… ich bin überzeugt. Das war zu sachlich argumentiert, als dass ich da noch was gegen sagen könnte.

Der Mach E war ja bei uns auch auf der Liste.
Wir waren im März im Auto gesessen, wenn das die Serienmöbel waren sind die sehr weich.
Die Produktion ist meines Wissens noch nicht gestartet, in Mexiko.
Wann die ersten Autos sicher in D ankommen ist sehr unsicher.
Im Forum hab ich gelesen, dass erstmal der amerikanische Markt bedient wird.
Es sind ähnlich wie bei Polestar (Volvo) nicht alle Händler mit an Bord nur ausgesuchte.

Wie der tatsächliche Verbrauch sein wird? Da bin ich auch gespannt.

Ich weiß zwei Daumenlängen weiter oben, aber die Holländer haben auch nicht wirklich soo günstigen Strom wie es immer heißt. Ein Kollege aus Rotterdam meinte neulich 0,24ct und das wäre irgendein Billig-Atomstrom aus Frankreich. :worried: Trotzdem kam er mit seinem Leaf (auch wegen Corona) auf 330€ Stromkosten im ersten Jahr E-Auto.

Hm, AC privat kann das wohl sein. An den Supercharger und den HPC ist DC Strom aber angeblich deutlich billiger als in D, also 20 bis 25 Cent vs 38 bis 79 Cent in D (Tesla Supercharger 35 Cent) 🤷🏼

Kommt der mach-e tatsächlich noch vor dem eniaq?

Hast du eine Probefahrt mit dem Mach-e gebucht? Wenn ja, wie und wo? Würde mich auch interessieren. DerEniaq würde mich auch interessieren, aber sowie ich das lese kommt der wohl tatsächlich viel später.


Das war meine letzte Info, also Start 26.10.2020.
Und wenn es dann heißt Lieferung Anfang 2021 ist das eine lange Spanne. Ich drück aber die Daumen.
Bist Du das Teil gefahren?
Features haben und funktionieren… das ist immer so eine Sache.
Auf was ich besonders gespannt bin ist der Verbrauch.
Der AWD soll mit kleinem Akku 19,5kWh und mit großem (die First Edition) 18,1 brauchen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Mustang_Mach-E)
Also höheres Gewicht geringerer Verbrauch??
Wiegen soll er ca. 2200kg.

wo ist der MACH E ?

Schöne Grafik, wo ist die her?
Zeigt die die WLTP Angaben der Hersteller?
Mir geht es da um Fahrten durch Kunden. Da dauert es ja beim Mach E noch.

Vor dem Polestar hatte ich nach meinem Frust mit einem KIA e-Niro (18 Monate keine Lieferung dann storniert) den Mustang im Blick.
Hier war das gleiche Problem wie bei Polestar: Es verkaufen nicht alle Ford-Händler und mein nächster Partner war 100 km entfernt. Der Verkäufer war mittelmäßig informiert, aber bemüht. Ein Kauf (September) scheiterte, da die Verkaufskontingente bereits erschöpft waren. Und vor Ende 2021 nichts zu bekommen war. Gleiches Spiel wie bei KIA, die meisten Fahrzeuge werden Vorführwagen und nur wenige gehen direkt in Kundenhand.

Interessantes Fahrzeug, aber wie bei vielen Herstellern: Anpreisen aber nicht liefern können.
Klartext zur Lieferung reden die erst kurz vor Vertragsabschluss bzw. bleiben bei „Lieferung nach Verfügbarkeit“…

In diesem Thread haben wir das Thema bis zur Erschöpgung ‚diskutiert‘ … (372 Wortmeldungen:-)

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Auf youtube gibt es X Videos dazu. gibt auch Werte die von 18-22 anzeigen