:ps2: Verbrauchswerte

das liegt bestimmt an dem geilen Antriebsstrang :innocent: :star_struck:

Ich finde, dass sind gute Werte auf der Langstrecke.
Ich fahre gerade Kurzstrecken mit OPD, bin aber auch am probieren ob das Rollen nicht doch effektiver ist.:thinking:

Hallo zusammen,

bin den PS2 zwar erst nur eine Stunde Probe gefahren (ist auch schon bestellt :blush:), möchte aber trotzdem meine erste Einschätzung mit Euch teilen:

In der Stadt wo man häufiger abrupt bremsen muss (Lückenspringer, unachtsame Verkehrsteilnehmer) fand ich die Standardeinstellung nicht verkehrt- da kann eine stärkere Verzögerung sinnvoll sein (von der Sorte: Bremsanker! :anchor:).

Auf Landstraßen und Autobahn fand ich die LOW- Variante harmonischer, da man da eher mit mehr Abstand und vorausschauender fährt.

Klar gewinnt man auf der Autobahn in der STANDARD-Einstellung mehr Energie zurück, aber man muss ja dafür auch wieder stärker Beschleunigen, um auf die Reisegeschwindigkeit zu kommen.

Oder wie seht ihr das, die schon Polestar fahren können und aussagekräftige Verbrauchswerte habt?
Ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

Hängt wahrscheinlich auch vom bevorzugten Fahrstil ab (sportlich oder gechillt).

Werde es ja hoffentlich bald selbst „erfahren“ können.

Gestern BB -> KA mit 2x6km Stau auf der Hinfahrt: 17,8 kWh.
Zurück nachts mit Limit+10 und Bleifuß (210km/h) bei freier Fahrbahn: 33,2 kWh.

Der Fuß macht’s!

Häh? Hast du den linken aus dem Fenster gehalten, oder was?

Nee, Spaß beiseite. Das stimmt. Und ich finde, man muss da beim Verbrauch echt feinfühlig sein, wenn man sparen will.

Andererseits… da kriegste ja nen Krampf ins Fußgelenk, also ab und an muss man den Fuß auch mal strecken. :innocent:

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Kann ich so nicht bestätigen, ich habe einige Messungen an Säulen mit geeichtem Zähler durchgeführt, Ladeverluste waren bei DC mit hohen Strömen bei 10-15% max, bei AC mit 11kW nur bei 5-8%. Siehe meine Posts bei Ladeverluste, hatte Dir da auch schon mal geantwortet.

Warst du an einer der 50kW Säulen, bei denen man flat rate bezahlt? Die schätzen nur, haben keinen geeichten Zähler, dürfen daher auch nicht pro kWh abrechnen …

Habe dieses Wochenende am 4ten Oktober eine Fahrt von 1100 km zurückgelegt. Fahrtechnisch super, aber Verbrauchs- und Ladetechnisch eher ein Albtraum. Ein verbrauch von 22.6 kWh/100km BAB mit 110 Kmh mit viele 80 Kmh Abschnitte ist definitiv viel zu hoch. Damit kann mann in Bereich 10 - 80 % SOC nur 200 km fahren. Und dann die Ladeleistung. Die Ladekurve geht viel zu schnell herunter und man steht locker 45 min. am HPC Lader. Andere Lader von 50 KW machen schon fast gar kann Sinn. Dass muss dringend beides verbessert werden. Kleinigkeiten sind Licht steht etwas zu hoch, aber weiter ein Traum, die Brembos sind super, aber schleifen leicht an was nicht so beabsicht ist (spezial Leichtlauf Entwicklung), Öhlin Schockdämpfer ein wenig zu straff eingestellt, muss dann im Werkstatt von 8 nach 10 eingestellt werden. Nach Laden viel zo hoche Reichweite Angabe zB. 360 Km statt realistische 260 Km. Weiterhin sehr Gute Verarbeitung, aber kein Mediaabspiel App, Einfach zu wenig Apps. Bitte keine E-Flux Ladesäulen anfahren und verwenden. Viele Ladeabbrüche und nach dritte mal sehr ernsthafte Fehler mit etwas das auf eine Motorwicklung Beschädigung deutetete. Glücklicherweise war das eine falsche Software Fehler Message!!! und war nach Hilfe über Connect und die niederländische ADAC mit Fehlerspeicherbereinigung behoben. Shell Recharge HPC-lader gleich mit dem ADACer getestet, Fehlerfrei. Gott sei Dank. Glimpflich verlaufen, aber 4 Stunden verloren leider. Weißt Du was das mit dem Rückrufaktion alles so auf sich hat? Dafür muss ich dann zurück in die Niederlande. Schlechte Sache.

Hier meine Verbrauchswerte von Sonntag. Temperatur war wie in den Bildern eigentlich immer so um 15°, stellenweise etwas kühler.

Starker Wind von Süden/Südwesten. Eigentlich Rückenwind bei der Hinfahrt, aber durch die vielen Hügel vermutlich eher weniger Auswirkung.
Bei der Rückfahrt dann Gegenwind, aber der Wind hat auch etwas nachgelassen.

Ich hab versucht, gechillt zu fahren; wie ich es mit dem Verbrenner auch immer gemacht hab, um möglichst meine Realität abzubilden. Manchmal hat mein rechter Fuß aber dann doch gejuckt und ich hab stärker beschleunigt … aber das war relativ selten der Fall.

  1. Landstraße, durch die Rhön (sehr kurvig und hügelig) und viele Dörfer:

  2. Zurück über Autobahn, Tempomat 130 wo möglich

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Sieh’ Dir doch bitte in Ruhe das Diagramm an. Eine Aussage wie ‚definitiv viel zu hoch‘ kann man daraus wirklich nicht ableiten. Es gibt physikalische Grundlagen und da kommt kein Auto dran vorbei.

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Ganz ehrlich: dann musst du dich wohl nach einem neuen Auto umsehen und auserhalb der Tesla-Welt wirst du derzeit nicht wirklich besseres bekommen. ID.4 dürfte etwas mehr Reichweite haben, Ladekurve war meine ich recht ähnlich. 2,3 Tonnen mit schöner Optik kosten Effizienz, da führt kein Weg vorbei.

(Wenn es wärmer wird, werden die Werte
etwas besser werden, aber Wunder gibt es keine)

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Von 10 - 80% SOC nur 200 Km. Das ist Miese, das schafft der Citigo-e iV auch. Und dann 3/4 Stunde am HPC lader. Das sollte doch nachgebessert werden müssen.

Da ist doch sicher viel Raum zur Verbesserungen denke ich.

Nein, das ist Physik.
Ich bin vergangene Woche 90% SoC - 12% SoC durch die Eifel gefahren.
Viel Autobahn, wenig Landstraße bei 15°C und sehr, sehr sanfte Fahrweise: ca. 280km
Mit 100% SoC gestartet wäre ich auch 300km weit gekommen, aber ich denke das ist schon wirklich die Grenze, wenn man meist 110 und nie schneller als 120 km/h fährt.

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Hallo, hier nochmals die Bitte, dass Du Dich mit den Fakten beschäftigst:

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Eine Verbesserung wäre genauer zu runden :smiley: ich rechne mit 240Wh/km bei Autobahn Verbrauch (also höher als deiner), sind 270km auf 90% und 210km auf jedes weitere 70% Fenster. Nach Möglichkeit dann eher auf 5% runter, sind noch ein paar km die sehr schnell laden.

Die Ladekurve, die du mit 45 Minuten beschreibst, sollte irgendwann mit Preheating auch im Winter eher bei 30-35 Minuten liegen. Da ist noch Potential, aber Reichweite wüsste ich nicht wo die herkommen soll, das ist Physik und die verlieren Gewicht und CW gegen die direkten Mitbewerber Y/ID.4

Mich würden mal eure Vergleichsverbräuche auf dem Weg zur Arbeitsstätte interessieren. D.h. was hat euer Vorgängerfahrzeug bei gleicher Fahrweise verbraucht. Das „Einsparpotenzial“ könnte für zukünftige Käufer interessant sein.

Vorgängerfahrzeug Audi A5 3.0TFSI Quattro (2018)
Wegstrecke 67km (50% Land , 30% Stadt, 20% BAB)
Min. 7,5L/100km vs. 17,5kWh/100km
Max. 10,5L/100km vs. 25,6kWh/100km

Bei mir hat es sich gelohnt :grin:

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Ich kann Dir den Vergleich nur mit statistischer Unsicherheit bieten:

Mein letzter Audi A6 3.0 allroad (BJ 2015, quattro, s-tronic, 2t Leergewicht, 272 PS) ist im Streckenalltag bei 7,3l/100km Diesel gelandet - im Schnitt über die gesamten 130.000km.

Der Polestar 2 auf ähnlichem Streckenprofil - wegen Corona-Homeoffice aber nicht 100%ig gleich - und lediglich 1.000km = knapp 21 kWh/100km

Vorgängerfahrzeug: Honda Civic TypeR 2.0 Kompressor (2008)
Wegstrecke 52km (Gesamt Arbeitsstrecke hin/zurück) -> (70% Land , 30% Ort/Stadt)
Min. 9,7L/100km vs. 20,0kWh/100km
Max. 10,9L/100km vs. 23,0kWh/100km

Die Arbeitsstrecke ist sehr bergig!

@amo: Lohnt es sich auch bei mir?

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Habe das Gefühl, dass sparsames Fahren vs heizen beim P2 einen deutlicheren Unterschied macht als bei meinem Vorgänger.

BMW M2 (2018)

Strecke 60km (10% Stadt, 90% Landstraße)
7,3 vs 10Liter

P2
17kWh vs 28kWh

Auch das ist Physik.
Dein Verbrenner hat 80% der Energie im Liter Sprit in Wärme statt in Fortbewegung umgesetzt.

Wenn du nun doppelten Energiebedarf zur Fortbewegung brauchst macht das insgesamt immer noch nur einen kleinen Unterschied im Spritverbrauch aus.

Elektro Autos sind deutlich effizienter.
Der komplette Akku im Polestar entspricht so über dem Daumen 8 Liter Benzin oder Diesel.

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