OTA-Update P2130 - September '21

Hallo,

Ich hatte meinen Wagen 6 Wochen nicht bewegt.
Im Anschluss vielen nacheinander GPS, Blinkergeräusch und Freisprecheinrichtung an verschiedenen Tagen aus.
Nach dem Update auf P2135 in der Werkstatt ist alles wieder normal nur irgendwie bekomme ich den Wagen nicht mehr unter 20 kWh/100 km.
Hat jemand auch dieses Update schon bekommen?
Auf der polestar website wird es nicht aufgeführt.

Schau mal hier! Dieselbe Aussage.

Den Eindruck hatte ich direkt nach dem Update auch, auf den ersten 100km.
Nun, mehr als 1000km später, schaffe ich sogar 17,x Verbräuche, das ging vorher gar nicht.

Insgesamt war ich vor P2135 auf 20,6, nun sagt der Bordcomputer 20,1. Also ist mindestens die Anzeige besser geworden. Mit meinen Zähler kann ich noch nicht vergleichen da bis dato die meisten Ladungen mit der Software nicht Zuhause waren.

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Das wäre nun auch meine Frage und Vermutung gewesen:

  • Ist der tatsächliche Verbrauch gestiegen oder nur die Anzeige lt. BC genauer geworden?
  • Wenn lt. Zähler: Sind die ersten Nächte ggf. unterhalb des Temperaturlimits, ab welchem der Akku beim Laden > 80% geheizt wird? …

2135 sollte ein Update auf Basis des „Zischenupdates“ 2127 sein (was nun per OTA ausgerollt wird), ggf. mit ein paar Bugfixes. Da kann ich mir eher eine Justage der BC-Anzeige als einen Eingriff in die Antriebstechnik vorstellen.

Selbst habe ich 2134 und bin vor 14 Tagen auf einer 4-tägigen Kurzreise mit 4 Personen (je 90-100kg) und Gepäck (also locker 400kg Zusatzgewicht) quer durch die Niederlande (Limit 100) unterwegs gewesen. Am Ende hatte ich erfreulicherweise die 18 vor dem Komma - beim BC, lt. Stromzähler waren es doch die eher erwarteten rund 21kWh/100km.

Die angepeilten echten < 20kWh hatte ich im Monatsschnitt lt. BC häufig, lt. geeichten Stromzählern an Wallbox und externen Säulen … nie:


(Werte incl. z.B. Vorklimatisierung; Fahrprofil: Überwiegend städtisch+Landstrasse mit hohem Anteil Kurzstrecke)

Ich hoffe, das der Anstieg in diesem Winter durch Anpassungen in der Software (und durch Behebung eines Problems am Fahrzeug zu Jahresbeginn) nicht mehr so heftig wird. Andererseits entsprechen die 25kWh/100km quer übers Jahr etwa dem, was selbst aus Polestar-(Entwickler-)Kreisen irgendwo mal kommuniziert wurde.

Woher hast du die Info daß 2127 per OTA ausgerollt wird? Warum sollte man Ende September einen Stand vom Anfang Juli ausrollen? 2137 wäre eher angebracht. Wann kommt CarPlay nochmal? :face_with_raised_eyebrow:

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Das OTA mit P2127 wurde gestern auf der FB-Seite erneut für September angekündigt.
Fällt etwas schwer, das zu verstehen, aber naja… hmmm… ich hab genau diese Version in der Werkstatt erhalten damals und ich gehe davon aus, dass ein hoher Prozentsatz dieses Update eh schon drauf hat, weil sie zwischenzeitlich wegen irgendwas in der Werkstatt waren (AVAS, 2-Phasen-Ladeproblem, LTE, GPS, usw. usw. usw.)

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Das soll doch gerade nicht mit P2127 behoben worden sein, oder habe ich da etwas mißverstanden?

Laut der Veröffentlichung gestern sind mit 2127 auch keine Probleme mehr mit der App und DK erkennbar :partying_face:

mit Bestätigung auf Nachfrage eines Users:

und meiner Nachfrage, die erwartungsgemäß bislang unbeantwortet blieb:

Ich für meine Person habe jeden Versuch aufgegeben, zu begreifen, warum Polestar so ein Chaos i.S. Versions-/Release-Nr. anrichtet. Ich weiß nicht, was in meiner 2134 zusätzlich zur OTA2127 steckt und ob evtl. umgekehrt in OTA2127 noch irgendwas nachgelegt wurde. Ich finde auch niemanden bei Polestar, der das zuverlässig beantwortet.

Richtung Ende September das Juli-Update OTA auszurollen deutet auch auf den Wahrheitsgehalt einer Aussage hin, die ich - auf Umwegen - aus Göteborg erhalten habe: „Das Ladekabel-Thema (ohne Schlüssel abziehbar) ist lokalisiert. Leider wird es vor Quartal 1 / 2022 kein Update mehr geben“ und passt zum „Gerücht“ aus glaubwürdiger Quelle, dass es 2021 kein Carplay mehr gebe. Daher fehlt mir auch der Glaube an eine Lösung des AC-Ladebugs in 2021.

Dazu dann Aussagen auf der IAA wie „eventuell gibt es mal noch ein kleines Facelift für den P2“ = übersetzt „viel stecken wir da nicht mehr in eine Modellpflege“? und ein Ausbau der Modellpalette mit einem Sportwagen für eine sehr kleine Käufergruppe und einem Elektro-SUV in einem dicht besetzten Markt (also doch nicht anders als die etablierten Autobauer?), sowie mit Design-Spielereien wie Lastenrad und „Motorrad“. Ich jedenfalls erkenne da überhaupt keine Linie und habe den Eindruck, dass Polestar die Lust an meinem Auto / dem P2 als „Volumenmodell“ verloren hat.

Uff, das war jetzt lang und OT, musste aber mal wieder sein :face_with_hand_over_mouth:

Vielleicht sind solche Eindrücke und die daraus resultierenden Konsequenzen bei nicht wenigen Kunden mal Thema für unsere Task-Force in einer der nächsten Gesprächrunden…?

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Nein, hast Du nicht. Das Problem des 2-phasigen Ladens ist nicht mit 2127 und deren Derivaten gelöst. In der Werkstatt ging es lediglich ums Auslesen der (Fehler-)Daten. Bei der Gelegenheit gabs dann 2127 als 21nn obendrauf.

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Korrekt, und die Werkstatt (meine zumindest) musste noch mit der Nase darauf gestoßen werden die Daten an Göteborg zu melden.
Alle ~12 Wochen soll ja ein OTA kommen - das September OTA ist aufgrund der Schweden-Ferien „versemmelt“. Wir dürfen also um KW49 mit dem nächsten Update rechnen. So kurz vor Jahresende wird das auch nichts, also landen wir ganz schnell in Q1/21; wenn’s gut läuft ab KW06 wenn alle von Familienfeiern und Ski-Fahren wieder am arbeiten sind.
An diesem Zyklus kann die Taskforce auch nichts ändern - wir können aber höflich darauf aufmerksam machen, dass andere Hersteller bei ihrem Modellpflegemaßnahmen solche festen Jahresereignisse in der Planung berücksichtigen und Kundenabgaben passend dazu terminieren.
Passend bedeutet: keine großen Änderungen VOR einer Pause sondern immer mit ausrechend Abstand danach (neues Modell gibt es NUR NACH den Werksferien!)

Oder wie jeder IT-Admin schon in der Grundausbildung lernt: Do not make major IT changes on Fridays! - geschweige denn vor den Betriebsferien :roll_eyes:

Ich denke (hoffe), dass PS diese Lektion jetzt gelernt hat.

Ebenso hoffe ich, dass im Zuge der granularen Updates Hot-Fixes wie z.B. für das 2-Phasen- und Ladekabel-Problem zukünftig auch kurzfristig ausgerollt werden.

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Mein Servicepartner hat mir übrigens kürzlich bestätigt, dass er gerade im Zusammenhang mit den zwei von @krheinwald / Klaus erwähnten Themen von Polestar mehrmals für die Weiterleitung von ausgelesenen Daten von Fahrzeugen angefragt worden ist, die deswegen (oder aus anderen Gründen) bei ihm waren und dabei meist auch gleich ein wochen-aktuelles Update erhalten haben (in meinem Fall damals in Woche 29 z.B. die Version 2129 mit dokumentiertem Inhalt von 2127; mögliche weitere Inhalte wurden wie üblich leider nicht kommuniziert).

Ein gewisser Grad von Informationsfluss Servicepartner → Polestar scheint also stattzufinden…nur umgekehrt bleibt es meistens leider sehr bruchstückhaft…

Ich hoffe ja das P2127 ein Tippfehler ist und eigentlich P2137 gemeint ist, aber wenn nicht dann :roll_eyes: Auto fährt zwar wunderbar, aber den 2 Tage GPS Ausfall neulich in der Schweiz :switzerland: hätte ich schon gerne dauerhaft gefixt.

Wenn CarPlay in 2021 nicht mehr kommt… gibt es dann nochmals einen PlugSurfing Gutschein oder darf man das Auto dann zurückgeben?

Als Apple-Fan Boy war es schon eine Überwindung Google AAOS zu akzeptieren, aber jetzt noch einen Facebook Zwang, daß man offizielle Infos bekommt :zipper_mouth_face:

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Ein nächstes OTA Update irgendwann in den kommenden Wochen mit Inhalt Status P2127 wäre allerdings ziemlich schräg, nachdem ich seit meinem Werkstattbesuchs von Mitte Juli ja schon länger mindestens mit Status P2127 unterwegs sein sollte…
Und die hier irgendwo auch schon gestellte Frage „Soll ich dann ein solches OTA Update überhaupt starten?“ wäre dann auch nicht ganz unberechtigt.

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… womit ich tatsächlich leben könnte, wenn es um Funktionserweiterungen, optische Anpassungen o.ä. geht.

Als „No Go“ empfinde ich, dass auch bis dahin nahezu fehlerfreie Fahrzeuge per OTA (zumindest damit im Zusammenhang stehend) mit solchen Dingen wie dem abziehbaren Typ2-Kabel oder dem 2-phasigen AC-Laden beglückt werden und die Behebung dieser eingeschleppten Fehler auf frühestens das übernächste reguläre Update (und damit locker 1/2 Jahr!) geschoben werden. Zitat meines Service-Punktes „Da werden wir uns leider zu gedulden haben“.

Mit der Nichterfüllung zugesagten Lieferumfanges aufgrund Nichtlieferung, unbrauchbarer Funktionalität oder einseitiger Erklärung zu beta-Versionen,… will ich garnicht nochmal anfangen. Von den Dingen habe ich mich längst verabschiedet und lasse grade einen angemessenen Nachlass ermitteln…

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Allerdings, unfassbar. Ich habe FB vor drei Jahren verlassen und werde nun mit Sicherheit da kein Konto wieder eröffnen. Und meine Vorurteile und Befürchtungen, was die Qualität und Dynamik der Softwareentwicklung unter AAOS betrafen, haben sich leider auch fast alle bestätigt.

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Viel schlimmer finde ich das mit nonchalanter Billigung einfach neue Fahrzeuge mit diesen Fehlern an den Endkunden ausgeliefert werden.
Bei „uns“ wäre in einem solchem Fall 24/7 angesagt. Jeder Mitarbeiter würde sich aufgrund seines Ehrgefühls auch nicht dagegen wehren, Blanko-Taxischeine an der Pforte und der Mitternachtsimbiss wäre bestellt.
Die Ruhe, oder ist es Gleichgültigkeit, von Polestar irritiert mich extrem; scheinbar hat weder TI noch die Managementebene darunter verstanden dass ihr handeln gefragt ist.

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Oder sie verstehen nicht, was es bedeutet, ein agiles Software-Unternehmen zu sein. Oder Volvo nicht…

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Insbesondere wenn sie von “Beta- Versionen/Funktionen sprechen. Da erwarte ich viel kürzere releasezyklen und mehr Teilhabe der Tester an der Entwicklung. Ich kann Kunden nicht Betasoftware testen lassen ohne ein Incident/Bug-Management anzubieten.

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Volvo war noch nie vorne dabei was Software-Entwicklung angeht. Als Berater haben sie MES beauftragt (Qualitätssicherung eingebetteter Softwareprodukte - MES) und dieser Prozeß ist dabei rausgekommen:


Sowas läuft ganz gut auf Unit-Ebenen. Im Text beschreiben sie, dass continous integration mit Hilfe von Jenkins eingeführt wurde und somit schnelle „über Nacht“-Integrationen möglich seien. Jede neuer Integrationsschritt soll auch die passenden Regressiontests triggern.
Hört sich erstmal ganz ok an. Auf zwei Punkte wird aber nirgends eingegangen: wie wird die Multi-Core-Umgebung berücksichtigt und wie wird die Gesamtintegration (Fahrzeugebene) getestet. Nichts publizieren bedeutet hier im Allgemeinen das es auch nichts (berichtenswertes) gibt.

Edit: By the way MES ist auch der Berater für Siemens/Valeo - hat also auch mindestens in unserer Inverter-Software di Finger drin.

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